Nachrichten aus der Welt der „Hammer Politik“

Innenansichten aus der Sitzung der Bezirksvertretung Herringen

Die Wählergruppe Pro Hamm, die mit Dr. Cevdet Gürle und Günay Yildirim in der Bezirksvertretung Herringen vertreten ist, hatte drei Anträge auf die Tagesordnung der jüngsten Sitzung gesetzt.

Antrag 1 handelte von einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu schauen, ob es geeignete Orte für „Alltagsmenschen“ im Stadtbezirk gibt und welche Optionen für eine mögliche Finanzierung vorhanden sind.

Der 2.te Antrag setzte sich mit der Schachtstraße/Lippepark auseinander und forderte, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die zu hohe Geschwindigkeit, die eine Gefahr für Kinder/Familien an dieser Stelle ist, zu reduzieren.

Antrag 3 setzte sich mit dem Investitionspaket an den Schulen auseinander. Hier forderten wir Nachbesserungen / Optimierungen.

Die Anträge zum Thema „Alltagsmenschen“ und die ergänzenden Maßnahmen an den Schulen wurden von der SPD, CDU und den Grünen abgelehnt. Das Thema Schachtstraße/Lippepark wurde zur weiteren Bearbeitung an die Verwaltung weitergeleitet. Man warte hier eine Stellungnahme ab.

Das Beispiel „Alltagsmenschen“ verdeutlicht, dass eine Große Koalition der Stadt Hamm nicht gut tut. Der Antrag sah eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Stadtbezirk nach dem Vorbild Pelkums vor. Ein Mehrwert lag auf der Hand und dennoch haben die SPD, CDU und die Grünen den Vorschlag abgelehnt. Eine plausible Argumentation lag nicht vor. Man merkte, dass die ablehnende Haltung der Nein-Fraktion nicht erklärt werden konnte. Die Aussage war simpel: Man hat die „Macht“ und damit „Basta“. Eine kritische Würdigung des Antrags durch die SPD, CDU und den grünen Einzelvertreter Carsten Grüneberg war nicht gewollt.

Während die Pro Hamm-Fraktion, trotz einiger kritischer Anmerkungen, den verkehrlichen Problemlagen, die die SPD-Fraktion bezüglich der Dortmunder Straße zur Abstimmung stellte, zustimmte, wurde das Pro Hammer-Thema Schachtstraße/Lippepark als „belanglos“ abgestuft. Dass und die Verweigerung bezüglich der ergänzenden Optimierungsvorschläge bezüglich der schulischen Investitionen (Antrag 3) unterstreicht, dass die CDU/SPD in Herringen, flankiert durch die Grünen, in der jüngsten Sitzung alles im Sinn hatten, aber nicht das „Wohl“ des Stadtbezirkes Herringen.

Eine Politik für die Hammer Bürgerinnen und Bürger, hier am Beispiel der Herringer Bürgerschaft, muss und sollte anders aussehen!