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Neue Personalpolitik Pflicht!

Brauchen wir eine neue Personalpolitik bei de städtischen Tochtergesellschaften? Wir sagen ja! Denn nur so kommen wir weg von der Mitnahmementaltität der CDU und der SPD.

Ein Blick in die Geschäftführungen der städtischen Unternehmen macht deutlich, dass hier scheinbar verdiente „Parteisoldaten“ auf gut dotierte Posten gehievt werden.

Die ganze Pressemitteilung zu dem Thema findet ihr unten:

Der Vorschlag der SPD-Ratsfraktion die Stelle der Bildungsdezernentin mit Dr. Britta Obszerninks zu besetzen und ihren frei werdenden Posten als stellvertretende Geschäftsführerin bei der Wirtschaftsförderung Hamm zukünftig zu streichen, nimmt die Wählergruppe Pro Hamm zum Anlass, um die Personalpolitik der Großen Koalition im Umgang mit ihren städtischen Tochtergesellschaften kritisch zu beleuchten. Ratsherr und Chef der Pro Hamm Gruppe Dr. Cevdet Gürle hält fest: ,,Der Verzicht der Großen Koalition auf Fortführung der Stelle des zweiten Geschäftsführers bei der Wirtschaftsförderung mit der Begründung, dass die Arbeitsleistung der stellvertretenden Geschäftsführerin nunmehr auch vom Geschäftsführer und dem Mitarbeiterstab der Wirtschaftsförderung übernehmen werden kann, hat zu ,,Irritationen“ geführt. Es wirft einige Fragen auf, die bisher nicht befriedigend beantwortet wurden. So bleibt die Frage im Raum, warum die Stelle, wenn sie nicht als notwendig interpretiert wird erst zum 01.01.2016 aus der Personalplanung raufällt und warum das nicht bereits vorher geschehen ist. Wir benötigen eine transparente Personalpolitik, aber auch eine leistungsgerechte Entlohnung der Führungskräfte bei den städtischen Tochtergesellschaften. Der Verdacht, dass Planstellen bei städtischen Tochtergesellschaften geschaffen beziehungsweise erhalten bleiben, die nur eine Funktion haben, scheinbar verdiente oder gut vernetzte Parteisoldaten zu belohnen, muss ausgeräumt werden. Der Verdacht ist nicht unbegründet, wenn man sich anschaut, welche Parteibücher dieser Personenkreis hat: CDU, SPD und FDP sind hier ganz weit vorne. Deswegen beantragen wir, um der Mitnahmementalität entgegenzuwirken, dass der Rat der Stadt Hamm erstens in allen städtischen Tochtergesellschaften beziehungsweise Beteiligungen, in der die Stadt über eine Mehrheit und/oder eine Sperrminorität verfügt, die Stelle des zweiten Geschäftsführers, wenn vorhanden ersatzlos streicht und zweitens, dass die Entlohnung der Führungskräfte in den städtischen Tochtergesellschaften gedeckelt wird. Die Entlohnung des Führungspersonals in den städtischen Tochtergesellschaften darf die Jahresbesoldung des Oberbürgermeisters nicht überschreiten. Hierbei sind sogenannte Bonuszahlungen beziehungsweise sonstige Geld- und Sachleistungen mit einzuberechnen.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm
Wählergruppe Pro Hamm