Polizei Hamm

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Zum WA-Artikel „Forderung OB Polizeipräsenz Hbf“

,,Der Oberbürgermeister sollte nicht über die Polizei und deren Arbeit herziehen, sondern seinen Einfluss in Düsseldorf geltend machen, dass die Polizei im Land mehr Ressourcen zugewiesen bekommt. Die rot-grüne Regierung in Düsseldorf hat, wie die schwarz-gelbe Vorgängerregierung massive Einsparungen in den letzten 20 Jahren bei der Polizei durchgeführt. Diese Sparorgie rächt sich nun. Die Politik hat auf Kosten der Sicherheit gespart und nun stellt sie sich hin und ,,ärgert“ sich darüber, dass die Polizei nicht die erwünschte Präsenz auf der Straße zeige. Das ist nicht fair gegenüber den Frauen und Männern, die Tag für Tag ihr bestmögliches tun, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Trotz der stetig gewachsenen Arbeitsbelastung im Polizeidienst, wurden die Mitteln der Polizei nicht dementsprechend aufgestockt. Falls wir ein Mehr an Polizeipräsenz auf der Straße wünschen, dann kann es keine Lösung sein, wenn die Arbeit am Limit für die Polizei zum Dauerzustand wird. Das Ergebniss einer solchen Politik sehen wir u.a. in der horrenden Zahl der Überstunden und dem hohen Krankenstand bei Polizeibeamten. Wenn wir den Handel mit Drogen im öffentlichen Raum, wie am Bahnhofsplatz unterbinden wollen, dann müssen wir erstens stärker in die präventive Arbeit investieren und an die Ursachen der Drogensucht ran und zweitens der Polizei mehr Ressourcen und das bedeutet in erster Linie mehr Personal zur Verfügung stellen, so dass sie ihre Arbeit zufriedenstellend erledigen kann.“

Dr. Cevdet Gürle

Ratsgruppe Pro Hamm

Wählergruppe Pro Hamm