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Beim Thema Bildungschancen macht Pro Hamm keine halbe Sachen – Pro Hamm = Pro Bildung

Der Fraktionsvorsitzende der Wählergruppe Pro Hamm in der Bezirksvertretung Herringen, Dr. Cevdet Gürle, reagiert mit Kopfschütteln auf die bildungspolitischen Äußerungen der Herringer SPD. Dr. Cevdet Gürle: ,,Ich möchte die Hammer SPD im Allgemeinen und auch die Herringer Genossen im Besonderen daran erinnern, dass die SPD-Fraktion im Rat geschlossen gegen einen Antrag der Wählergruppe zur Gründung einer dritten Gesamtschule in Hamm gestimmt hat. Wenn die Herringer Ratskollegen sich nun hinstellen und fordern, dass Kinder in Herringen die Möglichkeit haben sollten im Stadtbezirk das Abitur zu machen, stellt sich für mich die Frage, warum sie den Antrag von Pro Hamm im Februar kategorisch abgelehnt haben. Es gehört zur Wahrheit, dass die Hammer SPD in einer Großen Koalition, sie hat das in der Februarsitzung des Rates unter Beweis gestellt, selbst bei einer gegebenen Vierzügigkeit der Sekundarschule nicht einer Aufwertung zur einer Gesamtschule zustimmen wird. Es sollte an dieser Stelle angemerkt werden, dass die Grünen-Fraktion im Rat ebenfalls mit Nein zum Antrag der Wählergruppe auf Gründung einer dritten Gesamtschule votiert hat. Wir haben ein massives Bildungsgefälle in unserer Stadt und das ist das Produkt einer verfehlten Schul- und Bildungspolitik der schwarz-gelben Vorgängerregierung. Die Große Koalition versteht es gekonnt, diese desaströse Politik unbeirrt fortzusetzen. Die politisch Verantwortlichen der Großen Koalition versagen kläglich bei der Frage: Wie schaffen wir es das massive Bildungsgefälle in unserer Stadt abzubauen und wie schaffen wir es ein Mehr an Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit zu erreichen? Es sollte uns schlaflose Nächte bereiten, dass in Rhynern im Schnitt jedes Jahr mehr als 50 Prozent der Viertklässler nach den großen Ferien ein Gymnasium besuchen, aber der Anteil in Herringen deutlich unter 30 Prozent liegt. Die Kinder und Jugendlichen in Herringen sind nicht dümmer, sie haben aber nicht dieselben Chancen. Deswegen muss die Devise lauten: Wir brauchen in Hamm nicht nur mehr Bildung, sondern in erster Linie Bildung für Alle! Ich möchte auch hier deutlich herausstellen, nein nicht jedes Kind muss Abitur machen, aber es muss dieselben Chancen auf dem Weg zum Abitur haben. Es darf nicht sein, dass die sozioökonomische Herkunft maßgeblich über den Schulerfolg eines Kindes entscheidet. Alle bildungspolitischen Studien zeigen die Abhängigkeit von sozialer Herkunft und dem Bildungserfolg. Eine Schlussfolgerung ist, dass das hierarchische Schulsystem massiv Kinder aus der sozialen Untersicht benachteiligt. Das integrative Schulsystem hat sich bewährt. Hier zeigt sich und das wird an den Gesamtschulen deutlich, dass Diese, insbesondere Kinder aus bildungsbenachteiligten sozialen Milieus, zu höheren Abschlüssen bringen. Ich empfehle den politischen Entscheidungsträgern sich nur mal die Schülernamen der Abiturjahrgänge der Gymnasien und der Gesamtschulen vergleichend anzuschauen. Während die Gesamtschulen ein Spiegelbild der Zusammensetzung der gesellschaftlichen Gruppen abbilden, so haben wir hier einen relativ hohen Anteil von Migrantenkindern, ist das auf den Gymnasien (vielleicht mit Ausnahme des Märkischen) nicht der Fall. Deswegen fordern wir, wenn wir es ehrlich meinen mit dem Abbau von sozialen Bildungsungleichheiten, dann muss als zentraler Bestandteil die Sekundarschule in Herringen zu einer Gesamtschule weiterentwickelt werden. Das würde nicht nur den Bildungsstandort Herringen massiv aufwerten, sondern wäre auch ein wirksames Instrument, um die Bildungsbenachteiligung Herringer Kinder abzubauen.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender Bezirksvertretung Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

Cevdet Krawatte

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In Gedenken an alle Opfer Rechter Gewalt!

