Bezirk Mitte verdeutlicht die Zementierung des Hammer Bildungsgefälles

,,Die Zementierung des Bildungsgefälles in unserer Stadt zeigt sich in keinem Stadtbezirk so deutlich wie im Bezirk Mitte. Wir haben auf der einen Seite den Hammer Süden und im stärkeren Maße im Hammer Osten, in der knapp die Hälfte aller Kinder nach der Grundschule ein Gymnasium besuchen, aber nur zwei Prozent eine Hauptschule und auf der anderen Seite finden wir den Sozialraum Westen, wo zwar jedes zehnte Kind eine Hauptschule besucht, aber die Übergangsquote zu den Gymnasien unter 25 Prozent liegt. Das ist ein Ist-Zustand, der seit Jahren den jeweiligen Stadtregierungen bekannt ist. Dennoch erkennen die Hammer CDU und die SPD keinen hohen Handlungsbedarf und man glaubt mit Sonntagsreden und kleineren kosmetischen Optimierungen das strukturelle Problem aussitzen zu können“, so Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Mitte.

Nihat Altun weiter: ,,Das Thema Bildungsteilhabe und die Verbesserung der Chancenzugänge im Hammer Westen muss stärker in die politische Öffentlichkeit gerückt werden. Natürlich muss nicht jedes Kind das Abitur machen, aber es muss dieselben Chancen haben, das Abitur machen zu können, unabhängig davon, wo und in welchem Elternhaus es in Hamm wohnt. Und dass diese Startchancen ungleich in unserer Stadt verteilt sind, zeigt sich nirgends so deutlich wie im Stadtbezirk Mitte.

Da viele Eltern im Hammer Westen selber bildungsbenachteiligt waren beziehungsweise sind, können sie ihre Kinder nur unzureichend unterstützen. Hier muss die Bildungskette vom Elternhaus, über die Kindergärten, den Grundschulen bis zu den weiterführenden Schulen im Besonderen in den Sozialräumen, wo die Bedarfe bestehen, gestärkt werden. Bildungsbenachteiligte Kinder in den Schulen in sozialen Brennpunkten sind auf ein qualitativ gut ausgestattetes Schulumfeld angewiesen. So muss den Grundschulen, die in einem sozial schwierigen Umfeld arbeiten, deutlich mehr Ressourcen zugewiesen werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass solche Schulen feste Sozialarbeiter erhalten, dass diese Schulen eine bessere Raumausstattung bekommen, um einen zieldifferenten Unterricht zu ermöglichen und das die Klassenstärke bei maximal 20 Schülern liegt.

Des Weiteren muss die Große Koalition endlich der Erstellung eines sogenannten ,,schulbezogenen Sozialindexes“ zustimmen. Wir benötigen quantifizierte schulscharfe Sozialindices, um eine gerechte und systematische Förderung und Unterstützung von Schulen mit sozial höchst ungleichen Ausgangslagen zu ermöglichen. Die unterschiedlichen Unterstützungsbedarfe der Schulen müssen präzise aufgedeckt und Ungleiches ungleich behandelt werden. Es ist aber bezeichnend für die Bildungspolitik der Hammer SPD und CDU, dass sie einen Antrag der Wählergruppe auf Erstellung eines schulbezogenen Sozialindexes abgelehnt haben.“

Nihat Altun
Bezirksvertretung Mitte
Wählergruppe Pro Hamm

Horrende Mietpreiserhöhungen in der Neuen Heimat sind inakzeptabel

Das neue Jahr beginnt für viele Familien, in der sogenannten Neuen Heimat Herringen, die u.a. an der Kurt-Schuhmacher-Straße wohnhaft sind mit einer Hiobsbotschaft. Die LEG als Vermieter forderte zum Jahreswechsel einen kräftigen Zuschlag auf Kaltmiete und Wohnnebenkosten, die nicht wenige Mieter in eine finanzielle Bredouille bringt.

Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Bezirksfraktion der Wählergruppe Pro Hamm, hält fest: ,,In den letzten Wochen traten ein Dutzend Familien an uns und machten ihren Unmut über die LEG deutlich. Die Anwohner berichten über teils horrende Mieterhöhungen, die nicht allein zum 01.01.2019, sondern seit Jahren stetig steigen, so dass Aufschläge von 15 Prozent keine Ausnahme sind. Da ein Teil der Familien, die in der Neuen Heimat wohnhaft sind, auf SGB-II-Leistungen angewiesen ist, decken die aktuellen Richtlinien des Kommunalen Job Centers zur sogenannten Angemessenheit des Bedarfs für eine Unterkunft in keiner Weise die entstehenden Kosten. Zwar ist die Wohnungsgröße passend, aber da die Mietausgaben die Richtvorgaben übersteigen, stehen derzeit viele Familien unter einen hohen finanziellen Druck. Sie sind gezwungen die entstehende Lücke, die von SGB-II-Leistungen nicht mehr geschlossen werden kann, mit eigenen Mitteln zu schließen. Während die Bedarfe für Unterkunft und Heizung des Kommunalen Jobcenters seit 2016 unverändert blieben, schießen die Mietkosten hingegen nach oben. Die Mieter sind einen massiven Druck ausgesetzt und machen sich ernsthaft Sorgen, dass sie mittelfristig nicht mehr in der Lage sein werden die Mietkosten zu tragen und gezwungen sind ihre Wohnungen zu verlassen beziehungsweise dass die LEG Ihnen wegen Mietrückständen eine Kündigung aussprechen wird.

Während die Mietkosten nur eine Richtung kennen – nämlich nach oben, scheint hingegen der Service der LEG in den letzten Jahren kontinuierlich schlechter geworden zu sein. So ist eine telefonische Erreichbarkeit der Service-Stelle kaum noch möglich, die Mängel an der Bausubstanz häufen sich und Mieter berichten von einer ineffizienten Wärmedämmung sowie ständigen Aussetzern an den Stromleitungen. Wer eine Alternative hat, sucht nach einer anderen Wohnung. Den Verantwortlichen der LEG ist aber bewusst, dass ein Großteil der Mieter kinderreiche Haushalte, Alleinerziehende und ältere Menschen sind, die auf den freien Wohnungsmarkt kaum Chancen haben und so in einer Zwickmühle stecken. Hier erwarten wir als Wählergruppe, dass die LEG nicht nur in ihrer Internetpräsenz auf ihre soziale Verantwortung verweist, sondern diese gerade auch in der Realität unter Beweis stellt.“

Die Wählergruppe Pro Hamm wird die LEG-Wohnungsthematik auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Herringen setzen und zur nächsten Sitzung einen aktuellen mündlichen Sachstandsbericht der Stadtverwaltung beziehungsweise des Kommunalen Job Centers einfordern.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Hamm-Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Heessen hinkt bei der Bildungsteilhabe weiter hinterher

,,Der Stadtbezirk Heessen verliert in der Bildungsteilhabe weiter an Boden und wird zunehmend von der gesamtstädtischen Entwicklung abgekoppelt“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm vor dem Hintergrund der aktuellen Schulstatistik und den Anmeldezahlen zu den weiterführenden Schulen.

Dr. Cevdet Gürle: ,,Der Heessener Stadtbezirk hat trotz seines großen Potenzials in den letzten zehn Jahren in der Frage der Bildungsteilhabe eine negative Entwicklung verlaufen und trägt nunmehr die rote Laterne unter allen Stadtbezirken. Die CDU/SPD-Stadtregierung sollte sich selbstkritisch die Frage stellen, warum die Abiturquote bei den Schülern des Bezirks deutlich unter dem städtischen Durschnitt liegt. Die Kinder und Jugendlichen in Heessen sind nicht dümmer als die in anderen Stadtbezirken. Sie haben aber eine deutlich schlechtere Ausgangsbasis durch ein lokales Schulangebot, dass das Abitur als Schulabschluss ausschließt. So sollte es niemanden verwundern, dass die Zahl der Schüler, die eine weiterführende Schule außerhalb der Bezirksgrenzen besuchen in den letzten Schuljahren stetig gestiegen ist. Wir benötigen endlich eine Neuausrichtung der Schul- und Bildungspolitik, die im Interesse der Eltern und ihrer Zöglinge ist.“

