31472547_757223851150002_432261176710135808_o

Take Part 03 – Antimuslimischer Rassismus in Schulen

Die dritte Veranstaltung der Seminar- und Workshopreihe beschäftigte sich ausführlich mit dem Thema ‚Antimuslimischer Rassismus an Schulen‘. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich zahlreiche bekannte und neue Teilnehmer*innen aus verschiedenen Institutionen und der Zivilgesellschaft.

Zuerst eröffnete Projektleiterin Nefise Saglam die Veranstaltung mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse aus den ersten beiden Workshops und wies auf die Relevanz des Projektes hin. Allen voran die Resultate aus dem World Café des ersten Workshops lieferten die Basis für den Inhalt dieser Veranstaltung.

Anschließend referierte Nina Mühe, Ethnologin und Projektleiterin von ‚CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit‘. Das deutschlandweite Netzwerk wird durch die Junge Islam Konferenz Deutschland unterstützt. Frau Mühe verfügt über jahrelange theoretische und praktische Erfahrungen in den Bereichen Integration und Migration.

In ihrem Vortrag referierte sie über antimuslimischen Rassismus an Schulen. Frau Mühe präsentierteaufschlussreichen Statistiken und Interviewauswertungen, welche im Rahmen ihrer Promotion erfasst wurden. Besonders dasFallbeispiel einer jungen Muslima, welche sich für das Tragen des Kopftuchs entschied und die damit verbundenen negativen Reaktionen in der Schule war sehr aufschlussreich für ‚TakePart‘.

Im Anschluss an den Vortrag nahmen die Teilnehmer*innen am Workshop ‚Galeriegang‘ teil. An den vier hierfür vorbereiteten Stellwänden entwickelten sich rege Diskussionen um die Häufigkeit von Antimuslimischem Rassismus an Schulen, die Erscheinungsformen sowie die derzeitigen bzw. gewünschten Handlungsmöglichkeiten.

Die Pro Hammer Nihat Altun und Zeynep Karadeniz nahmen für die Wählergruppe an der sehr gelungenen Veranstaltung teil.

Wir sagen: Take Part 04 kann kommen.

30816781_1667098790047480_3944350098063617081_o

Benefizspiel Flüchtlingshilfe Hamm versus Tus59 Hamm

Es stand ein ganz besonderes Spiel auf dem Plan. Die Flüchtlingshilfe Hamm und der Tus59 Hamm trafen in einem Fußballspiel aufeinander, das als Benefizveranstaltung umrahmt wurde.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung und ein großes Danke an alle, die geholfen haben das Event auf die Beine zu stellen.

Die Pro Hammer Volker Sartor und Andreas Friebel vertraten die Wählergruppe bei der Veranstaltung.

31408370_757450471127340_1399719009858879488_n

Hammer Kulturnacht 2018

Ein kulturelles Highlight stand von Freitag auf Samstag auf dem Terminplan – die Hammer Kulturnacht 2018. Mehr als zwei Dutzend freie Künstler, Vereine, Institutionen und viele mehr beteiligten sich an der sogenannten Hammer Kulturnacht.

Es wurde Großartiges auf die Beine gestellt, ob nun im Kleist-Forum, dem Martin-Luther-Viertel, der Pauluskirche und an vielen weiteren Orten der Innenstadt.

Zahlreiche Pro Hammer nutzten die Möglichkeit, um ein Blick in die Welt der „Hammer Kultur“ zu werfen. Ein Pro Hammer war nicht nur „passiv“ am Geschehen beteiligt, sondern stellte aktiv seine Werke in der Pauluskirche aus: Volker Sartor.

Ein Dankeschön an Volker Sartor, aber natürlich auch an alle Kunstschaffenden in unserer Stadt für diese Nacht der Kultur.

Wir sagen bis zum nächsten Jahr.

31513774_757865141085873_7518949080442077184_n

50-Jahr-Feier der Anne Frank Schule

Die Anne Frank Schule feierte in einem würdigen Festrahmen ihr 50jähriges Bestehen.

Nach einem offiziellen Start, in der u.a. der Bezirksvorsteher Klaus Alewelt und Schulleiter Averbeck in ihren Reden ein Rückblick auf 50 Jahre Anne Frank gaben, kamen auch Schülerinnen zu Wort, die aus dem Tagebuch der Anne Frank vorlasen.

Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit bei einem Empfang mit den zahlreich Anwesenden ins Gespräch zu kommen.

Des Weiteren bot man auf den Schulhof diverse Mitmachaktionen für Klein und Groß.

