Nihat

Hammer Westen – Den Worten der GroKo müssen jetzt Taten folgen

Nihat Altun, der als Elektro Steiger im Bergwerk tätig war, wird in der Bezirksvertretung Mitte Nurcan Varol, die als Nachfolgerin von Theo Damberg in den Rat aufrücken wird, folgen. Nihat Altun erläutert in einer Stellungnahme die Schwerpunkte seiner Arbeit in der laufenden Legislaturperiode. Nihat Altun: ,,Die Innenstadt ist die Halsschlagader unserer Stadt. Wenn es hier stockt, dann hat es negative Folgewirkungen für alle Bezirke. Die Politik muss die Wiederbelebung der City und insbesondere die Steigerung der Lebensqualität in den Wohnbereichen des Hammer Westens stärker auf die Agenda ihrer politischen Arbeit setzen. Der Hammer Westen ist eine der großen Baustellen in unserer Kommune und hier genügt es nicht, dass die Vertreter der Großen Koalition Lippenbekenntnisse von sich geben. Die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in den betroffenen Sozialquartieren müssen eine substanzielle Verbesserung ihrer Lage verspüren. Die Stadtregierung hat es versäumt in der Vergangenheit mit einer aktiven Stadtentwicklungs- und Integrationspolitik der negativen Entwicklung im Hammer Westen entgegenzuwirken. Wir müssen mehr Ressourcen, finanziell und personell, in den Hammer Westen investieren. So war es nicht förderlich, das Sozialarbeiterstellen gestrichen wurden und es ist nicht förderlich, wenn laufende Programme und Projekte stets unter dem Damoklesschwert des Finanzierungsvorbehaltes stehen. Wir benötigen ein ehrlich gemeintes Bekenntnis der schwarz-roten Stadtregierung zum Hammer Westen. Es genügt nicht, wenn ein Bürgerworkshop abgehalten wird, in der engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen einbringen, diese dann aber im Aktenlabyrint der Verwaltung verschwinden. Darüber hinaus benötigen wir dringend eine Fortschreibung des Steuerungskonzepts Vergnügungsstätten, in der klargestellt wird, dass in Wohngebieten sowie in Mischgebieten, in denen die Wohnnutzung vorherrscht, Vergnügungsstätten, Wettbüros und Erotik-Fachmärkte konsequent ausgeschlossen werden. So muss die Konzentration von Vergnügungsstätten an der Wilhelmstraße aufgebrochen werden. Eine weitere Baustelle ist die Fußgängerzone in der Innenstadt. Wir müssen Maßnahmen ergreifen, um die Kundenfrequenz in der Fußgängerzone zu steigern. Hier haben wir in den letzten Jahren einen massiven Einbruch erlebt. Ein Vorschlag wäre, dass man durch mehr Grün und Ausruhmöglichkeiten die Attraktivität steigert und so die Verweildauer für Besucher verlängert.“

Nihat Altun

Bezirksvertretung Mitte

Wählergruppe Pro Hamm