Die Politik und die Feuerwehr Hamm

In weniger als 24-Stunden wird der Bericht über die Sitzung des Feuerwehrausschusses, in der die Anfrage der Wählergruppe thematisiert wurde von knapp 10 000 Bürgern gelesen. Wenn man die „Teilungen“ mit einbezieht und auf Hamm herunterbricht, haben wir jetzt schon gut 15 000 Bürger unserer Stadt erreicht.

Das unterstreicht, wie wichtig das Thema den Menschen ist. Leider hielt der Westfälische Anzeiger es bislang für nicht nötig, die Stellungnahmen der Verwaltung (Maßmann/Kreuz) kritisch zu hinterfragen und auf Unstimmigkeiten einzugehen. Ebenfalls scheint der Umstand offenbar nicht erwähnenswert, dass die Beantwortung der von uns gestellten Fragen erst kurz vor Beginn der Sitzung „online“ gestellt wurde und wir als Wählergruppe so kaum die Gelegenheit hatten, die Antworten der Stadtverwaltung im Vorfeld der Sitzung sorgsam zu prüfen – eine Ohrfeige für jeden demokratisch gewählten Mandatsträger und/oder Bürgervertreter. Damit wird gezielt die Arbeit des Ausschusses untergraben und das Kontrollrecht der Opposition erschwert.