Die Wählergruppe Pro Hamm nahm mit Daniel Waleczek, der Mitglied im Schulausschuss ist, an der Veranstaltung teil.

Wir sagen Danke an alle Mitwirkenden für die gelungene Veranstaltung.

pressemitteilung

Stadtwerke Hamm – eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen

,,Was haben Hamm und die Bundeshauptstadt Berlin gemeinsam? Sie zelebrieren in aller Öffentlichkeit ihre Unfähigkeit eine Baumaßnahme reibungslos über die Bühne zu bringen. Die Berliner haben ihren Flughafen BER und wir in Hamm können auf die nie enden wollende Baustelle Neu- und Umbau der Stadtwerke-Zentrale zeigen. Die Geschichte der Stadtwerke in den letzten 15 Jahren ist eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen und das selbstverschuldet. Die Stadtwerke Hamm besitzen keine guten Geister, sondern sind von allen guten Geistern verlassen“, so Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm zur jüngsten Stellungnahme der Stadtwerke Hamm, dass ein Enddatum zur Fertigstellung des Neu- und Umbaus der Stadtwerke-Zentrale immer noch nicht genannt werden kann. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Inkompetenz der Geschäftsführung der Stadtwerke kennt keine Grenzen. Man hat nicht nur Millionen in das GEKKO-Kraftwerk und der HammGas verbrannt, sondern beweist sich in der jüngsten Posse als unfähig den Neu- und Umbau eines Gebäudes zu managen. Dieses klägliche Versagen muss indirekt der Hammer Bürger ausbaden, da die finanzielle Talfahrt der Stadtwerke den städtischen Haushalt massiv belastet. Dass der Oberbürgermeister das Geschäftsgebaren der Stadtwerke-Führung deckt und keine personalpolitischen Entscheidungen in die Wege leitet, unterstreicht den schwarzroten Filz an Vetternwirtschaft und Nepotismus in der Stadt. Dieser Vorwurf ist nicht unbegründet, wenn man sich anschaut, welche Parteibücher der Personenkreis der „Geschäftsführer“ hat: CDU, SPD und FDP sind hier ganz weit vorne. Es werden Posten und Pöstchen in der Stadtverwaltung und bei städtischen Tochterfirmen an Personen vergeben, deren primäre Leistung es ist, das richtige Parteibuch zu haben. Eine solches Regierungshandeln ist ein Kollateralschaden für die Glaubwürdigkeit der politischen Entscheidungsträger in Hamm. Hier wird der Staat, und dazu gehören auch die Kommunen als Gebietskörperschaften einem Selbstbedienungsladen gleichgesetzt. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht eine kritische und transparente Aufarbeitung des Dauerversagens der Stadtwerke-Führung, dass sich exemplarisch am Neu- und Umbau der Stadtwerke-Zentrale verdeutlicht. Hier darf die Geschäftspolitik der Stadtwerke keine ,,Black Box“ sind, die sich vollkommen einer öffentlichen Kontrolle entzieht. Fehlverhalten muss als solches benannt und Konsequenzen haben. Deswegen wäre ein wichtiger Schritt, um die Glaubwürdigkeit der Stadtwerke und ihre Außendarstellung aufzupolieren, wenn die Geschäftsführung in die Offensive geht und der Bürgerschaft in einem öffentlichen Raum Frage und Antwort steht. So halten wir es für zwingend notwendig, dass die Geschäftsführung der Stadtwerke dem Rat der Stadt in seiner Maisitzung einen mündlichen Bericht vorträgt und damit sich erstmals konstruktiv mit der Thematik auseinandersetzt.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

31301958_755588051313582_8833721368127209472_o

Zu Besuch bei Freunden

Die Pelkumer Eyüp Moschee feierte am Wochenende auf dem Wiescherhöfener Marktplatz ihr Gemeindefest.

Einige Pro Hammer nutzten das schöne Wetter und schauten beim Gemeindefest vorbei. So konnte man in Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern treten und insbesondere viele Anregungen für den Stadtbezirk Pelkum einholen.

Wir sagen Danke an das Orga-Team der Gemeinde, das eine sehr gute Veranstaltung auf die Beine gestellt hat.

2

Multiresistente Keime in Hammer Gewässern?

Die Wählergruppe Pro Hamm teilt die Position des BUND NRW, dass nach dem Fund antibiotika-resistenter Keime in niedersächsischen Gewässern entsprechende Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen fordert. Es liegt bereits seit längerem die Vermutung nahe, dass auch im Rhein und anderen Gewässern von Nordrhein-Westfalen antibiotika-resistente Keime existieren. In der ARD-Sendung Panorama vom 06.02.2018 wurde erstmals in einem größeren Medium auf die immense Gefahr multiresistenter Keime hingewiesen. Khalid Bhihi, umweltpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm, betont: ,,Natürlich ist seit Jahren bekannt, dass multiresistente Keime immer öfter vorkommen. Neu ist jedoch, dass sich diese auch in unserer Umwelt rasant vermehren. Die Gründe hierfür sind hausgemacht, zum Teil durch die Abwässer aus Krankenhäusern und zum anderen durch den ungehemmten Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Das NDR-Team führte einen Test durch und nahm dafür in ca. einem Duzend Gewässern in Niedersachsen, unter anderem auch Badegewässern, Wasserproben. Erschreckend ist hierbei, dass im Ergebnis in allen Proben multiresistente Keime nachgewiesen wurden. Da dieses Thema für alle Hammer Bürger, gerade zu Zeiten des Projekts „Hamm ans Wasser“ von größtem Eigeninteresse sein dürfte, muss die Problematik auf lokaler Ebene zur öffentlichen Diskussion gestellt werden.“

Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm bittet die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wurden schon einmal alle Gewässer in Hamm, sprich Datteln-Hamm-Kanal, die Flüsse, Bäche, Teiche und Baggerseen bezüglich ihrer Wasserqualität überprüft? Falls ja, wurden dabei auch Untersuchungen bezüglich multiresistenter Keime durchgeführt?
  2. Falls dies bereits durchgeführt wurde, hat man bei den Untersuchungen auch die Abwässer von Krankenhäusern, Tierbetrieben und Schlachtereien untersucht? Zu welchem Ergebnis sind die Untersuchungen gekommen?
  3. Welche Antibiotika kommen konkret in Hammer-Tierbetrieben zum Einsatz? Werden auch sogenannte Reserve-Antibiotika verabreicht?
  4. Falls eine derartige Untersuchung bislang nicht durchgeführt wurde, würden wir gern wissen, wer explizit für eine solche Untersuchung der Hammer Gewässer verantwortlich wäre?
  5. Plant die Stadtverwaltung vielleicht bereits in möglichst naher Zukunft eine derartige Untersuchung durchführen zu lassen?
  6. Wo werden die Hammer Abwässer geklärt? Gibt es dafür nur eine Kläranlage oder sind mehrere dafür verantwortlich? Verfügen diese Kläranlagen über eine sogenannte „Vierte Stufe“, die nach neuesten Erkenntnissen notwendig ist, um die multiresistenten Keime aus dem geklärten Wasser zu filtern?
  7. Falls es in Hamm noch keine Vierte Stufe bei den Kläranlagen gibt, möchten wir wissen, was dem im Wege steht? Was würde die Installation einer Vierten Stufe kosten und wie schnell ließe sie sich in Hamm realisieren?
  8. Woher stammt das Trinkwasser der Stadt Hamm? Wird unser Trinkwasser bezüglich einer Kontaminierung durch multiresistente Keime getestet? Falls ja, gibt es Bescheinigungen, die dies schwarz auf weiß belegen?
  9. Falls nicht, wer ist dafür zuständig, eine derartige Trinkwasser-Untersuchung durchzuführen? Warum wurde dies bislang versäumt?

    Mit freundlichen Grüßen

Khalid Bhihi
Mitglied im Umweltausschuss
Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm

1

Flexiblere und einheitliche Öffnungszeiten bei den Hammer Freibädern wünschenswert

