Eissporthalle-Hamm-am-Maxipark

Der Retter ist nicht die GroKo, sondern die Bürger selbst

Die Wählergruppe Pro Hamm begrüßt die Entscheidung des Sportausschusses sich klar für den Erhalt der Eishalle auszusprechen. Auf weniger Verständnis treffen hingegen die Äußerungen des Sportdezernenten Markus Kreuz (CDU) und des SPD-Fraktionsvorsitzenden Dennis Kocker. Erol Gürle, sportpolitischer Sprecher der Wählergruppe und Mitglied des Sportausschusses stellt fest: ,,Wenn Herr Kocker sich nun gönnerhaft hinstellt und herausposaunt, dass der Erhalt der Sporthalle ein Verdienst der Großen Koalition sei, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich möchte den Fraktionsvorsitzenden der SPD in Erinnerung rufen, dass eine nebulöse fünfköpfige Kommission, in der die Große Koalition mit vier Vertretern das Sagen hatte unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit, eine Schließung der Eishalle empfohlen hat. Wenn der Sportdezernent Markus Kreuz anmerkt, dass das nun die letzte Chance für die Eishalle ist und so unnötig eine Drohkulisse aufbaut, schürt er damit Misstrauen und verdeutlicht, dass die politischen Entscheidungsträger der Großen Koalition in den letzten Monaten in der Acta Eishalle nichts dazugelernt haben. Die Eishalle und der Eishockeysport haben eine Zukunft in unserer Stadt und sie haben eine Zukunft, weil die Verantwortlichen des Eishockeyvereins und engagierte Hammer Bürgerinnen und Bürger sich hingesetzt und ein Konzept erarbeitet haben. Es ist dem hohen bürgerschaftlichen Engagement anzurechnen, dass die Eishalle dem Rotstift der Großen Koalition nicht zum Opfer gefallen ist. Es ist Fakt, dass die Eishalle nicht kostendeckend arbeiten kann und dementsprechend ein Defizit verursacht, die durch die Stadtkasse geschlossen werden muss. Hier stellt sich prinzipiell die Frage, wollen wir uns als Stadtgesellschaft öffentliche Einrichtungen leisten, wie den Maxipark, die Freibäder oder eine Eishalle. Wenn wir das bejahen, dann müssen wir auch Geld in die Hand nehmen und in die bestehenden Strukturen investieren. In der ganzen Diskussion, ob die Eishalle eine Zukunft haben soll oder nicht, darf man nicht außer Acht lassen, dass die Eissporthalle und der Sport in der Eishalle zur Steigerung der Attraktivität der Stadt Hamm beitragen. Das sind sogenannte weiche Faktoren auf die wir als Gemeinde nicht verzichten können, um als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit der regionalen und überregionalen Konkurrenz mithalten zu können.“

Erol Gürle

Sportpolitischer Sprecher

Wählergruppe Pro Hamm

ErolGürle