Der schulpolitische Sprecher der Ratsgruppe und Mitglied im Schulausschuss Daniel Waleczek ergänzt: ,,Das was Heessen braucht, ist ein Masterplan Bildung mit einer klaren Zielsetzung: Bildungsungleichheiten müssen nachhaltig abgebaut werden. Im Gespräch mit den Eltern wird rasch deutlich, dass viele die fehlende Möglichkeit einer gymnasialen Oberstufe im Stadtbezirk kritisieren und hier einen Nachholbedarf sehen. Wenn wir den Elternwillen ernst nehmen und die Bildungsteilhabe im Stadtbezirk verbessern wollen, dann kommen wir nicht drumherum eine Gesamtschule in Heessen zu errichten. Die Errichtung einer Gesamtschule wäre ein wichtiger Baustein der Schul- und Bildungspolitik und ein zentrales Instrument die Bildungsteilhabe sozial benachteiligter Kinder in den Sozialräumen Norden und Heessen zu verbessern. Es sollte in dem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass trotz der Errichtung einer dritten Gesamtschule in Herringen es im Schuljahr 2018/19 knapp 40 Abweisungen von Schülern von den bestehenden Gesamtschulen gegeben hat. Die Gesamtschule bleibt damit weiterhin die einzige Schulform in Hamm, die nicht ausreichend Kapazitäten besitzt den Elternwunsch in Gänze zu erfüllen. Der Nachfrageboom an den Gesamtschulen hält an und so überrascht es nicht, dass die Nachbargemeinde Ahlen mit dem Gedanken spielt die dortige Sekundarschule zur Gesamtschule weiterzuentwickeln. Wenn dieser Schritt erfolgen sollte, wird die Zahl der Schüler, die den Stadtbezirk nach der Grundschule verlassen – hier Richtung Ahlen weiter zunehmen.

Wir brauchen ein attraktives Schulangebot für Eltern und Schüler, um den Stadtbezirk schulpolitisch aufzuwerten. Deswegen fordern wir, dass die Mehrheitsfraktionen im Stadtrat ihre Blockadehaltung ablegen und die Schaffung einer Gesamtschule in Heessen auf die politische Tagesordnung setzen“.

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm

Daniel Waleczek
Schulpolitische Sprecher

Wählergruppe Pro Hamm

Ergebnisse aktueller Schulstatistik gibt der dritten Gesamtschule in Herringen Recht