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Haltung der Stadtwerke Hamm die Öffnungszeiten der Freibäder in Berge und des Selbachparks in Pelkum nicht anzupassen. Des Weiteren reagiert man mit Unverständnis auf das Unvermögen der Stadtwerke, dass trotz der guten Wetterlage eine Inbetriebnahme der Freibäder erst Mitte Mai vorgenommen werden soll. Farid Bhihi, Bezirksvertreter der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Pelkum, macht darüber hinaus deutlich, dass er erwarte, dass die Stadtwerke Hamm das Freibad Selbachparkt nicht erst wieder öffne, nachdem, so wie in den letzten Jahren,  das Freibad Süd bereits zwei Wochen zuvor geöffnet war, sondern dass die Inbetriebnahme dieses Mal parallel laufe. Farid Bhihi: „Wir halten es für ein Unding, dass die Stadtwerke Hamm die verbliebenen zwei Freibäder in Hamm nicht zur selben Zeit in Betrieb nimmt und das weiterhin unterschiedliche Öffnungszeiten gelten sollen. Es wäre wünschenswert und im Sinne einer besseren Dienstleistung für die Bürger, wenn die Stadtwerke beide Freibäder im selben Zeitraum, zum Beispiel vom 01. Mai bis zum 31. September geöffnet lassen. Damit hätten wir einen festen Zeitraum, der sich als Freibadsaison im Bewusstsein der Hammer Bürgerschaft verankern kann. Die praktizierte unterschiedliche Öffnung der Freibäder führt zu Unverständnis bei den Bürgern und erschwert es insbesondere Familien und älteren Menschen aus den Stadtbezirken Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel, die weniger mobil sind, bei geschlossenen Selbachpark den Besuch eines Freibads wahrzunehmen. Es dient auch nicht der Aufenthalts- und Lebensqualität in unserer Stadt, wenn die Stadtwerke trotz einer guten Wetterlage keine Flexibilität an den Tag legen und das Freibad im Selbachpark geschlossen halten.“ Die Wählergruppe plant in der Bezirksvertretung Pelkum eine politische Initiative, in der eine Resolution verabschiedet werden soll, die die obigen Punkte von der Geschäftsführung der Stadtwerke einfordert. Havva Bozdemir, jugendpolitische Sprecherin der Wählergruppe, ergänzt die Ausführungen: „Mittelfristig müssen wir uns die Frage stellen, ob eine Großstadt mit 180 000 Einwohnern nicht ein weiteres Freibad zumindest für die Stadtgebiete nördlich der Lippe benötigt. Wenn wir unsere Nachbargemeinden betrachten, die mit weniger als 40 000 Einwohnern ein eigenes Freibad betreiben, sollte die Realisierung eines dritten Freibads in Bockum-Hövel oder alternativ in Heessen im Sinne einer Attraktivitätssteigerung der Stadt sein.“

 

Farid Bhihi                                                                            Havva Bozdemir
Bezirksvertreter Pelkum                                                        Jugendpolitische Sprecherin

Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Forderung nach mehr öffentlichen Grillplätzen

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert eine Ausweitung der Möglichkeiten in öffentlichen Parkanlagen das Grillen zu ermöglichen. Die Wählergruppe verweist in dem Zusammenhang auf die fünf öffentlich-zugänglichen Standorte im Herringer Lippepark, die sehr stark in Anspruch genommen werden. Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe in Mitte und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr erläutert: ,,Da wir de-facto nur im Lippepark an attraktiver Stelle auf Hammer Stadtgebiet kostenfrei die Möglichkeit haben, in der Öffentlichkeit zu grillen, erleben wir derzeit eine starke Besucherkonzentration auf die beliebte Freizeitanlage im Stadtbezirk Herringen. Die Kehrseite der Medaille dieser Entwicklung ist, dass die Infrastruktur des Lippeparks die Besuchermassen nicht mehr bewältigen kann. Deswegen wäre es folgerichtig und im Sinne einer ausgeglichenen Stadtentwicklungspolitik, dass in allen Stadtbezirken mittelfristig Räume geschaffen werden, in der kostenfrei in Parkanlagen gegrillt werden kann. Der Friedrich-Ebert-Park als „grüne Oase“ im Hammer Westen bietet sich im Besonderen dafür an. Die Anlage hat im Vergleich zum Selbachpark und dem Lippepark in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität verloren und müsste durch gezielte Investitionen, die der Aufenthaltsqualität dienen, aufgewertet werden. Der Sozialraum Westen ist darüber hinaus gekennzeichnet durch einen hohen, verdichteten Wohnraum, in der viele Anwohner nicht über eine eigene Gartenanlage verfügen und so auf das Grün im öffentlichen Raum angewiesen sind. Nicht wenige dieser Menschen besuchen derzeit regelmäßig den Lippepark, um u.a. die dortigen Grillmöglichkeiten zu nutzen. Hier muss wohnortnah ein Alternativangebot auf die Beine gestellt werden. Die Schaffung von öffentlich-zugänglichen Grillplätzen im Friedrich-Ebert-Park wäre ein solche Möglichkeit. Damit würde man zugleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. So würde man die Aufenthaltsqualität im Hammer Westen stärken und zugleich den Lippepark als Freizeitanlage entlasten.“ Die Wählergruppe Pro Hamm wird das Thema auf die Tagesordnung der Maisitzung der Bezirksvertretung Mitte setzen und beantragen, dass die Stadtverwaltung aufgefordert wird, mittels eines Prüfauftrags die Realisierbarkeit und auch mögliche Standorte derartiger öffentlicher Grillflächen im Friedrich-Ebert-Park zu untersuchen.

