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Eishalle – Hammer Eisbären # Jetzt ist die Stadtregierung gefragt

Die Wählergruppe Pro Hamm unterstützt das Konzept der „Initiative Hammer Eis“ zum Erhalt der Eishalle. Dr. Cevdet Gürle, Chef der Pro Hamm-Gruppe nimmt wie folgt Stellung: „Die Eishalle und der Eishockeysport müssen eine Zukunft in unserer Stadt haben. Die Verantwortlichen des Eishockeyvereins und engagierte Hammer Bürger haben sich hingesetzt und ein Konzept erarbeitet, um u.a. den städtischen Zuschuss der Stadt an die Eishalle deutlich zurückzuschrauben. Nun ist die Politik im Zuge. Wir als Pro Hamm halten das vorgelegte Konzept für tragfähig und nachhaltig. Deswegen fordern wir die schwarz-rote Stadtregierung auf sich für den Erhalt der Eishalle auszusprechen. Die damalige Empfehlung einer nebulösen fünfköpfigen Kommission, in der Vertreter der Hammer CDU und der SPD das Sagen haben, sich unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit für die Schließung der Eissporthalle und damit des Endes des Eishockeysports in Hamm auszusprechen, war für die Hammer Bürger, die das aus der Lokalpresse erfuhren, ein Schlag ins Gesicht. Das war ein Paradebeispiel für eine bürgerunfreundliche und eine bürgerdistanzierte Politik und zeigt, dass das politische Klima unter der großen Koalition deutlich rauer geworden ist. Die Eishalle ist ein öffentliches Gut und da sie als solches nicht kostendeckend arbeiten kann, verursacht sie ein Defizit, die durch die Stadtkasse geschlossen werden muss. Hier stellt sich prinzipiell die Frage, wollen wir uns als Stadtgesellschaft öffentliche Einrichtungen leisten, wie den Maxipark, die Freibäder oder eine Eishalle. Wenn wir das bejahen, dann müssen wir auch Geld in die Hand nehmen und in die bestehenden Strukturen investieren und neue Marketingkonzepte entwerfen, so dass die Angebote für die Bürger attraktiver werden. Die Politik muss zeitnah zusammen mit den Verantwortlichen des Eishockeyvereins im Sinne des Sports entscheiden. Das eingereichte Konzept setzt wichtige Impulse, wie sich die Eishalle mit frischen Ideen als Freizeitstandort neu aufstellen kann. In der ganzen Diskussion, ob die Eishalle eine Zukunft haben soll oder nicht, darf man nicht außer Acht lassen, dass die Eissporthalle und der Sport in der Eishalle zur Steigerung der Attraktivität der Stadt Hamm beitragen. Das sind sogenannte weiche Faktoren auf die wir als Gemeinde nicht verzichten können, um als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit der regionalen und überregionalen Konkurrenz mithalten zu können.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsherr
Wählergruppe Pro Hamm

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