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Die Schulsozialarbeit im Hammer-Westen könnte dem Sparwahn der Stadtregierung zum Opfer fallen!

Die Stadtregierung MUSS sich für Schüler im Hammer-Westen und -Norden einsetzen. Denn JEDES Kind ist es wert!

Die Wählergruppe Pro Hamm ist verärgert, dass die Bezirksregierung Arnsberg die Fortsetzung der Schulsozialarbeit an den zwei Grundschulen der Hermann-Gmeiner-Grundschule und der Wilhelm-Busch-Grundschule im Hammer Westen in Frage stellt und kritisiert die Haltung des Stadtkämmerers Kreuz, dass bei einer ablehnenden Haltung aus Arnsberg die Stadt die Mehrkosten von 50 000 Euro nicht übernehmen werde. Dr. Cevdet Gürle, Chef der Pro Hamm-Gruppe im Rat und schulpolitischer Sprecher der Wählergruppe, kommentiert die Sachlage wie folgt: ,,Die Grundschulen im Hammer Westen und dem Norden, und dazu zähle ich ausdrücklich die nun betroffenen Schulen, machen eine wichtige Arbeit in einem sozial nicht einfachen Umfeld. Wenn wir ein Mehr an Chancengleichheit in unserer Stadt haben und die Bildungsungleichheiten abbauen wollen, dann müssen wir die gute Arbeit an der Hermann-Gmeiner-Grundschule und der Wilhelm-Busch-Grundschule auch finanziell flankieren. Ein Aus der Schulsozialarbeit wäre ein bildungspolitisches Fiasko und würde bestehende soziale Ungleichheiten weiter verfestigen. Die Schulen im Hammer Westen und dem Norden unterrichten ein Schülerklientel, die viel zu oft nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht und hier Personal abzubauen wäre für die Entwicklung der Wohnbezirke im Westen und Norden desaströs. Wenn der Kämmerer die jährlichen Mehrheinnahmen von fünf Millionen Euro durch die 20-prozentige Erhöhung der Grundsteuer B befürwortet, wenn der Kämmerer eine Millione Euro an Steuergeldern in eine Marathonstrecke investiert, aber es ablehnt 50 000 Euro für die Fortsetzung der Schulsozialarbeit im Haushalt freizustellen, dann ist das eine Politik der sozialen Kälte und verdeutlicht, dass die Damen und Herren im Rathaus sich längst von der gesellschaftlichen Realität abgekoppelt haben. Wenn die Stadtregierung eine positive Stadtentwicklung betreiben will, dann kann das nicht durch das konzeptlose Abreißen von Gebäuden geschehen, sondern nur über Investitionen, die soziale Ungleichheiten abbauen, wie zum Beispiel mit einem Ausbau der Schulsozialarbeit.“

Dr. Cevdet Gürle
Schulpolitischer Sprecher
Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm

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