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Pro Hamm zum Thema Fracking

Die Wählergruppe Pro Hamm wirft der schwarz-roten Stadtregierung beim Fracking Scheinheiligkeit vor. Chef der Pro Hamm Ratsgruppe Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Äußerungen vom Stadtwerke-Geschäftsführer Herrn Hegemann und des SPD-Fraktionsvorsitzenden Herrn Kocker in der jüngsten Ratssitzung wie folgt: ,,Wenn Herr Kocker feststellt, dass letztendlich der Rat der Stadt entscheidet, ob es eine Probebohrung gibt, dann kann ich über so eine Unverfrorenheit nur den Kopf schütteln. Herr Kocker und Herr Hegemann sollten als politische Entscheidungsträger beziehungsweise als Verantwortliche an leitender Stelle wissen, dass das Vorgehen der Hamm-Gas nicht ergebnissoffen ist. Auf der einen Seite wird der Lenkungskreis zum Gasbohren wieder zum Leben erweckt, aber auf der anderen Seite gibt es die klare Aussage, dass die Durchführung der Probebohrung nicht zur Debatte steht. Da fragen sich nicht nur wir, sondern auch die Hammer Bürgerinnen und Bürger, wo ist hier bitte die Ergebnisoffenheit. Die schwarz-rote Stadtregierung schafft Fakten, an denen nicht gerüttelt werden darf und die Kritiker sollen mit einem Arbeitskreis besänftigt werden, dass nur einen Zweck verfolgt: Durch eine Institutionalisierung der Debatte um Gasbohren das Thema aus der Öffentlichkeit rauszunehmen. Das Nein der schwarz-roten Stadtregierung, aber auch der Grünen und der Linken zur ,,Korbacher Resolution gegen Fracking“ hat deutlich gemacht, dass es in Hamm eine parlamentarische Mehrheit für Fracking gibt!“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm

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