Flexiblere und einheitliche Öffnungszeiten bei den Hammer Freibädern wünschenswert

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung der Stadtwerke Hamm die Öffnungszeiten der Freibäder in Berge und des Selbachparks in Pelkum nicht anzupassen. Des Weiteren reagiert man mit Unverständnis auf das Unvermögen der Stadtwerke, dass trotz der guten Wetterlage eine Inbetriebnahme der Freibäder erst Mitte Mai vorgenommen werden soll. Farid Bhihi, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Pelkum, macht darüber hinaus deutlich, dass er erwarte, dass die Stadtwerke Hamm das Freibad Selbachparkt nicht erst wieder öffne, nachdem, so wie in den letzten Jahren,  das Freibad Süd bereits zwei Wochen zuvor geöffnet war, sondern dass die Inbetriebnahme dieses Mal parallel laufe. Farid Bhihi: „Wir halten es für ein Unding, dass die Stadtwerke Hamm die verbliebenen zwei Freibäder in Hamm nicht zur selben Zeit in Betrieb nimmt und das weiterhin unterschiedliche Öffnungszeiten gelten sollen. Es wäre wünschenswert und im Sinne einer besseren Dienstleistung für die Bürger, wenn die Stadtwerke beide Freibäder im selben Zeitraum, zum Beispiel vom 01. Mai bis zum 31. September geöffnet lassen. Damit hätten wir einen festen Zeitraum, der sich als Freibadsaison im Bewusstsein der Hammer Bürgerschaft verankern kann. Die praktizierte unterschiedliche Öffnung der Freibäder führt zu Unverständnis bei den Bürgern und erschwert es insbesondere Familien und älteren Menschen aus den Stadtbezirken Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel, die weniger mobil sind, bei geschlossenen Selbachpark den Besuch eines Freibads wahrzunehmen. Es dient auch nicht der Aufenthalts- und Lebensqualität in unserer Stadt, wenn die Stadtwerke trotz einer guten Wetterlage keine Flexibilität an den Tag legen und das Freibad im Selbachpark geschlossen halten.“ Die Wählergruppe plant in der Bezirksvertretung Pelkum eine politische Initiative, in der eine Resolution verabschiedet werden soll, die die obigen Punkte von der Geschäftsführung der Stadtwerke einfordert. Havva Bozdemir, jugendpolitische Sprecherin der Wählergruppe, ergänzt die Ausführungen: „Mittelfristig müssen wir uns die Frage stellen, ob eine Großstadt mit 180 000 Einwohnern nicht ein weiteres Freibad zumindest für die Stadtgebiete nördlich der Lippe benötigt. Wenn wir unsere Nachbargemeinden betrachten, die mit weniger als 40 000 Einwohnern ein eigenes Freibad betreiben, sollte die Realisierung eines dritten Freibads in Bockum-Hövel oder alternativ in Heessen im Sinne einer Attraktivitätssteigerung der Stadt sein.“

 

Farid Bhihi                                                                            Havva Bozdemir
Bezirksvertreter Pelkum                                                        Jugendpolitische Sprecherin

Wählergruppe Pro Hamm