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,,Diskussion unerwünscht“

,,Diskussion unerwünscht“, so bringt es Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe, die derzeitige politische Arbeit der Bezirksvertretung auf den Punkt. Der Fraktionsvorsitzende reagiert mit Kopfschütteln auf die ablehnende Haltung der Mehrheitsfraktionen, die auch in systematischer Regelmäßigkeit von den anderen „Oppositionsparteien“, den Grünen und der Linke getragen wird, zu Anträgen von Pro Hamm. Dr. Cevdet Gürle: ,,Die Bezirksvertretung sollte als bürgernahe Lokalvertretung die Interessen der Herringer Bürgerschaft wahrnehmen. Es sind starke Zweifel angebracht, ob das von den Mehrheitsfraktionen und den Grünen und der Linke gewollt ist. Was wir derzeit erleben ist eine klare Blockadehaltung der etablierten Parteien. Alle Anträge, die von der Wählergruppe gestellt werden, werden kategorisch abgelehnt. Hierbei geben sich die Bezirksvertreter der anderen Parteien sogar immer weniger die Mühe ihre ablehnende Haltung zu begründen. Man hat das Gefühl, dass nur der Kopfteil des Antrags gelesen wird und wenn hier die Wählergruppe Pro Hamm als Absender vermerkt ist, wird ohne Lesen des Inhaltes ein Nein notiert. Das ist eine totale Blockadehaltung und zeugt von politischer Arroganz der etablierten Parteien. Die inhaltliche Ausrichtung eines Antrags wird zunehmend irrelevant. Ein Dialog über Ideen, in der Argumente und Positionen ausgetauscht werden, um den Stadtbezirk nach vorne zu bringen, ist von der SPD, CDU, den Grünen und der Linke nicht gewollt. So ist es nicht nur für uns als Wählergruppe, sondern auch für viele Herringer Bürgerinnen und Bürger unverständlich, dass die „schmerzfreien“ Anträge auf Ortsbegehung an der Schachtstraße, um das dortige Gefahrenpotenzial zu untersuchen und der Prüfauftrag zum Schotterplatz am Lippe-Park abgelehnt wurden. Unter dieser Form der Willens- und Entscheidungsbildung leidet zusehends das Ansehen der Bezirksvertretung bei der Herringer Bevölkerung“.

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

 

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Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert aufs Schärfste das Handeln der Bezirksverwaltung Pelkum und die der Mehrheitsfraktionen in der Bezirksvertretung Pelkum

Der Antrag der Wählergruppe, welcher vorsah, dass die Jugendzentrumsleitung des Casino in die Bezirksvertretung eingeladen und in einem mündlichen Bericht die Arbeit der Jugendeinrichtung vorstellen sollte, fand zuerst nicht seinen Weg auf die Tagesordnung. Die Begründung der Bezirksverwaltung und des Bezirksvorstehers, dass der Antrag inhaltsgleich sei und somit erst nach einer Frist von sechs Monaten auf die Tagesordnung aufgenommen werden kann, erwies sich als haltlos. Farid Bhihi: ,,Eine konstruktive und kritische Diskussion in der Bezirksvertretung ist von den Damen und Herren der CDU und der SPD nicht erwünscht. So verwundert es nicht, dass Anträge der Wählergruppe in der Vergangenheit des Mehrfachen es nicht auf die Tagesordnung geschafft haben. Das Abwürgen einer jeglichen Diskussion ist ein Armutszeugnis der großen Parteien und schadet dem Ansehen der Politik. So haben sich die CDU und SPD von der Wählergruppe vorführen lassen, in dem sie unseren eingereichten Antrag, der die Einladung der Jugendzentrumsleitung des Casino in die Bezirksvertretersitzung vorsah, mit dem Verweis auf §6 Abschnitt 2 der Gemeindeordnung ablehnten, auf die Tagesordnung zu setzen. Das war sachlich falsch und musste, nachdem im Rathaus interveniert wurde, peinlicherweise korrigiert werden. Man sollte erwarten, dass die CDU und die SPD, die zusammen über eine Dreiviertelmehrheit in den politischen Gremien verfügen mehr Fingerspitzengefühl zeigen und ihre Gutsherrnpolitik endlich beenden. Eine solche Politik bringt Pelkum nicht voran, sondern schadet dem Stadtbezirk. Wir brauchen einen Wettbewerb, um die besten Ideen und nicht eine restriktive Basta-Politik der Mehrheitsfraktionen“. Der Antrag der Wählergruppe musste als Tischvorlage den Bezirksvertretern vorgelegt werden. Eine Mehrheit fand der Antrag erwartungsgemäß nicht.