In Gedenken an alle Opfer rechter Gewalt! Heute vor 22 Jahren wurde dieses Haus in Solingen in Brand gesteckt. Eine rassistische Tat, die zum Tod von 5 Menschen führte. Damals wie heute gilt: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

 

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Solingen katliamı 22 yılında! Bundan 22 yıl önce 29 Mayıs 1993’de ırkçılar tarafından Solingen’de Genç Ailesi’nin ateşe verilerek katlettiği 5 kişiyi bir kez daha saygıyla anıyoruz. Irkçılık düşünce değil suçtur! Irkçılığa ve faşizmi karşı mücadelele güçlerimizi birleştirelim.

 

 

 

 

Frack1

Pro Hamm gegen Fracking in Drensteinfurt -Mahnwache-

Pro Hamm Vertreter unterstützten die Bürgerinitiative gegen Gasbohren (Bigg) auf dem Marktplatz in Drensteinfurt.  Pro Hamm sagt NEIN zum Fracking!  – Da gibt es keinen Spielraum für uns. –

Theo Damberg

Theo Damberg

Nurcan Varol

Nurcan Varol

Nihat Altun

Nihat Altun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

Kein Tarifeinheitsgesetz

Pro Hamm zum Thema -Tarifeinheitsgesetz-

– Ein guter Tag für Arbeitgeber, ein schlechter Tag für Arbeitnehmer –

Die Wählergruppe Pro Hamm übt massive Kritik am Tarifeinheitsgesetz der Bundesregierung. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Wählergruppe Hakan Yildirim nimmt wie folgt Stellung: ,,Das Gesetz stellt eine massive Einschränkung des Streikrechts kleiner Gewerkschaften dar und ist eine Aushöhlung des in Artikel 9 Grundgesetz verbrieften Rechts der Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit. Es ist beschämend, dass gerade eine SPD-Arbeitsministerin ein solches Gesetz in das Parlament einbringt und unterstreicht, dass die SPD sich weit von der arbeitenden Mitte der Gesellschaft entfernt hat und sich nunmehr als ,,Freund der Bosse“ versteht. Der Tag an dem das Gesetz beschlossen wurde, mag ein guter Tag für die Arbeitgeber sein, ist aber für die Rechte der Arbeitnehmer ein Debakel. Kleinere Gewerkschaften müssen nun um ihre Existenz kämpfen. Wir halten das Tarifeinheitsgesetz für verfassungswidrig und so ist es folgerichtig, dass es vor dem Bundesverfassungsgericht landen wird. In der Einschätzung zum Tarifeinheitsgesetz teilen wir die Position des Bundesvorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes Klaus Dauderstädt, der von einer verordneten Zwangstarifeinheit spricht. So ein Gesetz hätte nicht verabschiedet werden dürfen.“

Hakan Yildirim

Wirtschaftspolitischer Sprecher

Wählergruppe Pro Hamm

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Ein Jahr ist es her und Pro Hamm ist immer noch da

Ein Jahr ist es nun her, dass die Wählerguppe bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 eine kleine Sensation schaffte und aus dem Stand den Einzug in den Rat (zwei Mandate) und in drei Stadtbezirke (in Herringen sogar mit Fraktionsstatus) erreichte.

Ich kann mich gut erinnern, dass einzelne Vertreter der etablierten Parteien, aber auch Teile der Lokalpresse mir/uns deutlich machten, dass die Wählerguppe kaum das sie im Sommer 2013 als Weiterentwicklung der Wählergemeinschaft Pro Herringen entstand eine Totgeburt voraussagten. Sie sprachen abfällig von einer ,,Bezirkepartei“, die sich wie die FWG Hamm selber zerfleischen werde und über kein Fundament besäße auf der sie arbeiten kann. Es wäre nur eine Frage von wenigen Monaten bis sie in sich implodieren würde. Selbst als wir Ende 2014 unsere Kandidaten für die Bezirke und den Rat aufstellten, nahm man nur geringe Notiz von uns beziehungsweise war überzeugt, dass man die hohen Hürden (Unterstützungsunterschriften!) nicht erreichen würde.