,,Wir werden weniger, wir werden älter und wir werden bunter“, so kann man die jüngsten Zahlen der Schülerstatistik auf den Punkt bringen, hält Daniel Waleczek, der schulpolitische Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm, fest.
Daniel Waleczek weiter: ,,Die Schul- und Bildungspolitik muss sich den neuen Rahmenbedingungen anpassen, um alle Kinder in allen Sozialräumen zielgenau fördern zu können. Die Zahlen zur Schulstatistik 2018/19 überraschen niemanden, der sich mit Bildungspolitik und Schulentwicklung auseinandersetzt. Das Zahlenwerk unterstreicht die Entwicklung der letzten 20 Jahre. So beobachten wir, erstens – trotz einer verstärkten Zuwanderung in den letzten zwei Schuljahren, einen allgemeinen Rückgang der Gesamtschülerzahl und zweitens, dass dieser Rückgang die weiterführenden Schulformen unterschiedlich stark trifft. Während im Schuljahr 2008/09 noch 3752 Schüler in Hamm eine Realschule besuchten, so liegt die Zahl derzeit nur noch bei knapp 3600. Das ist ein Rückgang um rund 5 Prozent. Die Gymnasien müssen einen noch deutlicheren Aderlass hinnehmen und kommen im Vergleich zum Schuljahr 2012/13 (Schülerzahl: 5294) auf jetzt noch etwas mehr als 4100 Schüler. Das bedeutet einen Rückgang um knapp 20 Prozent. Hingegen, und das ist wenig überraschend, ist die Zahl der Schüler, die eine integrative Schule besuchen in den letzten 15 Jahren in Hamm stetig gestiegen. So weisen die Hammer Gesamtschulen zum Schuljahr 2017/18 insgesamt 2452 Schüler auf. Wenn man die mehr als 500 Schüler der Sekundarschule/Gesamtschule in Herringen miteinrechnet, so kommen wir auf eine Gesamtzahl von fast 3000 Schülern, die eine integrative Schule besuchen. Im Schuljahr 2008/09 waren es „nur“ 2305. Das ergibt ein Plus von mehr als 600 in absoluten Zahlen und eine prozentuelle Steigerung um knapp 22 Prozent. Wenn man noch bedenkt, dass in den letzten 15 Jahren aufgrund nicht vorhandener räumlicher Kapazitäten mehr als 1000 Schüler an den Gesamtschulen abgelehnt wurden, dann kann man von einem „Run“ auf das integrative Schulsystem sprechen und dass die integrative Schule die Wunschschule Nummer 1 bei der Hammer Elternschaft ist.“
Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe ergänzt: ,,Die Schülerschaft ist an den integrativen Schulen in den letzten fünf Jahren stetig gestiegen. Wir haben in keiner Schulform einen größeren Zuwachs als bei den integrativen Schulen. Die Errichtung einer dritten Gesamtschule am Standort der Arnold-Freymuth-Schule war goldrichtig. Die Anmeldezahlen, die über dem Soll liegen, unterstreichen, dass trotz aller Unkenrufe und des langjährigen politischen Widerstands eine integrative Schule mit einer Oberstufe in Herringen überfällig gewesen ist. Das war ein wichtiger Schritt Die darf nicht aber der letzte sein, so sollte man sich mittelfristig mit einer weiteren Stärkung des integrativen Schulsystems, z.B. mit Errichtung einer Schule des gemeinsamen, längeren Lernens im Hammer Norden/Heessen auseinandersetzen.“

Daniel Waleczek
Schulpolitischer Sprecher

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm

Neujahrsempfang der Freunde der Stadtbibliothek Hamm

Die Pro Hammer Volker Sartor und Andreas Friebel nahmen für die Wählergruppe am Neujahrsempfang der Freunde der Stadtbibliothek Hamm (FSH) teil.

Es war eine schöne Veranstaltung in einem würdigen Rahmen. Wir sagen als Wählergruppe Danke an alle, die den Empfang möglich gemacht haben.

Impressionen vom Neujahrsempfang Pelkum

Die Pro Hammer Farid Bhihi und Dr. Cevdet Gürle nahmen an diesen in der Aula des Märkischen Gymnasiums teil.

Neujahrsempfang Stadtbezirk Pelkum

 

Neujahrsempfang Herringen

Der Beginn eines neuen Jahres ist traditionell verbunden mit den Neujahrsempfängen, in denen ein Blick auf das letzte Jahr geworfen wird und man die politischen Entwicklungen für das laufende Jahr deutlich macht.

Die Wählergruppe Pro Hamm nahm mit Günay Yildirim, Dr. Cevdet Gürle und Nurcan Varol am Neujahrsempfang Herringen in der Aula der Jahnschule statt.

