Das Scheitern der CDU/SPD-Stadtregierung: Frierende Kinder an der Karlschule?

Schülerinnen und Schüler und Eltern der Karlschule im Hammer Norden haben sich erneut an die Wählergruppe Pro Hamm gewandt und berichten über fortbestehende desaströse Zustände. So gäbe es weiterhin in einzelnen Klassenräumen massive Dämmprobleme, die zu unzumutbaren Temperaturen, gerade im nahenden Winter, in den einzelnen Klassenzimmern zur Folge hätten. Die Dämmprobleme sind unter anderem auf den maroden Zustand der Fenster zurückzuführen. Manche ließen sich nicht öffnen und wieder andere scheinen eine unzureichende Isolierung zu besitzen. Dies führe dazu, dass die Schüler teilweise in den Morgenstunden mit Jacken in den Klassenräumen sitzen müssten. Zudem fällt in manchen Räumen der Putz von den Wänden und Decken. Dr. Cevdet Gürle: ,,Alles in allem kann und darf dies kein hinnehmbarer Zustand für eine Hammer Schule sein. Es kann doch nicht sein, dass in unserer Stadt Kinder im Schulunterricht frieren müssen. Die CDU/SPD-Stadtregierung betreibt zwar Eigenwerbung mit dem scheinbaren Geldsegen für die Hammer Schulen, aber die Karlschule scheint sie immer noch nicht auf dem politischen Radar zu haben.“ Adrian Brosterhues-Niedziolka, Sprecher der Wählergruppe in Heessen, ergänzt: ,,Fenster, die nicht zugehen, Löcher an der Decke, Kinder, die frieren, da fragt man sich ernsthaft, ob man in einem reichen Industrieland lebt oder anderswo auf der Welt. Die Zustände sind nicht akzeptabel und es ist beschämend die CDU/SPD-Stadtregierung erneut ermahnen zu müssen endlich aktiv zu werden. Das Beispiel Karlschule verdeutlicht, welche Priorität Schul- und Bildungspolitik für die Hammer CDU und SPD haben. Man wirbt zwar mit dem Thema, ohne es aber auf der politischen Agenda ganz Oben anzusiedeln. Hier ist viel Schein, aber nur wenig Sein.“ Die Wählergruppe Pro Hamm setzt das Thema Karlschule mit einer Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtrates und fordert die Stadtverwaltung auf für folgende Fragen eine Stellungnahme abzugeben:

1. Welche Maßnahmen hat die Stadtverwaltung 2017 an der Karlschule durchgeführt, um u.a. die bauliche Substanz zu verbessern? Wir bitten hier um eine detaillierte Auflistung aller Einzelmaßnahmen und in welchen Zeitraum diese stattfand und wie hoch die Kosten gewesen sind.
2. Sind der Stadtverwaltung aktuell weitere Mängel an der Karlschule bekannt? Wenn ja, um welche handelt es sich konkret und sind Instandsetzungen geplant, um diese zu beheben? Wenn Maßnahmen durchgeführt werden sollen, in welchen Zeitraum sollen diese erfolgen?
3. Zum wiederholten Male wird der Wählergruppe Pro Hamm über Mängel am Zustand der Karlschule berichtet. Sind diese grundlegenden Missstände der Verwaltung bekannt? Ist eine grundlegende Sanierung der Karlschule anvisiert oder gibt es Überlegungen den Schulstandort aufzulösen?

Adrian Brosterhues-Niedziolka                                                                               Dr. Cevdet Gürle
Sprecher Stadtbezirk Heessen                                                                                  Ratsherr

Wählergruppe Pro Hamm