Lippepark

Die Position Pro Hamms zum Streit um den Förderverein Lippepark

Die Haltung und die Vorgehensweise der Herringer SPD in der Frage der Gründung eines Fördervereins für den Lippepark stößt bei der Wählergruppe Pro Hamm auf Unverständnis. Der Fraktionsvorsitzende der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen Dr. Cevdet Gürle kommentiert die jüngsten Ereignisse wie folgt: ,,Das was wir derzeit geboten bekommen, ist ein Possenspiel zu dem ich nur den Kopf schütteln kann. Die Genossen in Herringen lassen ihr Urteilsvermögen durch persönliche Animositäten beeinträchtigen. Die ablehnende Haltung der Herringer SPD und hier insbesondere durch ihren Frontmann den Ratsherren Franz Tillmann den HIG-Vorsitzenden Peter Scholz in den Förderverein zu berufen, wird von unserer Seite nicht geteilt. Herr Scholz hat sich in den letzten Jahren als Herringer Bürger und als Vorsitzender der HIG für den Bezirk verdient gemacht. Er hat mit viel Tatkraft die HIG neu aufgestellt und mit vielfältigen Veranstaltungen positive Impulse für den Stadtbezirk gesetzt. Der Vorwurf des Ratskollegen Herrn Tillmann, dass die HIG und Herr Scholz eine Politik an der Bezirksvertretung vorbei mache, kann ich so nicht im Raum stehen lassen. Hier will ich nur die Herringer Genossen erinnern, dass zum Beispiel bei der Einrichtung der Freiluftgalerie Fritz-Husemann-Straße die Bezirksvertretung selbstverständlich eingebunden gewesen ist. So haben Vertreter der Bezirksvertretung, wie Herr Tillmann, der Bezirksvorsteher, aber auch meine Person an Veranstaltungen im Rahmen der Einrichtung der Freiluftgalerie teilgenommen. Hier hatte ich nicht den Eindruck, dass Herrn Scholz unsere Anwesenheit ein Dorn im Auge gewesen ist. Wir begrüßen das Engagement von Herrn Scholz und der HIG und halten ihn für den richtigen Mann, dem die Leitung des Fördervereins anvertraut werden sollte. Wir brauchen nicht ein Weniger, sondern ein Mehr an bürgerschaftlichen Engagement, um die positive Entwicklung des Herringer Stadtbezirkes vorantreiben zu können. Es kann und darf  nicht sein, dass einzelne Herringer Genossen sich querstellen und wegen persönlicher Befindlichkeiten die Gründung eines Fördervereins zum Stoppen bringen. Die Herringer SPD scheint noch nicht realisiert zu haben, dass Herringen nicht „ihr“ Land ist, wo sie machen und tun kann was ihr beliebt. Der Ratskollege Herr Tillmann wirft dem HIG-Vorsitzenden vor, dass er eine „Politik“ an der Bezirksvertretung vorbei mache. Nun, den Vorwurf muss der  Herringer SPD-Vorsitzende sich selber gefallen lassen. Das Konzept zur Gründung eines Fördervereins für den Lippepark wurde nicht in der Bezirksvertretung diskutiert, sondern im Koalitionsausschuss und nach meinem Kenntnisstand lehnen die Sozialdemokraten es ab das Konzept eines möglichen Fördervereins im Bezirksparlament vorstellen zu lassen. Wenn die Frage nach der Gründung eines Fördervereins in den nächsten Wochen nicht zufriedenstellend beantwortet wird, dann werden wir als Herringer Pro Hamm Fraktion das Thema auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung setzen und einfordern, dass das Konzept den Bürgervertretern vorgestellt wird. Die Gründung eines Fördervereins für den Lippepark hat nicht hinter den verschlossenen Türen eines Koalitionsausschusses im OB-Büro verloren, sondern gehört auf die Agenda der betreffenden Bezirksparlamente. Die Herringer SPD fordert, dass die Bürgerschaft und die Bürgervertretung sich ihren Vorstellungen, ohne Wenn und Aber unterwerfen. Das werden wir als Pro Hamm nicht tun. Der Umgang mit der Personalie Scholz verdeutlicht, dass die Herringer SPD bei der Anerkennung von bürgerschaftlichen Engagement erst ihre Hausaufgaben machen sollte. Sie kann ihre Vorstellungen nicht diktieren und wenn sie das tun will, dann tut sie das nicht mit, sondern gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger des Herringer Bezirkes.“

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Dr. Cevdet Gürle

Fraktion BV Herringen

Wählergruppe Pro Hamm

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