Neujahrsempfang Stadtbezirk Herringen, Aula der Jahnschule

 

Interreligiöses Friedensgebet in der Pauluskirche

Es ist zu einer wichtigen Tradition geworden, dass zu Beginn eines neues Jahres die Religionsgemeinschaften in der Stadt Hamm zu einem gemeinsamen interreligiösen Friedensgebet in die Pauluskirche einladen. Sie setzen so ein Zeichen der Nächstenliebe und der Barmherzigkeit und unterstrichen, dass ein harmonisches Zusammenleben im Sinne aller Glaubensgemeinschaften ist.

Die Wählergruppe Pro Hamm war u.a. durch seinen stellvertretenden Vorsitzenden Volker Sartor vertreten.

Wir sagen als Pro Hamm Danke an das Orga-Team.

Sport trifft Pro Hamm – Pro Hamm trifft Sport: Sportgala 2019

Farid Bhihi – Erol Gürle – Cevdet Gürle – Faisal Nasir – Volker Sartor

 

CDU-SPD-Stadtregierung setzt desaströse Personalpolitik fort

Die Wählergruppe Pro Hamm schließt sich der Kritik der Gewerkschaft der Kommunalbeamten und Angestellten (Komba) an der Personalpolitik der Stadt an und fühlt sich in ihrer eigenen Kritik bestätigt.

Dr. Cevdet Gürle, Sprecher und Ratsherr der Ratsgruppe Pro Hamm, macht deutlich: ,, Die CDU/SPD-Stadtregierung setzt, nachdem sie 2014 das Ruder übernommen hat, unbeirrt die desaströse Personalpolitik der schwarzgelben Stadtregierung fort. Die Personaldecke ist ausgereizt und die Überstunden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigt stetig an. Um es auf den Punkt zu bringen: Der städtische Haushalt wurde und wird auf dem Rücken des Personals saniert. Die Verwaltungsspitze übt einen massiven Druck auf die Mitarbeiter aus. Die Folge ist eine Überforderung des Personals, die sich u.a. in zunehmenden Krankheitsmeldungen äußert. So ist bezeichnend für eine solche Personalpolitik, dass Neubesetzungen erst nach einer Stellenvakanz von sechs Monaten erfolgen. Die Große Koalition muss eine Kehrtwende in ihrer Personalpolitik durchführen. Sie ist dazu aber nicht bereit. Das hat sie erneut unterstrichen, in dem die Mehrheitsfraktionen im Rahmen der Haushaltsberatungen einen Antrag der Wählergruppe, die Ausweitung der Vakanzzeit von sechs auf wieder maximal vier Monate zu reduzieren, abgelehnt haben.

Dass der Personalchef Bernd Maßmann beratungsresistent ist, hat er bereits in der Streitfrage, ob die Personaldecke bei der Feuerwehr Hamm ausreichend sei, bewiesen. Er malt sich die Welt, wie er sie haben will. Allein bei der Berufsfeuerwehr haben knapp ein Dutzend Mitarbeiter mit Jahresbeginn der Stadt den Rücken gekehrt und einen beruflichen Neustart in anderen Kommunen begonnen. Wenn der Personalchef die Engpässe bei der Feuerwehr und in anderen Bereichen der Stadtverwaltung kleinredet und versucht schlichtweg auszusitzen, ist das Realitätsflucht. Herr Maßmann versteht sein Amt als dienlicher Vollstrecker einer städtischen Personalpolitik, in der der Mensch auf den Faktor Kosten reduziert wird. Er hat mit seinem autoritären Stil in den letzten zwei Jahren wie ein Elefant im Porzellanladen gewütet und jegliche Vertrauensbasis zerstört.

Wir benötigen endlich eine prinzipielle Neuausrichtung der Personalpolitik, wo die Kommune als Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht als Untergebene definiert, sondern als Partner, die dieselben Ziele verfolgen, wie zum Beispiel im Fall der Feuerwehr die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt zu gewährleisten.“

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher / Ratsherr
Wählergruppe Pro Hamm