Farid Bhihi
Bezirksvertreter
Bezirksvertretung Pelkum

 

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Pro Hamm fordert Offenlegung der Investitionsplanungen der SEG

Der Rat der Stadt wird zum Ende des Jahres den Etat für den Haushalt 2017/2018 verabschieden. Der Zeitplan sieht vor, dass der Etat im Oktober von der schwarz-roten Stadtregierung eingebracht wird. Die Wählergruppe Pro Hamm fordert in den Zusammenhang, dass die Große Koalition dem Rat im Vorfeld über die Investitionsplanungen der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) für den Doppelhaushalt 2017/2018 informiert. Dr. Cevdet Gürle, Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm, zur Begründung des Antrags: ,,Die politischen Parteien beziehungsweise Gruppen, die im Stadtrat und den Bezirksvertretungen vertreten sind, setzen sich im Vorfeld mit der Haushaltsplanung konstruktiv und kritisch auseinander. Diese Auseinandersetzung und das Einbringen eigener Antragsvorschläge zum Doppelhaushalt 2017/2018, der u.a. Investitionen in die städtische Infrastruktur vorsehen kann, wird nur möglich sein, wenn alle Mandatsträger zeitnah und damit vor der Etateinbringung informiert werden, im welchen Bereichen die Stadtentwicklungsgesellschaft 2017/2018 tätig sein wird. Da aber nicht alle politischen Parteien beziehungsweise Gruppen in der Gesellschafterversammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft vertreten sind und die Stadtentwicklungsgesellschaft bis heute keine konzeptionelle Planung für das Doppeljahr 2017/2018 vorgestellt hat, wirft sich für die Wählergruppe Pro Hamm die Frage auf, wo die Mehreinnahmen der Erhöhung der Grundsteuer B im Haushalt investiert werden sollen. Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass der Rat der Stadt die Gesellschafterversammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft auffordert bis zur Einbringung des Etats Ende Oktober eine planerische Übersicht zu erstellen, aus der hervorgeht, wo und in welcher Form die Stadtentwicklungsgesellschaft 2017/2018 in der Stadt aktiv sein wird.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

 

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Einnahmen von Blitzanlagen in der Stadt Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm hat in einer Anfrage nach dem Einnahmen der mobilen und stationären Blitzanlagen in der Stadt gefragt. Des Weiteren wollte man in Erfahrung bringen, wo Anlagen nach welchen Kriterien erstellt werden.

Eine erste Berichterstattung zu den Antworten der Anfrage findet ihr auf dem Link der Radio Lippe Welle Hamm

Günay

Parkplatzsituation und die Schachtstraße: Zwei Problemfelder am Lippe Park – wie kann es weitergehen?

Der Lippe Park wird erneut seinen Platz auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Herringen finden. Die Wählergruppe Pro Hamm wird mit zwei Anträgen den Lippe Park auf die politische Agenda setzen. Der eine Antrag setzt sich mit dem Schotterplatz an der Ecke Schachtstraße/Heinrich-Schmidt-Straße auseinander und der zweite Antrag thematisiert das Gefahrenpotenzial an der Schachtstraße. Günay Yildirim, Bezirksvertreterin der Wählergruppe, erläutert: ,,Der Lippe Park hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Besucherfrequenz positiv entwickelt. Da die Zahl der Parkbesucher sich aber nicht nur auf Herringer Bürgerinnen und Bürger, die die Anlage fußläufig erreichen können, begrenzt, sondern auch viele „Auswärtige“ aus anderen Stadtbezirken und den Kreisen Unna und Warendorf anzieht, stellt sich zusehends die Problematik der fehlenden Parkplatzkapazitäten. Diese Problematik stellt sich insbesondere an den Wochenenden und Feiertagen dar, so dass Parkplätze in Nähe des Lippe Parks schnell alle belegt sind. Eine Parkoption ist der Schotterplatz, an der Ecke Schachtstraße/Heinrich-Schmidt-Straße. Von hier können Besucher den Park fußläufig erreichen. Die Parkanlage ist im Besonderen für Familien attraktiv, da für sie im Vergleich zum Parken am Bürgeramt Herringen eine Überquerung der stark befahrenen Dortmunder Straße nicht notwendig wird. Der Schotterplatz wurde bisher nicht umgestaltet und stellt in seiner jetzigen Form insbesondere für Familien mit Kleinkindern ein Problem dar. Die Oberfläche des Platzes erschwert das Fahren eines Kinderwagens und ist eine Gefahrenquelle für Kleinkinder. Deswegen befürworten wir als Wählergruppe eine Umgestaltung des Schotterplatzes, so dass der vorhandene Parkraum durch, z.B. Markierungen optimiert und durch eine Begrünung in seiner Attraktivität gesteigert werden kann.“ Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt daher, dass die Bezirksvertretung einem Prüfauftrag zustimmt, in der die Verwaltung Vorschläge erarbeitet wie eine Umgestaltung des Schotterplatzes realisiert werden kann und in dem Sachverhalt eine Kostenfinanzierung aufstellt. Die Stadtverwaltung soll nach Erarbeitung der Vorschläge und der damit verbundenen Kosten diese in der Bezirksvertretung vorstellen. Der Antrag zwei der Wählergruppe beschäftigt sich mit der Schachtstraße, der zentralen Einfahrtstraße in den Lippe Park. Günay Yildirim: ,,Die Schachtstraße ist insbesondere an den Wochenenden und den Feiertagen ab den Nachmittag stark befahren. Neben einer hohen Autodichte nutzen auch zahlreiche Fahrradfahrer die Straße beziehungsweise Fußgänger die jeweiligen Straßenseiten. Die Erfahrung der letzten Monate hat leider gezeigt, dass viele Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung, hier gilt eine 30er-Zone, nicht einhalten. Die Folge sind Fahrradstürze, Unfälle mit Fußgängern beziehungsweise Situationen, wo einer Kollision knapp entgangen wurde. Das Gefahrenpotenzial ist weitgehend begrenzt auf den vorderen Bereich der Schachtstraße, das heißt von der Einfahrt aus der Dortmunder Straße bis zum Tennisverein. Ab der Höhe des Tennisvereins sind Fahrzeuge gezwungen aufgrund der vorhanden „Hügel“ ihre Geschwindigkeit drastisch zu reduzieren. Die derzeitige Situation im vorderen Bereich der Schachtstraße ist unbefriedigend und Bedarf einer Lösung.“ Die Wählergruppe Pro Hamm beantragt in dem Zusammenhang, dass die Bezirksvertretung einer Ortsbegehung mit der Stadtverwaltung zustimmt und die Verwaltung auffordert Vorschläge zu unterbreiten, wie eine Geschwindigkeitsreduzierung im vorderen Bereich der Schachtstraße erreicht und damit eine Minderung des Gefahrenpotentials erzielt werden kann.

Günay Yildirim
Bezirksfraktion Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

 

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Welche Rechte haben die Bezirksvertreter in Pelkum?

Auf scharfe Kritik stößt das Vorgehen der Stadtverwaltung und die Einflussnahme der Großen Koalition einen Antrag der Wählergruppe Pro Hamm nicht auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Pelkum zu stellen. Die Wählergruppe hatte einen Antrag an die Bezirksverwaltung weitergeleitet, in der die Jugendzentrumsleitung des Casinos in die Bezirksvertretung eingeladen und dieser in einem mündlichen Bericht eine Bestandsaufnahme des Jugendzentrums darstellen und mögliche konzeptionelle Weiterentwicklungen mit den Bürgervertretern erörtern sollte. Farid Bhihi, Bezirksvertreter der Wählergruppe, reagiert mit Unverständnis auf die ablehnende Haltung der Bezirksverwaltung und der Großen Koalition in Pelkum und kommentiert den Sachverhalt wie folgt: ,,Eine konstruktive und kritische Diskussion in der Bezirksvertretung ist von den Damen und Herren der CDU und der SPD nicht erwünscht. So wird zum wiederholten Male ein Antrag der Wählergruppe aus scheinheiligen Gründen nicht auf die Tagesordnung gesetzt oder mit dem Argument der Überbezirklichkeit, so geschehen beim Thema Gasbohren von der Tagesordnung rausgenommen. Das Argument der schwarzroten Bezirkskoalition, dass das Thema Weiterentwicklung des Jugendzentrums Casino vor der Sommerpause auf der Tagesordnung stand und laut Gemeindeordnung derselbe Antrag nicht in einer Frist von sechs Monaten aufgelegt werden kann, halten wir für vorgeschoben. Die CDU-Fraktion hatte in ihren Antrag damals eine Weiterentwicklung des Jugendzentrums Casino zum einem Stadtteilzentrum gefordert. Unser Antrag sieht das nicht vor. Wir fordern keine Entscheidung über eine mögliche Neuausrichtung des Jugendzentrums, sondern beantragen, dass die Jugendzentrumsleitung einen mündlichen Bericht zu ihrer Arbeit präsentiert und auf dieser Basis können mögliche konzeptionelle Weiterentwicklungen erörtert werden. Hier sollte, wenn die Bezirksverwaltung und die Große Koalition sich an den Wortlaut der Gemeindeordnung, wo in §6 Abschnitt 2 festgehalten ist, dass Anträge beziehungsweise Anfragen nicht auf die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn sie inhaltlich den zurückgezogenen oder abgelehnten entsprechen. Das ist, wenn man die Anträge der CDU-Fraktion und den der Wählergruppe Pro Hamm gegenüberstellt nicht der Fall. Die restriktive Haltung der Bezirksverwaltung und der Großen Koalition unterstreicht, dass eine Diskussion im Lokalparlament nicht erwünscht ist. Hier würde ich mir ein Mehr an politischer Reife der Pelkumer CDU und SPD wünschen.“

Farid Bhihi
Bezirksvertreter
Bezirksvertretung Pelkum

Aus aktuellen Anlass soll noch folgendes nachgeschoben werden. Die Bezirksvertretung Pelkum tagte am Dienstag und nach mehrfachen Drängen und nach einem „Befehl“ von oben wurde der Antrag der Wählergruppe zur Abstimmung auf die Tagesordnung gesetzt. Farid Bhihi hatte sich hier direkt im Rathaus über die Vorgehensweise der Bezirksverwaltung und des Bezirksvorstehers beschwert. Eine Mehrheit fand der Antrag natürlich nicht. Dennoch war es ein wichtiges Signal Richtung SPD und CDU, die in Pelkum Politik nach Gutsherrnart betreiben, das eine solche Basta-Politik nicht mehr kommentarlos hingenommen wird.

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Wie kann man den Hammer Westen in eine positive Richtung entwickeln? Ein Vorschlag der Wählergruppe Pro Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm wird die Entwicklung des Hammer Westens auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Mitte setzen. Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe, hält fest: ,,Die städtebauliche und sozialgesellschaftliche Entwicklung in den Wohnquartieren des Hammer Westens verlief in den letzten 15 Jahren suboptimal. Die soziale Balance im Hammer Westen ist zusehends aus dem Gleichgewicht geraten und wir erleben derzeit eine Gettoisierung, die einer positiven Entwicklung des Hammer Westens kontraproduktiv im Wege steht und das soziale Gefälle unter den Stadtteilen verschärft hat. Eine Ursache der Segregation des Hammer Westens liegt an der fehlenden Heterogenität der Wohnbevölkerung. Wir haben im Hammer Westen eine sehr hohe Konzentration von sogenannten Risikogruppen, die u.a. überproportional von Armut und Bildungsbenachteiligung betroffen sind. Die „negative“ Homogenität der Wohnbevölkerung verstärkt die Segregation und führt zu einer sozialen Gettoisierung der Wohnquartiere. Die Stadt Hamm muss mit einer aktiven Stadtentwicklungs- und Sozialpolitik auf diese negative Entwicklung reagieren. Ein Instrument muss es sein Wohnstrukturen aufzubrechen und eine stärkere Heterogenität der Bevölkerung zu erreichen. Ein Instrument, auf das die Stadtregierung zurückgreifen kann und sollte, ist die Hammer Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH (HGB), die als städtische Tochtergesellschaft zu 80,70 Prozent anteilig der Stadt gehört. So unterhält die Hammer Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH (HGB) u.a. Studentenwohnungen beziehungsweise Studentenwohngemeinschaften an der Goethestraße, Alleestraße und der Hesslerstraße. Alle Angebote, die für Studenten gerichtet sind, sind (Stand 12.09.2016) belegt. Das verdeutlicht, dass auf der einen Seite eine große Nachfrage herrscht, aber auf der anderen Seite nicht ausreichend Angebot für die Zielgruppe der Studenten vorhanden ist. Hier sehen wir als Pro Hamm eine Chance der ,,negativen“ Homogenität im Hammer Westen entgegenzuwirken. Daher beantragen wir als Wählergruppe, dass die Bezirksvertretung Mitte der Hammer Gemeinnützen Wohnungsbaugesellschaft mbH (HGB) eine Empfehlung ausspricht, dass sie, wenn die HGB den Wohnraum für Studenten erweitern sollte, der Hammer Westen als Standort in die Planungen mit aufgenommen wird. Studentisches Leben im Hammer Westen wäre ein effektives Instrument, um der „negativen“ Homogenität entgegenzuwirken und positive Impulse in die Wohnquartiere des Westens auszustrahlen.“

