Kampf um den Erhalt des St. Josef Krankenhauses

Die Position der Wählergruppe Pro Hamm ist eindeutig: Die Schließung des St. Josef Krankenhauses wäre ein Desaster für die Entwicklung des Stadtbezirkes Bockum-Hövel im Besonderen, aber auch für die Stadt Hamm als Ganzes ein Rückschritt in der medizinischen Versorgung.

Deshalb spricht sich die Wählergruppe für einen dauerhaften Erhalt des Krankenhauses aus. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratgruppe Pro Hamm, macht deutlich: ,,Die Stadtverwaltung mit dem Oberbürgermeister an der Spitze muss endlich aktiv werden. Die Politik ist hier in der Verantwortung eine Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu finden und nicht den Widerstand aus der Bürgerschaft als „lästig“ abzustufen. Ich vermisse bis heute aus dem Rathaus ein ernsthaftes Bemühen eine Schließung des St. Jupp zu verhindern“.

Die Wählergruppe unterstützt die BI um Sprecherin Marina Weber und die vielen Menschen, die sich für den Erhalt des Krankenhauses stark machen. Orhan Bozdemir, Denni May und Nihat Altun nahmen für Pro Hamm an der Gründungsversammlung der BI teil

Nun, es ist allen Beteiligten bewusst, dass ein Fortbestand des St. Josef Krankenhauses kein Selbstläufer sein wird, aber es sollte auch allen Beteiligten klar sein, dass wenn man nicht aktiv wird der Kampf um den Erhalt des Krankenhauses jetzt schon verloren ist. Hier mag an den Ausspruch erinnert sein: Kämpfe und du kannst verlieren, kämpfe nicht und du hast schon verloren.

Die Wählergruppe wird das Thema auf die Tagesordnung der politischen Gremien setzen, so dass die Stadtverwaltung und die CDU/SPD-Stadtregierung sich gezwungen sehen sich der Diskussion um die Zukunft des St. Josef Krankenhauses zu stellen.