Nun, auch diese Hürde nahmen wir im März 2014 und waren so als einzige neu angetretene Gruppe in allen Wahlbezirken für die Hammer Bürger wählbar und warfen uns mit viel Elan in den Wahlkampf. In zig Gesprächen und vielen Wahlständen haben wir den Hammer Bürgerinnen und Bürgern unsere Inhalte rübergebracht und die Menschen zeigten sich aufgeschlossen und interessiert. Sie erkannten Pro Hamm ist anders. Wir sind eine kommunale Kraft, die dem Verständnis folgt eine Politik von Hammer Bürgern für Hammer Bürger zu machen. Wir definieren uns nicht als Partei, sondern als eine Gruppe von Gleichgesinnten, die sich ihrer Heimat Hamm verpflichtet fühlen und als politische Gemeinschaft Einfluss auf die städtische Entwicklung nehmen möchte. Die Arbeit von Pro Hamm lässt sich mit drei Begriffen erfassen: Bürgernah – Aktiv – Unabhängig. Und wir machen diese Arbeit ehrenamtlich. Wir gehen unseren Berufen nach, ob nun als Lehrer, Polizist, Renter (ist das ein Beruf? „smile“-Emoticon oder als Arzt und machen daneben „Politik“ – was wir als Dienst für die Gemeinschaft verstehen.

Wir sagen Danke an alle Hammer Bürgerinnen und Bürger, die uns vor einem Jahr mit ihrer Stimme ihr Vertrauen gegeben haben. Ich hoffe, dass wir euer Vertrauen noch verdienen. Nach der Kommunalwahl nahmen wir unsere „Arbeit“ auf und haben uns in vielen Anträgen, Anfragen und Anregungen in den Bezirken, den Ausschüssen und den Rat in die politische Diskussion eingebracht und konnten in der Zeit kleine und größere Erfolge verbuchen. Wir sitzen in den politischen Gremien nicht bloß um einen Stuhl zu besetzen, sondern sehen das als Chance mitzureden und Einfluss zu nehmen auf politische Entwicklungen. Denn nur so können wir Hamm in eine positivere Richtung bewegen. Ich kann mich noch gut an die Worte eines alteingesssenen Kommunalpolitikers erinnern, der mir vor einem halbe Jahr sagte ,,Cevdet, ihr macht zu viel. Das ist nicht gut.“ Ich sehe das als Kompliment und Bestätigung, dass wir auf den richtigen Weg sind. Diesen Weg können wir aber nur mit euch, den Hammer Bürgern, die an unserer Seite stehen, gehen und auch den Hammer Bürgern, die wir von unserer Sache überzeugen wollen.

Denn wir als Pro Hamm folgen keinen Selbstzweck, sondern sehen uns als Plattform für eine bürgernahe Politik, die dem Ziel verfolgt soziale Ungleichheiten in der Stadt zu benennen und sie zu nivellieren. Das können wir nur mit euch und nicht gegen euch tun.

Dr. Cevdet Gürle
Vorsitzender
Wählergruppe Pro Hamm

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Pro Hamm beim Ersten Hammer Kulturfestival

Volker Sartor und Dr. Cevdet Gürle von Pro Hamm haben am ersten Hammer Kulturfestival an den Zentralhallen teilgenommen. Neben vielen Attraktionen für Kinder und internationalen Gerichten für die Geschmackssinne, konnte man auch an der Wand der Geschichte zurück in die Anfänge der Gastarbeiter reisen. Viele Bilder und Informationsmaterial zeigten die Geschichte der Gastarbeiter. Im Großen und Ganzen war dieses dreitägige Festival für uns Hammer/Hammenser ein riesen Erfolg, der viele Kulturen an diesen drei Tagen noch näher zusammenbrachte.

