Pro hamm Stadtentwicklung

Stadtregierung muss Versprechen einlösen

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert scharf die Äußerungen des alten und neuen Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz (SPD). Frau Nurcan Varol, die als Bezirksvertreterin für die Wählergruppe Pro Hamm in Mitte sitzt, kann bei der Vorstellung des Vorhabeplanes der schwarz-roten Stadtregierung nur den Kopf schütteln. Frau Varol: ,,Die schwarz-rote Stadtregierung erhebt den Anspuch wichtige Impulse für die Stadtenwicklung setzen zu wollen, produziert aber ledig nichtssagende Phrasen. Dr. Scholz in seiner Funktion als Ausschussvorsitzender für Stadtentwicklung und Verkehr steht nicht für eine Große Koalition, die den Mut hat zu gestalten und die strukturellen Probleme in unserer Stadt aktiv anzugehen, sondern für eine Große Koalition des Stilltandes. Es ist für mich unerklärlich, dass der Hammer Westen mit keinem Wort in den Ausführungen des Ausschussvorsitzenden Erwähnung findet. Im Vorwahlkampf hatten sowohl die Hammer SPD, wie auch die Hammer CDU den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern einen Masterplan Hammer Westen zugesichert. Nun, scheinen die politisch Verantwortlichen der schwarz-roten Stadtregierung nichts mehr davon wissen zu wollen.“ Die Wählergruppe Pro Hamm fordert zeitnah einen Masterplan Stadtentwicklung Hammer Westen auf die Beine zu stellen, um den negativen Entwicklungen der letzten  Jahre entgegenzuwirken. Frau Varol stellt fest: ,,Wir müssen den Hammer Westen in der politischen Agenda in den Mittelpunkt stellen. In einzelnen Wohnquartieren haben sich die sozialen Probleme erheblich verschärft. So ist durch den massiven Zuzug bulgarisch- und rumänischstämmiger Migranten und dem gleichzeitigen Auszug alteingesessener deutscher und türkischstämmiger Familien das soziale Gefüge im Hammer Westen aus der Balance geraten. Die frühere  schwarz-gelbe Stadtregierung hätte auf die sich abzeichnende Entwicklung reagieren und mit einer aktiven Stadtentwicklungspolitik antworten müssen. Das geschah nicht und man hat eine Gettoisierung billigend in Kauf genommen. Die  Große Koalition setzt unberirrt diese desaströse Stadtentwicklungspolitik fort mit der Folge, dass die soziale Desintegration sich zunehmend verschärft. Statt einer längst überfälligen Neuausrichtung der Stadtentwicklungspolitik, entsteht bei  mir der Eindruck, dass die Stadtregierung dem Motto folgt: Solange die “Neubürger” aus Osteuropa im Hammer Westen und nicht im Hammer Osten sind, ist die Welt für uns heile. So ist es Teil der Hammer Realität, dass während an der  Marker Allee ein „Reichenghetto“ entsteht, die Bürgerinnen und Bürger im Hammer Westen mit ihren Problemen alleine gelassen werden.“

Nurcan Varol
Bezirksvertreterin Mitte
Wählergruppe Pro Hamm

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