Unmut über die unverhältnismäßigen Preiserhöhungen im Maxi-Park

,,Wenn der Preis für eine Familienkarte um knapp 8 Prozent und die Einzelkarte für Erwachsene gar um 10 Prozent angehoben wird, dann kann mit Sicherheit nicht von einer moderaten Preiserhöhung gesprochen werden“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher und Ratsherr der Ratsgruppe Pro Hamm. Er widerspricht damit der Aussage der Vorsitzenden des Aufsichtsrates Monika Simshäuser, die von einer moderaten Preiserhöhung gesprochen hat. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die anstehende Erhöhung der Eintrittspreise zum Jahreswechsel sind bezeichnend für die Arbeit der Großen Koalition. Noch am Dienstag bei der Verabschiedung des Doppelhaushalts rühmen sie sich ihrer sozialen Verantwortung und verkündigen wenige Tage später eine Anhebung des Preisentgelts für den Maxipark. So dreht die CDU/SPD-Stadtregierung weiter munter an der Preisschraube – nach den Erhöhungen im Tierpark, der Musikschule und dem Maximare, folgt nun der Maxipark. Die Preiserhöhungen treffen insbesondere Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen. Diese Personengruppen befinden sich häufig jetzt schon in einer finanziell angespannten Situation und ihr finanzieller Spielraum wird durch die Preiserhöhungen weiter eingeschränkt. Es darf nicht sein, dass die Stadtregierung mit Gebühren- und Preiserhöhungen einzelnen sozialen Gruppen es zunehmend erschwert am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Eine solche Politik zementiert soziale Ungleichheiten in der Stadt.“

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm