Königreich des OB

Neue „Nachrichten aus dem Königreich Hunsteger“

Kommen wir zur einer neuen Folge unserer Serie „Nachrichten aus dem Königreich Hunsteger“. Heute beschäftigen wir uns mit der scheinbaren Gleichbehandlung der Parteien in Hamm.

Die Wählergruppe Pro Hamm hatte sich am Fest der Kulturen, das Ende August im Lippe-Park stattfand, beteiligt. Wir unterhielten einen Aktionsstand, in der wir Kindern und Jugendlichen Malmöglichkeiten und Henna anboten.

Es war für die Wählergruppe eine Premiere, da sie bis dato mit einem Aktionsstand an solchen Veranstaltungen nicht teilgenommen hat. Das die Mehrheitsfraktionen (CDU & SPD) nicht erfreut sein würden, war uns bewusst und so wurde auch unsere Teilnahme am Fest zum Thema in der Bezirksvertretung gemacht.

Die Botschaft der Kollegen der SPD und der CDU war simpel. Wir als Pro Hamm haben nicht das Recht an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Wenn Parteien schon an öffentlichen Festen teilnehmen, dann doch bitte nur die CDU und die SPD. Es stellt also kein Problem dar, wenn die CDU z.B. in Uentrop oder in Rhynern oder die SPD in Bockum-Hövel oder in Heringen sich mit Aktionsständen an Veranstaltungen beiteiligen, aber wenn neben den „Möchte-gern-Volksparteien“ eine andere politische Gruppe das Recht für sich beansprucht, wird protestiert und uns ein Verbot ausgesprochen.

Liebe Kollegen von der CDU und der SPD bereiten wir als Pro Hamm euch schon schlaflose Nächte vor, dass ihr euch nun gezwungen sieht mit Verboten zu arbeiten? Ich empfehle Ihnen mehr Gelassenheit. Sie leben doch in Zeiten einer Großen Koalition unter der langjährigen Regentschaft König Hunsteger-Petermanns. Da sollten doch einige Nadelstiche, die wir als Pro Hamm versetzen, nicht schmerzhaft sein.

Liebe Kollegen von der schwarz-roten Stadtregierung, das Thema ist noch lange nicht ausdiskutiert. Was wir als Pro Hamm ganz und gar nicht mögen, ist eine Ungleichbehandlung.

Dr. Cevdet Gürle

Dr. Cevdet Gürle

Wählergruppe Pro Hamm