Kinderfreundliche Kommune

Pro Hamm zur ablehnenden Haltung von CDU/SPD zu einer kinderfreundlichen Kommune

Die schwarz-rote Stadtregierung hat mit ihrem Nein zur Bewerbung auf das Siegel ,,Kinderfreundliche Kommune“ deutlich gemacht, dass Kinder und Kinderrechte in Hamm nicht „Chefsache“ sind. Dr. Cevdet Gürle, Ratsherr Pro Hamm, sieht das Nein kritisch: ,,Der Antrag von uns, sich am Zertifizierungsverfahren ,,Kinderfreundliche Kommune“ zu beteiligen, war eine Chance die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich kritisch zu begutachten und im Positiven weiterzuentwickeln. Die Begründung der schwarz-roten Stadtregierung, dass es keine Ressourcen in der Stadtverwaltung gäbe, um am Zertifizierungsverfahren teilnehmen zu können, ist scheinheilig und verdeutlicht, dass die CDU/SPD-Fraktionen nicht offen sind für eine sachliche und ehrliche Argumentation. Als besonders kinderreiche Stadt sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir als Kommune unsere Anstrengungen intensivieren, um ein Mehr an Kinderfreundlichkeit zu erreichen. Die Ratsfrauen und Ratsherren der CDU und der SPD scheinen hier eine andere Position zu haben. Sie ziehen es vor ihre satte Ratsmehrheit einzusetzen, um unbequemen Debatten aus dem Weg zu gehen. Eine konstruktive Diskussion über den besten Weg ist unerwünscht. Die Teilnahme am Projekt ,,Kinderfreundliche Kommune“ hätte die Rechte von Kindern und damit den Schutz, die Förderung sowie die Beteiligung von Kindern gestärkt. Um es auf den Punkt zu bringen: „Wir Erwachsene dürfen nicht nur über Kinder und Jugendliche reden, sondern mit ihnen. Denn nur sie wissen, wie eine kinderfreundliche Stadt auszusehen hat. Kinder- und familienfreundliche Lebensbedingungen sind wichtige Standortfaktoren, auf die wir als Kommune nicht verzichten können.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm

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