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Zentralisierte Unterbringung ist kontraproduktiv

Pro Hamm will, dass Flüchtlinge nicht mehr im Hammer Norden und im Westen untergebracht werden.

Mit diesem Antrag hatte die Wählergruppe allerdings keinen Erfolg im Rat der Stadt. Auch die Grünen stimmten dagegen. Das Ausschließen von einzelnen Stadtteilen halte er für falsch, sagte Ratsherr Volker Burgard. Es gebe auch gute Gründe, warum sich Menschen einen bestimmten Stadtteil aussuchen, z.Bsp. die Nähe zu Verwandten, außerdem sei die Verkehrsanbindung in ländlichen Bereichen der Bezirke Rhynern und Uentrop schlecht. Pro Hamm hatte kritisiert, dass die Stadt für Asylbewerber vor allem Wohnungen in belasteten Quartieren anmiete. Aktuell sind derzeit 281 Flüchtlinge in 107 Bedarfsgemeinschaften außerhalb von Heimen untergebracht.