 

Paulus7

Talkrunde unter dem Motto „Wir sind Hamm „

„Wir sind Hamm “

Unter diesem Motto stand am Pfingstsonntag die Diskussionsrunde in der Pauluskirche mit der Radio Lippe Welle Hamm Moderatorin Simone Niewerth.

Teilnehmer aus 12 Nationen sprachen über ihre Erfahrungen in und mit Hamm. Pro Hamm Vertreter Volker Sartor, Hakan Yildirim und Nihat Altun talkten mit.

Gastgeberin war Pfarrerin Astrid Taudien.

Wir danken herzlichst für die Einladung.

 

 

 

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Pro Hamm im Maximilianpark beim Hüpfburgenfest

Impressionen vom Hüpfburgenfest im Maximilianpark. Eine sehr gelungene Veranstaltung. Mit dabei Pro Hamm Mitglied – Volker Sartor – und seine Kamera!

 


 

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Nach öffentlichem Druck verspätete erste Schritte!

Die Wählergruppe Pro Hamm reagiert mit Unverständnis auf die Arbeit der Stadtverwaltung. Die Bezirksvertretung Herringen hat in ihrer Sitzung im September letzten Jahres einen Antrag mehrheitlich beschlossen, der vorsah, dass die Anzahl der Müllbehälter im Lippepark aufgestockt werden sollte. Die Herringer Bezirksvertreterin Günay Yildirim hält hierzu fest: ,,Der Lippepark ist aufgrund des guten Wetters seit Anfang April insbesondere an den Wochenenden und den Feiertagen stark frequentiert. Die Folge ist, dass die Vermüllung zugenommen hat. Davon ist im Besonderen der Spielplatz an der Schachtstraße und die Grillplätze betroffen. Die Müllbehälter, die sich hier befinden sind in ihrer Zahl und in ihren Volumen zu gering, so dass der Müll sich verstreut um die Müllbehälter auf den Boden befindet. Die Verwaltung bekam den Auftrag von der Politik hier aktiv zu werden und das nicht in einem Schneckentempo, sondern zeitnah. So wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Zahl der Müllbehälter spätestens mit Beginn der Osterferien aufgestockt worden wäre. Nach Aussage der Verwaltung werden wir uns noch gut sechs Wochen begnügen müssen bis die Behälter aufgestellt werden. Dann sind wir schon inmitten der Sommerferien. Die Verwaltung betont, dass sich in den Eingängen zum Park Müllcontainer befinden, die ebenfalls genutzt werden können. Nun, das ist richtig, aber realitätsfremd. Natürlich sind fehlende beziehungsweise volle Müllbehälter keine Entschuldigung für Jemanden seinen Müll zum Beispiel auf die Wiese zu werfen. Das geht nicht, aber was auch nicht geht, ist dass man seit acht Monaten auf einige Müllbehälter warten  muss und mindestens noch weitere sechs Wochen warten soll bis sie womöglich kommen. Ich hoffe, dass die Stadtverwaltung zu mindestens das Aufstellen von Müllbehältern besser hinbekommt als den Brückenschlag von Herringen nach Bockum-Hövel. Wir haben schon einen Treppenwitz in Herringen, einen zweiten brauchen wir nicht.“

 

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Günay Yildirim
Bezirksvertreterin Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

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Pro Hamm zu Besuch bei der Hammer Tafel

Ratsfrau Nurcan Varol und Bezirksvertreter Hamm-Mitte Nihat Altun waren heute in der Küche der Hammer Tafel. Perihan Altun hat ehrenamtliche Mitarbeiter der Hammer Tafel bekocht. Yvonne und Merlin haben sie dabei tatkräftig unterstützt. Es gab Hackbällchen mit Kartoffeln, Weizengrütze, Bauernsalat, Ayran und Pide.

Wir bedanken uns beim Geschäftsführer Toni Ciotti und vor allem bei den ehrenamtlichen Helfern der Hammer Tafel für ihre engagierte und tolle Arbeit. Weiter so!

 

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