Suedstrasse01

Tod auf der Meile

Mit großer Bestürzung reagiert die Wählergruppe Pro Hamm auf den Tod des Flüchtlings am Wochenende. Dr. Cevdet Gürle, Ratsherr der Wählergruppe Pro Hamm nimmt zum Tod und den Reaktionen, insbesondere in den sozialen Netzwerken wie folgt Stellung: ,,Die Messerattacke und der Tod des 30jährigen Nigerianers ist durch nichts zu entschuldigen. Es ist eine große Tragödie was sich am Wochenende auf der Meile abgespielt hat. Hier wurde einem Mensch das Leben genommen. Die Reaktionen bei Teilen der Bürgerinnen und Bürger und der Ruf nach mehr Sicherheit mögen verständlich sein, stehen aber im Widerspruch zur Realität. Man darf in der emotional aufgeladenen Debatte nicht außer Acht lassen, dass die Zahl der Körperverletzungen auf der Meile in den letzten Jahren kontuinierlich gesunken sind. Natürlich ist jeder Fall von Körperverletzung oder gar Tötung, ohne wenn und aber einer zu viel. Es darf aber nicht sein, dass in sozialen Netzwerken bestimmte soziale Gruppen, wie hier im Fall Flüchtlinge stigmatisiert und damit an den Pranger gestellt werden. Es ist niemanden geholfen, wenn man Vorurteile schürt und es ist auch niemanden geholfen, wenn Bürgerinnen und Bürger sich zur Bürgerwehren zusammenrotten. Es ist die Aufgabe der Polizei für Sicherheit und Ordnung zu sorgen und es ist Aufgabe der Justizbehörden in aller Besonnenheit und Rationalität sich des Falls anzunehmen. Wir haben vollstes Vertrauen, dass Polizei und Justiz eine gute Arbeit leisten“.

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

Meile