Pressemitteilung bezüglich der geplanten Streichung von Fan-Bussen nach den Ausschreitungen während des Auswärtsspiels des HSV in Lippstadt

,,Die Ausschreitungen von rechten Fußball-Fans der Hammer SpVg beim Oberliga-Auswärtsspiel in Lippstadt haben bundesweit Schlagzeilen produziert und dem Ansehen der Sportstadt Hamm massiven Schaden zugefügt“, so Erol Gürle, sportpolitischer Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm. Erol Gürle weiter: ,,Statt für Aufklärung zu sorgen und alle offenen Fragen zu beantworten, lässt sich die Vorstandsriege beim HSV um Dennis Kocker vor sich hertreiben und sucht ihr Heil im Aktionismus. So bleibt bis heute ungeklärt, wer verantwortlich für die Vergabe der Fan-Tickets und die Bereitstellung des doppelstöckigen Busses war. Des Weiteren bleibt unbeantwortet, ob jemand von der Vereinsführung im Fan-Bus war. Die Lehre des HSV-Vorstandes aus dem Debakel, dass man als Verein ab sofort keinen Fan-Bus für Auswärtsspiele zur Verfügung stellt, halten wir für ein falsches Signal. Der Vorstand um Herrn Kocker bestraft mit dieser Maßnahme alle Fans, von denen die meisten nur friedlich ihre Mannschaft unterstützen wollen. Hier werden pauschal alle Fans abgeurteilt und müssen das ausbaden, was ein Dutzend rechte Krawallos angerichtet haben. So sind Fans des HSV an uns herangetreten und beklagen, dass Fan-Busse für Auswärtsspiele nicht mehr eingesetzt werden sollen. Das kann nicht im Sinne des Vereins und der Fans sein.“

Erol Gürle
Sportpolitischer Sprecher
Wählergruppe Pro Hamm