fracking-540x304

,,Die Titanic-Fahrt der HammGas muss beendet werden“

Pressemitteilung der Wählergruppe zu den Plänen der HammGas eine Aufsuchungsbohrung in Hebern (Münsterland) durchzuführen.

,,Die Titanic-Fahrt der HammGas muss beendet werden“, so Dr. Cevdet Gürle, Chef der Pro Hamm Gruppe im Stadtrat. Die Wählergruppe Pro Hamm wiederholt ihre Kritik an den Plänen der HammGas eine Aufsuchungsbohrung in Hebern durchzuführen und fordert die CDU/SPD-Stadtregierung und die Hammer FDP und die Grünen auf ihre politische Untersützung für die HammGas einzustellen. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die Stadt Hamm muss der HammGas endlich die rote Karte zeigen. Eine Gasbohrung ist, sowohl unter wirtschaftlichen wie auch unter ökologischen Gesichtspunkten, nicht akzeptabel. Die Stadtwerke haben bisher rund drei Millionen in die HammGas bewilligt. Weitere Kapitalzuführungen sind fest eingeplant. Wie viel Geld noch bei der HammGas angelegt werden soll, kann oder will niemand sagen. Die HammGas ist ein Fass ohne Boden. Sie ist eine Geldvernichtungsmaschinerie und nicht die Goldgrube, wie es uns die Gesellschafter schmackhaft machen wollen! Das Kohlekraftwerk GEKKO sollte allen, die heute hinter der HammGas stehen eine Lehre sein. Hier hat sich gezeigt, wie fähig oder besser gesagt wie unfähig die Stadtwerke und die Stadt Hamm sind mit national und international agierenden Unternehmen zusammenzuarbeiten. Sie wurden über den Tisch gezogen und am Ende hat der Bürger die Zeche gezahlt. Die Folgewirkungen für die Umwelt und hier insbesondere für das Grundwasser sind bis heute nicht abschließend geklärt. Die HammGas plant das Gas mit der sogenannten Tektomechanik, einem Verfahren, das bisher noch nicht zur Förderung von Erdgas eingesetzt wurde, aus der Erde rauszuholen. Ein Punkt, der uns alle aufhorchen lassen sollte, ist die destruktive Informationspolitik der HammGas und der Stadtwerke. So wurden die Mandatsträger, zu mindestens diejenigen, die nicht eingeweiht waren und die Hammer Bürgerinnen und Bürger jahrelang in der Frage der Sperrminorität angelogen. Es gibt für uns als Wählergruppe bei der Frage der HammGas keine gemeinsame Vertrauensbasis. Es gibt sie nicht, weil die HammGas, die Geschäftsführung der Stadtwerke und die Spitzen der Stadtregierung mit ihrer Politik der Geheimniskrämerei und einer Politik hinter verschlossenen Türen diese zerstört haben.“

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

Weitere Info gibt es unter dem folgenden Link:

http://www.wa.de/lokales/herbern/arnsberg-erteilt-hammgas-noch-keine-genehmigung-aufsuchungsbohrung-herbern-5982124.html