Verdrängung der Obdachlosenszene am Kaiser’s

Sehr geehrter Herr Burkert,

die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm musste mit Entsetzen zu Kenntnis nehmen, dass die Stadt Hamm mit restriktiven Mitteln die Obdachlosenszene am Kaiser´s unter Einbeziehung eines Sicherheitsdiensts wegzudrängen versucht beziehungsweise versuchte.

Dieses Handeln der Stadtverantwortlichen ist beschämend und in keiner Weise zu tolerieren. Hier wird die Würde der betreffenden Menschen in Frage gestellt.

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in den Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie begründet die Stadtverwaltung ihr aggressives Vorgehen am Standort Kaiser´s gegen die betreffende Zielgruppe?
2. Sieht Sie in dem Zusammenhang die Verhältnismäßigkeit der Mittel für gewahrt?
3. Hat die Stadt bevor sie einen Sicherheitsdienst eingestellt hat, den Kontakt zur der Personengruppe am Kaiser´s gesucht, um die Problematik im Einvernehmen zu lösen?
4. Wie plant die Stadt Hamm nach Auslaufen des Sicherheitsdienstes mit der Personengruppe am Kaiser´s umzugehen?
5. Gibt es Überlegungen der Stadtverwaltung an anderen Standorten in Hamm als missbillig empfundene Szenen zu verdrängen?
6. Warum sah die Stadtverwaltung es nicht für nötig an die Mitglieder des Sozialausschusses im Vorfeld über ihr Handeln zu informieren?

Mit freundlichen Grüßen,

Volker Sartor
Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration
Wählergruppe Pro Hamm