Nihat Altun
Bezirksvertreter Mitte
Wählergruppe Pro Hamm

Pressemitteilung

Endlich mehr Geschwindigkeitskontrollen am Lippepark

,,Lieber zu spät als nie“, so konstatiert Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Pro Hamm, das Bestreben der Stadt Hamm verstärkte Kontrollen im Lippepark durchzuführen. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Rathausspitze und die Mehrheitsfraktionen in der Herringer Bezirksvertretung tragen eine Mitverantwortung, dass das Fehlverhalten im und um den Lippepark Dimensionen angenommen hat, dass nicht mehr tolerabel ist. Die Große Koalition hat in der Vergangenheit und ignoriert in Teilen bis heute die Problematiken um die beliebte Freizeitanlage. So ist für viele Besucher der Anlage und die Anwohner der Schachtstraße nicht nachvollziehbar, dass die Stadt scheinbar kein Ärgernis darin sieht, dass viele Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung an der Schachtstraße, hier gilt eine 30er-Zone, nicht einhalten. Ein Bedarf an einen Mehr an Geschwindigkeitskontrollen wird nicht gesehen. Ein Parkplatzkonzept für den Lippepark fehlt bis heute. Der Vorschlag der Wählergruppe den Schotterplatz an der Straßenkreuzung Heinrich-Schmidt-Straße/Schachtstraße zu einem öffentlichen Parkplatz aufzuwerten, wurde abgelehnt. Der Lippepark ist die wohl am stärksten besuchte kostenfrei zugängliche Freizeitanlage im Stadtgebiet und das freut mich, auch im Besonderen als Herringer Bürger und zeigt, wie attraktiv unser Stadtbezirk geworden ist. Dennoch und das ist die Kehrseite der Medaille muss allen Beteiligten klar sein, dass Erfolg verpflichtet.“ Günay Yildirim, die Bezirksvertreterkollegin von Dr. Cevdet Gürle ergänzt in dem Zusammenhang: ,,Es ist bezeichnend für die Stadtentwicklungspolitik dieser Stadtregierung, dass erst der massive öffentliche Unmut aus der Bürgerschaft die Rathausspitze zum Handeln genötigt hat. Der Status-quo am Lippepark ist unbefriedigend. Wenn man bedenkt, dass wohl mehr als 10 000 Menschen an einem Sommerwochenende die Parkanlage aufsuchen, kommt die Infrastruktur des Lippeparks schnell an seine Grenzen. Das fängt an bei der Spielplatzanlage an der Schachtstraße, die total überlaufen ist und hört auf in der nicht ausreichenden Zahl an Grillplätzen. Hier müssen mittelfristig über den städtischen Haushalt Investitionen in den Lippepark getätigt werden, um der Nachfrage des Besucherstroms gerecht zu werden. So wäre es sinnvoll, wenn z.B. die Spielplatzanlage an der Schachtstraße erweitert wird oder Outdoor-Fitness-Geräte aufgestellt werden.“ Dr. Cevdet Gürle resümiert: ,,Wenn wir die Attraktivität des Lippeparks erhalten und der Park für die Herringer Bevölkerung nicht zu einem Sorgenkind werden soll, brauchen wir ein Bündel an Maßnahmen. Das fängt erstens an mit einer konsequenten Kontrolle der Parkanlage, auch und im Besonderen an den Wochenenden durch Mitarbeiter des Ordnungsamts, in der jedes Fehlerverhalten unmittelbar sanktioniert wird und geht zweitens über nachhaltige Investitionen in den Park, die mehr sind als das sogenannte laufende Geschäft der Stadtverwaltung und endet drittens in der Schaffung von Entlastungsstrukturen. Das meint, dass zum Beispiel durch die Steigerung der Attraktivität des Friedrich-Ebert-Parks und der Errichtung von öffentlich-zugänglichen Grillplätzen an diesem Standort Besucherströme, u.a. aus dem Hammer Westen verstärkt in die dortige Anlage umgelenkt und so der Lippepark gezielt entlastet werden kann. Ein Antrag der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Mitte aus dem letzten Jahr eine Realisierung von möglichen Standorten für öffentliche Grillflächen im Friedrich-Ebert-Park zu prüfen, wurde bezeichnenderweise von der CDU und der SPD aufgrund fehlender Notwendigkeit abgelehnt.“

Dr. Cevdet Gürle                                                                                                                         Günay Yildirim
Fraktionsvorsitzender                                                                                                               Bezirksvertreterin

Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm