Lippepark-WC

Unterschriftenaktion für eine öffentliche Toilettenanlage im Lippe-Park

Die Wählergruppe Pro Hamm unterstreicht ihre Forderung nach einer öffentlichen Toilettenanlage im Lippe-Park. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe in der Bezirksvertretung betont: ,,Der Lippepark ist ein nicht nur in der Stadt, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus eine beliebte und somit stark frequentierte Freizeitanlage, die insbesondere auch von Familien gut angenommen wird. Wir haben es hier mit einer öffentlichen Parkanlage zu tun, die auch eine öffentliche Toilettenanlage zwingend notwendig macht. Einer Toilettenanlage, die rund um die Uhr von jederperson schnell erreichbar sein muss. Die Bereitschaft zum Beispiel des SVF Herringen seine Toilettenanlage an den Wochenenden begrenzt zur Verfügung zu stellen, ist lobenswert, kann aber nur eine ergänzende Maßnahme darstellen. Die Notwendigkeit der Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage im Lippe-Park wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere von der Herringer Bevölkerung geteilt. So kamen bei einer Unterschriftenaktion, die wir letzte Woche gestartet haben und die die Schaffung öffentlicher Toiletten vorsieht, in wenigen Tagen rund 1000 Unterschriften zusammen. Allein am Wochenende unterschrieben rund 400 Besucher des Lippe-Parks diese Forderung. Diese starke positive Resonanz macht deutlich, dass das Thema öffentliche Toilettenanlage nicht ad acta gelegt werden darf. Es ist ein Unding, dass die schwarz-rote Stadtregierung Millionen für den Aufkauf und Abriss von Schrottimmobilien ausgibt oder ein wie jüngst 20 Millionen Investitionshilfspaket aus Berlin erhält, sich aber hinstellt und sagt, es seien keine 60 000 Euro vorhanden, um der Errichtung einer Toilettenanlage zuzustimmen. Wir möchten daran erinnern, dass die Kosten einer öffentlichen Toilettenanlage genaus diese 60 000 Euro betragen. Das sind knapp 0,2 Prozent des Gesamtbudgets der rund 30 Millionen, die in das Projekt ,,Im Westen was Neues“ einflossen. Wenn die Große Koalition es ernst meint mit einer aktiven Stadtentwicklungspolitik, dann muss sie in die Attraktivitätssteigerung vor Ort investieren. Die Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage wäre ein Beispiel für eine solche nachhaltige Investitionspolitik. Deswegen ist es für uns folgerichtig, dass wir das Thema „Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage“ auf die Tagesordnung der anstehenden Bezirksvertretersitzung einbringen werden.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender
Bezirksfraktion Pro Hamm