Feuerwehr Hamm: nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen

Bericht aus der Sitzung des Personal- und Feuerwehrausschusses (Pressemitteilung)

Die Sitzung des Ausschusses war geprägt von der Anfrage der Wählergruppe Pro Hamm bezüglich Bestandsaufnahme zum städtischen Rettungsdienst und Brandschutz. und der Stellungnahme durch die Verwaltung.

,,Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt“, so bringt Dr. Cevdet Gürle die Stellungnahme Stadtverwaltung auf die Anfrage der Wählergruppe Pro Hamm zur Bestandsaufnahme zum städtischen Rettungsdienst und Brandschutz auf den Punkt.

Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe, hält fest: ,,Der Personalchef Bernd Maßmann und Markus Kreuz als Feuerwehrdezernent haben in der Sitzung des Personal- und Feuerwehrausschusses unterstrichen, dass die Verwaltung kein Interesse hat eine gesprächsoffene konstruktive Bestandsaufnahme in der Hammer Feuerwehr vorzunehmen. Dass eine Stellungnahme auf den 25-Frage-Katalog der Wählergruppe, obwohl dieser seit Ende Mai der Verwaltung vorliegt, erst knapp 90 Minuten vor Beginn des Ausschusses erfolgte, ist eine deftige Ohrfeige ins Gesicht aller Ausschussmitglieder und unterstreicht, dass eine Diskussion über das Thema von der Stadt nicht erwünscht ist. Wenn der Personalchef herausstellt, dass die Opposition gefälligst keine Fragen stellen soll und diese nur störend für den Arbeitsfluss seien, dann lässt es mich ernsthaft am Demokratieverständnis seiner Person zweifeln. Es ist aber bezeichnend für sein arrogantes und autoritäres Auftreten.

Man blieb auf konkrete Nachfragen, zum Beispiel, was unter einer Optimierung der Schichtplanung zu verstehen habe, Antworten schuldig. Die Beantwortung einiger Fragen, wie die Nichtbesetzung von Schichten für den Bereich des Krankentransports wurde komplett ausgelassen. Die Stellungnahme der Verwaltung ist defizitär und deswegen ist es folgerichtig, dass die Wählergruppe eine weitere Anfrage zu dem Thema auf die Tagesordnung nach der Sommerpause setzen wird. Das Grundauftreten des Personalchefs ist ein Problem. Wenn Mitarbeiter im Rettungsdienst sich genötigt sehen einen juristischen Beistand zu nehmen, um das Gespräch mit Herrn Maßmann fortzusetzen, ist das es ein Armutszeugnis für den Führungsstil des Personalchefs.

So passt es ins Gesamtbild, dass die Verwaltungsspitze bis heute darauf pocht, dass man nie in dem Sachkontext Feuerwehr falsche Entscheidungen getroffen habe. Das viele verdiente Mitarbeiter, die über Jahre bei der Feuerwehr Hamm Dienst gemacht haben in den letzten Monaten der Stadt den Rücken gekehrt haben und nun in anderen Kommunen tätig sind, wird nicht als eigenes persönliches Versagen – was es ist!, gesehen. Man weist jegliche Verantwortung von sich.“

Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

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