Nihat Altun
Bezirksvertreter Mitte
Wählergruppe Pro Hamm

 

Dr. Cevdet Gürle

Pro Hamm versus Grüne/Linke

Heute war im WA ein interessanter Zeitungsbericht, in der die Wählergruppe und insbesondere meine Person angegriffen wurden. Nun, man hat über mich geschrieben, aber nicht mit mir gesprochen.

Es sollte in einer Demokratie der Normalfall sein, dass man die Standpunkte aller Akteure abbildet, so dass der Bürger sich ein eigeständiges Urteil bilden kann. Daher haben wir heute eine Pressemitteilung zum Thema „Verhalten von Mandatsträgern der Wählergruppe“ an den WA geschickt. Mal schauen, was die lokale Zeitung damit anfängt. Unten folgt nun die Originalpressemitteilung in voller Länge, damit Sie, lieber Leser, diese mit dem Bericht vergleichen können, der vielleicht bereits morgen in der Tageszeitung abgedruckt wird.

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Im Ältestenrates stand unter Verschiedenes der Punkt „Schreiben von Ratsherrn Weymann vom 14.08.2016 – Verhalten von Mandatsträgern der Wählergemeinschaft Pro Hamm“ auf der Tagesordnung. Dr. Cevdet Gürle, der als Sprecher der Wählergruppe fungiert, hat Pro Hamm im Ältestenrat vertreten. Der Vorsitzende der Wählergruppe hat im Ältestenrat mehrfach Herrn Weymann und Herrn Sengül aufgefordert Stellung zu nehmen zum Vorwurf des öffentlichen Gewaltaufrufs, der in diesem Schreiben gegenüber zwei Mitgliedern der Wählergruppe erhoben wird. Dr. Cevdet Gürle: ,,Ich habe von den Herren und das sollte eine Selbstverständlichkeit sein verlangt, dass sie den im Raum stehenden Vorwurf des Aufrufs zur Gewalt mit Beweisen belegen. Dazu war weder der Ratsherr der Grünen, noch der der Linken, trotz mehrfacher Nachfrage bereit beziehungsweise in der Lage. Des Weiteren wurde in der Öffentlichkeit in keiner Form belastendes Material gegenüber einem Bezirksvertreter der Wählergruppe vorgelegt. Als Herr Weymann auf die Unterlassungserklärung, die er vom Rechtsanwalt eines der „angeklagten“ Pro Hammer erhielt einging, wurde die Sache höchst skurril. So beharrte Herr Weymann auf der These, dass er erst durch die Unterlassungserklärung überhaupt erfuhr, welche Mitglieder von Pro Hamm scheinbar zweifelhaftes Verhalten von sich gegeben hätten. Um es auf den Punkt zu bringen bedeutet das also, dass Herr Weymann sich rausnimmt eine Behauptung in den Raum zu werfen, dass Mitglieder der Wählergruppe Pro Hamm zur öffentlichen Gewalt aufrufen, ohne zu wissen, wer diese Personen sind und was sie gesagt haben. Natürlich sehen Herr Weymann und Herr Sengül darin keinen Widerspruch und weigern sich vom Vorwurf des Gewaltaufrufs zu distanzieren. Es geht den Hammer Grünen und der Linke nicht um eine konstruktiv-kritische Auseinandersetzung, um das scheinbar Gesagte oder Nicht-Gesagte von Mandatsträgern. Es geht, und das ist ein politisches Armutszeugnis und wurde in der Sitzung des Ältestenrates deutlich alleine um eine Diffamierung und Abwertung des Konkurrenten. Damit vergiften Grüne und Linke die demokratische Kultur in unserer Stadt. Ich möchte zuletzt an das Sprichwort: ,,Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“, erinnern. Deswegen würde ich es begrüßen, wenn die Grünen und die Linke das „Verhalten von Mandatsträgern der Wählergruppe Pro Hamm“ auf die Tagesordnung des Rates setzen. Dann können wir im politisch-öffentlichen Raum über das scheinbare Verhalten beziehungsweise Nichtverhalten von Parteimitgliedern quer durch alle Fraktionen diskutieren. Das wird mit Sicherheit eine interessante Angelegenheit.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm

Wir möchten noch einige Fragen/Gedanken in die Runde hineinwerfen und damit auch den WA ansprechen, der hoffentlich in der Sache seiner Informationspflicht nachkommt:

1. Wie verurteilt die WA die Aussage von Herrn Weymann, dass dieser nicht wusste, welche Pro Hammer was gesagt haben und erst durch ein Schreiben des Anwalts über den „Sachverhalt“ informiert wurde. Dennoch schien der grüne Ratsherr kein Problem zu haben, von einem öffentlichen Gewaltaufruf von zwei Pro Hammern zu sprechen.

2. Wurden dem WA belastende Beweise bezüglich dem Ausschussmitglied und zusätzlich zu dem Mandatsträger der Wählergruppe vorgelegt? Wenn ja, sollte es die Pflicht des WA sein, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wenn nicht, warum folgt man der Logik der Grünen/Linke und attackiert diese Person und stellt sie somit an den Pranger?

3. Herr Weymann (Grüne) und Herr Sengül (Linke) weigerten sich trotz Nachfrage, ihre Angaben zum Gewaltaufruf zu verifizieren und distanzierten sich damit nicht vom Vorwurf des Gewaltaufrufs. Sieht die WA darin kein „Problem?

Nun, das sind nur drei Fragen/Gedanken, die gestellt werden sollten und die sich auch die Mitarbeiter des WA stellen sollten. Und, um es auch hier deutlich zu machen und das wurde von meiner Person auch im Ältestenrat gesagt, löste die Putschnacht einen emotionalen Schockzustand bei vielen aus. Immerhin haben viele türkeistämmige Menschen in Hamm Familien und Verwandte in der Türkei. Einige von diesen erlebten die Ereignisse direkt in Istanbul und Ankara hautnah mit. Und da sind mit Sicherheit Sachen gesagt worden, die nicht hätten gesagt werden müssen. Den Grünen und der Linke geht es aber in diesem Zusammenhang nicht um die „Wahrheit“, sondern einzig um „ihre Wahrheit“, die sie als die einzig Richtige hinstellen wollen.

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Eröffnung des Stunikenmarktes

Die Pro Hammer Nurcan Varol und Volker Sartor nahmen an der diesjährigen traditionellen Eröffnung des Stunikenmarktes teil.

Wir wünschen allen viel Spaß auf dem Stunikenmarkt – noch gibt es ja den Dienstag, den Familientag.

 

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Kurbanfest im Lippe Park

Eine Premiere stand am Wochenende im Lippe Park auf dem Programm. So wurde erstmalig das Kurbanfest ( = islamischer Feiertag zum „Opferfest“) im Lippe Park durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde von einem Dutzend islamischen Gemeinden, aber auch u.a. von Sportvereinen sowie Bildung- und Kulturvereinen getragen.

Wir sagen als Wählergruppe ein großes Danke schön an alle, die mitgeholfen haben, dass man eine gelungene Veranstaltung durchführen konnte.

Das Kurbanfest ruft nach einer Wiederholung – 2017 lässt grüßen.