TSC Stadion

Punktsieg für den TSC Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt es, dass die Stadtregierung endlich einer finanziellen Unterstützung der Instandsetzung des Naturrasenspielfelds des TSC Hamm am Unionstadion zugestimmt hat. Der sportpolitische Sprecher der Wählergruppe Pro Hamm Erol Gürle hält fest: ,,Zur Wahrheit gehört es aber auch, dass die Große Koalition sich nicht bewegt hat, sondern das sie bewegt wurde. Die Stadtregierung hat in der Vergangenheit mit dem Verweis auf leere Kassen stets betont, dass man keinen Spielraum habe, um investitive Maßnahmen am Unionstadion durchführen zu können. Nun scheint es, und das freut uns, dass doch ein ,,Spielraum“ gefunden wurde. Wenn eine Instandsetzung des Naturrasenspielfelds am Unionstadion nicht durchgeführt werden würde, hätte bei jedem starken Regenfall der Trainings- und Spielbetrieb eingestellt werden müssen. Die Folge: Der Fortbestand des Vereins wäre letztlich in Frage gestellt worden. Die politisch Verantwortlichen in der Stadtregierung haben die Problemlagen beim TSC Hamm viel zu lange ignoriert. Erst durch den öffentliche Druck, der zum Beispiel durch die sozialen Medien forciert, aber auch durch Pro Hamm in den politischen Raum getragen wurde, sah sich die CDU/SPD-Stadtregierung gezwungen die kritische Lage beim TSC Hamm auf ihren politischen Radar wahrzunehmen. Hier zeichnet sich ein Charakteristikum der Großen Koalition ab, erst mit der Erzeugung von öffentlichen Druck, wie exemplarisch am Beispiel der Eissporthalle zu erkennen, ist die Stadtregierung bereit sich eines unbequemen Themas anzunehmen. Die investitiven Maßnahmen im Unionstadion sind gut angelegt. Der TSC Hamm hat in den letzten Jahren erfolgreich sein Engagement, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich stark ausgebaut. Ein Ergebnis dieser Anstrengung ist, dass der Verein in der laufenden Saison mit sieben Jugendmannschaften vertreten ist. Die Hammer Sportvereine leisten insgesamt mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, und dazu zähle ich ausdrücklich auch den TSC Hamm wertvolle Arbeit. Der Sport verbindet, bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. Sport ist gelebte Integration. Deswegen muss die Maxime der politischen Entscheidungsträger sein, dass die Untersützung des Sports oberste Priorität hat. Ein Wermutstropfen ist, dass der TSC Hamm keinen Kunstrasenplatz erhält. Ein Bedarf für eine solche Anlage beim TSC Hamm ist altbekannt. Die Stadt Hamm wird zwar aktiv, ist aber nicht bereit ein Gesamtpaket zu schüren. Deswegen fordern wir, dass im nächsten städtischen Haushalt Gelder für einen Kunstrasenplatz für den TSC Hamm verankert werden.“

TSC

Erol Gürle
Sportpolitischer Sprecher
Wählergruppe Pro Hamm

ErolGürle