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Pro Hamm on Tour

Das schöne Wetter am Sonntag nutzen einige Pro Hammer, um einen Abstecher zum „Fisch-Fest“ der Ahmet Moschee an der Viktoriastraße und dem Gemeindefest der VIKZ Mitte an der Wilhelmstraße zu machen.

Die Pro Hammer Cevdet Gürle, Nihat Altun und Orhan Bozdemir nahmen an der „Tour“ teil.

Wir sagen Danke für die vielen interessanten Gespräche und für eine gelungene Organisation.

 

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Frage: Wie schafft es die Große Koalition ihren Bürgern mehr Geld aus der Tasche zu ziehen? Antwort: Mehr Blitzer aufstellen!

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert verärgert über die Planungen der Stadt weitere Blitzanlagen aufzustellen. Nihat Altun, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV), der das Thema städtische Einnahmen durch mobile und stationäre Blitzanlagen mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung stärker in die Öffentlichkeit gerückt hatte, ist nicht verwundert über die Planung mit weiteren Blitzanlagen zusätzliche Gelder in den Haushalt einfließen zu lassen. Nihat Altun: ,,Die Anfrage der Wählergruppe hat deutlich gemacht, dass die Einnahmen aus mobilen und stationären Blitzanlagen eine feste Größe und Bedeutung für den städtischen Haushalt haben. Allein 2015 wurden knapp vier Millionen Euro durch Blitzanlagen eingenommen. Die Einnahmen aus Blitzanlagen sind eine Goldgrube für die Große Koalition und sind ein einfaches Mittel um die leeren Kassen zu füllen. Da sie nicht zweckgebunden sind und nicht zum Beispiel eins zu eins in den Ausbau und den Erhalt des Straßennetzes oder in Unfallpräventionsprojekte fließen, besteht der Verdacht, dass hier Gelder generiert werden, die den Zweck haben Haushaltslöcher zu stopfen. Nicht wenige Bürgerinnen und Bürger haben Zweifel, dass die Standortwahl eines Blitzers nicht allein am Kriterium der Unfallprävention orientiert, sondern ebenso fiskalischen Richtlinien folgt. Diese Bedenken konnte die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Wählergruppe nicht beheben. Eine Blitzanlage und das sollte Konsens sein, muss dort aufgestellt werden, wo ein besonderes Gefahrenpotential herrscht und nicht dort, wo möglicherweise das meiste Geld in die Stadtkasse gespült werden kann. Deswegen lehnen wir das Aufstellen weiterer Blitzanlagen ab und fordern die Stadtverwaltung auf die Standorte der bisherigen Anlagen nach ihrer Sinnhaftigkeit kritisch zu begutachten.“

Nihat Altun
Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV)
Wählergruppe Pro Hamm

Mehr Infos zum Thema auf wa.de (siehe unten)

https://www.wa.de/hamm/stadt-hamm-will-noch-mehr-blitzer-aufstellen-6909564.html#idAnchComments

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Von der Vision zur Wirklichkeit

Haus der Religionen: Von der Vision zur Wirklichkeit

Der christlich-islamische Gesprächskreis hatte zu einem Vortrag „Haus der Religionen – Von der Vision zur Wirklichkeit“ in das Klubheim des SVF Herringen eingeladen.

Pfarrer Hartmut Haas aus Albingen (Schweiz) stellte in einem interessanten Vortrag das Konzept des Hauses der Religionen in Bern vor.

Weitere Stationen der Veranstaltung war das Tor der Religionen im Lippe Park und der Besuch der Ulu Moschee.

Die Pro Hammer Thomas Unverdorben, Cevdet Gürle und Nihat Altun nahmen an der Veranstaltung teil.

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Pressemitteilung bezüglich Schulsozialarbeiterstellen

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entscheidung, dass die Hermann-Gmeiner-Grundschule im Hammer Westen aus Landesmitteln eine volle Schulsozialarbeiterstelle bekommt. Günay Yildirim, Bezirksvertreterin der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Herringen, kommentiert: ,,Es ist gut, dass endlich das Gezerre um eine Schulsozialarbeiterstelle an der Hermann-Gmeiner-Grundschule ein glückliches Ende findet. Die Grundschule im Hammer Westen macht, wie auch die anderen Herringer Grundschulen eine wichtige Arbeit in einem sozial nicht einfachen Umfeld. Wenn wir ein Mehr an Chancengleichheit in unserer Stadt haben und Bildungsungleichheiten abbauen wollen, dann brauchen wir einen konsequenten Ausbau der Schulsozialarbeit, sowohl an den Grundschulen, wie auch an den weiterführenden Schulen. Deswegen wäre es folgerichtig, dass die schwarzrote Stadtregierung die Schulsozialarbeit an der Jahnschule und der Lessingschule, die ebenfalls eine hohe Zahl an Flüchtlingskindern beziehungsweise Kindern aus Einwandererfamilien aufweist, mit der Installierung einer Schulsozialarbeit unterstützt. Es darf nicht sein, dass die sozioökonomische Herkunft maßgeblich über den Schulerfolg eines Kindes entscheidet. Wir müssen, auch im Hinblick auf den Doppelhaushalt 2017/2018 mehr Ressourcen in die Grundschulen und weiterführenden Schulen investieren. Die Errichtung von Schulsozialarbeiterstellen darf nicht, damit es kein Nullsummenspiel ist, mit dem Stelldeputat des Lehrerkollegiums verrechnet werden. Es muss sich unter dem Strich um eine zusätzliche volle Stelle handeln.“

Günay Yildirim
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

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Pressemitteilung bezüglich Biologischer Station

Die Wählergruppe Pro Hamm ist verärgert, dass bei der Installierung einer Biologischen Station auf dem Stadtgebiet seit Monaten kein Fortschritt zu beobachten ist. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe, sieht sich in seiner Feststellung von den Äußerungen des BUND-Vorsitzenden Paul Ortmann und des NABU-Mitglieds Ulrich Schölermann bestätigt. Dr. Cevdet Gürle: ,,Ich vermisse ein klares Bekenntnis der CDU/SPD-Stadtregierung zu einer Biologischen Station. Der Umweltausschuss hat im Dezember 2015 zwar den Antrag, dass der Rat der Stadt das Modell der Biologischen Stationen unterstützt, beschlossen. Diesen Beschluss scheint die Verwaltung und hier in erster Linie die Untere Landschaftsbehörde aber noch nicht verinnerlicht zu haben. Was wir nicht benötigen ist ein Kompetenzgerangel, wer welche Befugnisse hat, sondern eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, den Naturschutzverbänden und der Politik mit dem Ziel zeitnah eine Biologische Station in Hamm zu errichten. Der Natur- und Umweltschutz in Hamm muss eine stärkere Priorität auf der politischen Agenda einnehmen. Wenn die Große Koalition hinter dem Konzept einer Biologischen Station steht, dann muss Jörg Mösgen als Umweltdezernent beauftragt werden sich des Themas als Chefsache anzunehmen. Es ist ein Unding, dass die Kreise Unna und Soest jeweils eine eigenständige Biologische Station betreiben und damit wichtige Impulse in Sachen Natur- und Umweltschutz setzen, dass das aber einer Großstadt wie Hamm nicht gelingt. Eine Biologische Station, die in ihrer Arbeit sich u.a. für den Erhalt der biologischen Vielfalt der Arten und ihrer Lebensräume stark macht und praktische Landschaftspflege betreibt, setzt wichtige Impulse beim Natur- und Umweltschutz. So eine Station, und das sollte allen Akteuren bewusst sein, wäre eine Bereicherung für die Stadt.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

 

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Pressemitteilung bezüglich Bergwerk Ost

Die Wählergruppe Pro Hamm fordert, dass die Große Koalition endlich ein Konzept vorlegt, aus der hervorgeht, wie ein mögliches Kreativquartier auf dem Gelände des Bergwerk Ost in die bestehenden Strukturen der Kultur- und Kreativszene in Hamm integriert werden kann. Farid Bhihi, Vertreter der Wählergruppe im Bezirk Pelkum, hält fest: ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost wird auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Pelkum und Herringen maßgeblich prägen, aber auch starke Impulse in die Gesamtstadt haben. Die Option, das Gelände zu einem Kreativquartier zu entwickeln, hat seinen Reiz, wirft aber auch zugleich zahlreiche Fragen auf, die es zu klären gilt, bevor weitergehende Schritte getätigt werden. Die Nachnutzung des Bergwerk Ost als Kreativquartier wurde bisher in keiner Weise konkretisiert. Was soll ,,kreativ“ auf dem Bergwerksgelände werden? Welche Akteure möchte man für das Projekt gewinnen? Wie soll der neue Standort in die bestehenden Strukturen und Kulturangebote der Stadt, wie z.B. dem Kulturrevier Radbod oder Einrichtungen wie dem Helios-Theater oder dem Kubus eingebunden werden? Das sind nur einige offene Fragen, die auf eine Beantwortung warten. Letztlich kann das Projekt „Kreativquartier“ nur dann ein Erfolg werden, wenn sich für alle Beteiligten eine win-win-Situation daraus ergibt und dafür müssen die Weichen möglichst früh gestellt werden. Hier muss stärker als bisher der sogenannte Frequenzbringer in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn nur, wenn Menschen den Weg zum Bergwerksgelände finden, kann ein Kreativquartier entstehen und bestehen. Hier sollten wir davon abrücken, dass man einen Discounter als Frequenzbringer einsetzt. Wir haben mit der Nahversorgung an der Kamener Straße, dem Einkaufszentrum im Hammer Westen und dem Lippe Karree ein solides Angebot, so dass ein weiterer Discounter auf dem Bergwerksgelände nur zu einer Übersättigung des Marktes führen und letztendlich den Einzelhandel insgesamt Schaden zufügen würde. Wenn die Große Koalition die Idee des Kreativquartiers mit Leben füllen will, dann liegen zwei Vorschläge auf der Hand, die zu mindestens eine Überlegung wert sind. Erstens, man müsste einen Bildungspark in das Kreativquartier einfügen. Das bedeutet, dass zum Beispiel ,,kreative“ Studiengänge wie Grafikdesign vor Ort ermöglicht werden. Hier könnte man sich der Fachhochschule Hamm-Lippstadt bedienen und das Studienangebot um ,,kreative“ Studiengänge erweitern und diese gezielt auf dem Areal des Bergwerk Osts ansiedeln. Zweitens, wenn man solche Studiengänge im Kreativquartier anbietet, dann liegt es auf der Hand, dass ein Teil der Wohnbebauung für Studenten vorbehalten sein sollte. Wenn wir eine Zweigstelle der Fachhochschule auf dem Bergwerksgelände und Studentenwohnungen haben, eröffnen sich neue Horizonte. So wäre es denkbar, dass ein Teil des Geländes für Start-up Jung-Unternehmer reserviert wird. Ein Kreativquartier muss mit Leben gefüllt werden und dazu brauchen wir kreative Köpfe und wer könnte das besser als junge Frauen und Männer, die dort studieren, wohnen und möglicherweise Unternehmen gründen?“

Farid Bhihi
Bezirksvertretung Pelkum
Wählergruppe Pro Hamm

 

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Was nun Herr Dargel?

Die jüngste Sitzung der Bezirksvertretung Herringen war von einer starken Kontroverse bestimmt. Dabei ging es um einen Antrag der Wählergruppe, in der wir auf die Problematik an der Schachtstraße aufmerksam machten. Das „Tor“ zum Lippe Park hat eine Geschwindigkeitkeisbegrenzung von 30 KmH. Diese Grenze wird häufig überschritten und so stellt die Schachtstraße im vorderen Bereich zunehmend ein Gefahrenpotential für insbesondere Familien mit Kindern da.

Wir hatten als Pro Hamm beantragt, dass man eine Ortsbegehung durchführt, so dass man mit den Anwohnern und der Verwaltung Vorschläge durchgeht, wie eine Entschärfung vor Ort erreicht werden kann.

Der Antrag wurde von allen Parteien, die in der Bezirksvertretung vertreten sind, abgelehnt. Noch mal zur Erinnerung, es handelt sich um folgende Parteien, die NEIN gesagt haben: SPD, CDU, Grüne und Linke. Entweder hat man es nicht mal für nötig gehalten eine Begründung für die Ablehnung zu geben (Grüne: Herr Dr. Grüneberg, Linke: Frau Bay) oder man hat eine Begründung gegeben, wie der stellvertretende Bezirksvorsteher Herr Dargel (CDU), wo man nur den Kopf schütteln kann. Das Argument von Herrn Dargel im Wortsinne lautete: ,,Es gibt kein Problem an der Schachtstraße, es gab nie ein Problem an der Schachtstraße und erst jetzt, wo Sie Dr. Gürle seit einem Jahr dort wohnen, gibt es scheinbar ein Problem.“

Was soll man dazu nur sagen? Die beste Antwort haben einige Anwohner, die länger als ein Jahr dort wohnen, gegeben.

Die Antwort findet der veehrte Leser auf wa.de (siehe unten)

Dr. Cevdet Gürle

 

https://www.wa.de/hamm/herringen-ort370529/anwohner-bestaetigten-dass-schachtstrasse-herringen-gerast-wird-6839506.html

 

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Kulturbunter Norden

Der Runde Tisch gegen Radikalismus und Gewalt hat am Tag der Deutschen Einheit zum Besuch des Stadtteilfests „Kulturbunter Norden“ eingeladen.

Es war ein ,,Fest der Vielfalt“, das auf dem Karlsplatz stattfand.

Einige Pro Hammer nutzen den „Feiertag“ und machten einen Abstecher zur Veranstaltung und hatten die Möglichkeit mit den Besuchern des Festes interessante Gespräche zu führen.

Ein Danke schön gilt den Veranstaltern des Festes.