Glück-Auf-Halle noch immer ein Sanierungsfall!

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert Investitionen an der Glück-Auf-Halle und beantragt dies im Rahmen der Haushaltsberatungen. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm, begründet den Antrag wie folgt:

,,Die Glück-Auf-Halle wird von den Herringer Sportvereinen stark genutzt und ist für das heimische Vereinsleben von zentraler Bedeutung. Es ist nicht nur die Heimat des Rollhockeys – das natürlich im Besonderen, es beherbergt aber auch weitere Sportarten wie Taekwondo und Badminton.

Der Umbau und die energetische Sanierung der Glück-Auf-Halle wurden 2012 abgeschlossen. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde die Glück-Auf-Halle von einer Zweifeldhalle zur Dreifeldhalle ausgebaut, um den Abriss der Sporthalle der Jahnschule auszugleichen. Zwar wurde die Gebäudehülle energetisch saniert und die Haustechnik komplett saniert, aber der Hallenboden wurde, obwohl dies in der ersten Planung vorgesehen war, nicht erneuert. Der Hallenboden zeigt nunmehr starke Abnutzungserscheinungen und erschwert das Betreiben von Sportangeboten zunehmend.

Die Wählergruppe Pro Hamm hält es für notwendig, um den Stellenwert des Sports im Stadtbezirk zu stärken beziehungsweise auf hohem Niveau zu erhalten, dass der Hallenboden neu verlegt wird. Des Weiteren weisen die Geräteräume deutliche Mängel auf und die Zuschauertribüne bedarf einer Instandsetzung.

Leider müssen wir hier zur Kenntnis nehmen, dass im bezirksbezogenen Haushaltsplan für den Stadtbezirk Herringen Investitionen zur Sanierung und der Instandsetzung der Glück-Auf-Halle nicht geplant sind. Deswegen beantragt die Wählergruppe Pro Hamm, dass die Bezirksvertretung Herringen die Stadtverwaltung auffordert, investive Mittel für die Sanierung und die Instandsetzung der Glück-Auf-Halle in den Haushalt 2019/2020 einzustellen.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm