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Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm zum Thema Schaffung eines Weiterbildungskollegs in Hamm.

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert eine Ergänzung in die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans aufzunehmen. Der Schulentwicklungsplan, der einstimmig im Frühjahr durch den Rat beschlossen wurde, sieht eine qualitative und quantitative Schulentwicklungsplanung vor. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, begründet die Antragstellung wie folgt: ,,Im Mittelpunkt der Schulentwicklungsplanung stehen Kinder und Jugendliche. Hier sollen, anhand einer quantitativen und qualitativen Schulentwicklungsplanung, die aktuellen Herausforderungen, die insbesondere mit der Flüchtlingskrise zusammenhängen, Berücksichtigung finden. Die schwarzrote Stadtregierung hat die Erwachsenenbildung hingegen nicht auf ihrem politischen Radar. Wir sollten die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans nutzen, um die derzeitige Schulstruktur in der Stadt kritisch zu reflektieren und insbesondere in der Erwachsenenbildung die Angebotsseite zu vergrößern. So ist es ein Unding und wir sehen es als Standortnachteil, dass die Stadt Hamm als einzige Stadt dieser Größenordnung in Nordrhein-Westfalen nicht über ein eigenständiges, vollwertiges Weiterbildungskolleg verfügt. Es existiert derzeit nur eine Außenstelle des Hanse-Weiterbildungskolleg, deren Hauptsitz jedoch in Lippstadt liegt. Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm ist der Überzeugung, dass die Stadt Hamm, mittelfristig den Aufbau eines eigenständigen, vollwertigen Weiterbildungskollegs befürworten sollte, um die Bildungsattraktivität in der Kommune zu stärken.“ Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat der Stadt die Konzeptionsentwicklung zum Schulentwicklungsplan, um die Handlungsoption „eigenständiges und vollwertiges Weiterbildungskolleg in der Erwachsenenbildung“ erweitert und in die Schulentwicklungsplanung eine Machbarkeitsstudie einfließen lässt.

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

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Frühstück beim Verein Mossaik

Es war wie immer eine schöne Aktion, die auf die Beine gestellt wurde.

Ein Dankeschön an das Orga-Team des Mossaik.

Einige Pro Hammer besuchten teilweise zusammen mit ihren Familien die Veranstaltung.

Dr. Cevdet Gürle

KEIN GASBOHREN in Hamm!

Ein Erfolg für alle, die NEIN zu Gasbohren gesagt haben und aktiv wurden. Es lohnt sich, sich zu engagieren!

Kommentar zum Ausstieg des Gasbohrens in Hamm von Dr. Cevdet Gürle

,,Ich erwarte, dass die Parteien, die bis zuletzt hinter dem Gasbohren standen, das Rückgrat haben und sich bei der Hammer Bevölkerung entschuldigen,“ bringt Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, den Ausstieg der Stadtwerkebeteiligung an der HammGas, auf den Punkt. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die GroKo, die Hammer FDP und die Ratsfraktion der Grünen haben trotz aller Widerstände aus der Bevölkerung vier Jahre am Projekt Gasbohren festgehalten. Jetzt erleben wir wie das Kartenhaus zusammenbricht und ein politischer Scherbenhaufen übrigbleibt. Wenn der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Herr Herter das mit den Worten kommentiert, dass man nunmehr die Bücher zuklappe oder der Oberbürgermeister es ,,schade“ finde, dass die Gasförderung nicht stattfinden wird, dann ist das an Zynismus nicht zu überbieten. Die regierenden Parteien, die FDP und die Grünen haben mit dem Abenteuer HammGas 2,2 Millionen verbrannt. Die Zeche zahlt wie üblich der Bürger. Die Parteien, die über Jahre hinter dem Gasbohren standen, tragen eine Mitverantwortung, dass die Politikverdrossenheit in der Hammer Bevölkerung zugenommen hat und eine zunehmende Distanz zwischen Politik und dem „Otto-Normal-Bürger“ entstanden ist. Das verdeutlicht sich im Besonderen bei den Hammer Grünen, die in der Frage des Gasbohrens auf ganzer Linie versagt und ihr Etikett als Umwelt- und Naturschutzpartei verloren haben. Ein Dank gilt den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die in Hamm und im Münsterland mit ihren Aktionen den Druck auf die Politik und die Akteure bei der HammGas stetig aufrecht gehalten haben. Denn es sind nicht nur die wirtschaftlichen Argumente, die die Stadtwerke Hamm bewogen haben, kein weiteres Geld in die HammGas zu pumpen, sondern auch der massive Druck der Öffentlichkeit und die anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen 2017, die die etablierten Parteien zwangen mit dem Thema Gasbohren ein heißes Brenneisen aus dem Feuer zu nehmen.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Weitere Infos auf der Seite des WA.

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Quellenstraße soll marode bleiben? Keine Investitionen im bezirksbezogenen Haushaltsansatz für den Haushaltsplan 2017/2018 geplant! Stellungnahme der Wählergruppe Pro Hamm

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Wen wundert’s?

„Abwasser: Beitrag für Stadt sinkt, Gebühren für Bürger steigen“

Den WA-Artikel finden Sie hier.