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Pro Hamm sagt NEIN zum Fracking. Hammer-Bürger sagen NEIN zum Fracking! Warum nicht CDU/SPD?

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die unzureichende und widersprüchliche Informationspolitik der schwarz-roten Stadtregierung beim Thema Fracking. Ratsherr Theo Damberg (Wählergruppe Pro Hamm) nimmt wie folgt Stellung: ,,Fracking ist ein hochsensibles Thema, das mit Ängsten und Sorgen der Menschen besetzt ist und diese dürfen nicht ignoriert oder relativiert werden, sondern man muss sie ernst nehmen. Die politischen Entscheidungsträger in der CDU und der SPD haben in den letzten Wochen und Monaten mit ihrer unzureichenden und widersprüchlichen Informationspolitik in der Frage des Fracking viel Porzellan zerbrochen. Das Vertrauen in die Stadtregierung steht auf tönernen Füßen.“ Die Wählergruppe betont, dass das Fracking-Verfahren nicht sicher beherrschbar ist. Von ihr geht ein sehr großes, nicht akzeptables Risiko für Mensch und Umwelt aus. Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen, speziell unserer Wasservorräte, darf für den Profit einiger weniger Unternehmen nicht aufs Spiel gesetzt werden. ,,Wir sagen Nein zu Gasbohrungen, auch Nein zu Bohrungen aus scheinbar wissenschaftlichen Gründen. Denn wer einmal bohrt, der bohrt weiter und öffnet damit die Büchse der Pandora. Das dürfen wir nicht zulassen. Deswegen sollten alle legalen Mittel ausgeschöpft werden, um die Anwendung von Fracking zu verhindern“, so Theo Damberg. Deswegen fordert Pro Hamm, dass die Stadt beschließt, dass sie keinen gemeindeeigenen Grund zur Verfügung stellt, auf welchem ein Bohrplatz zur Vorbereitung und Durchführung von Fracking eingerichtet werden kann. Die Wählergruppe Pro Hamm plant für die anstehende Ratssitzung eine Resolution gegen Fracking einzubringen. Chef der Pro Hamm Ratsgruppe Dr. Cevdet Gürle hierzu: ,,Die Resolution von Pro Hamm ist angelehnt an die sogenannte ,,Korbacher Resolution“, die von Anti-Fracking-Initiativen 2013 in Deutschland verabschiedet wurde. Die Korbacher Resolution sieht u.a. ein sofortiges ausnahmsloses Verbot sämtlicher Formen von Fracking bei der Erforschung, Aufsuchung und Gewinnung fossiler Energieträger vor. Weiterhin wird die Stadt Hamm in der Resolution aufgefordert in ihrer Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg als genehmigende Behörde zu erklären, dass Anträge auf Aufsuchung und Verlängerung gem. § 11 Abs. 10 des Bergbaurechts im Hinblick auf das öffentliche Interesse abzulehnen sind. Wir brauchen klare Aussagen, die für die Große Koalition und die Unternehmen keine Hintertürchen auflassen. Wenn die Schwarzroten es ernst meinen mit ihrer Ablehnung zum Fracking, dann sollte einer Zustimmung zur ,,Korbacher Resolution“ nichts im Wege stehen.

 

Theo Damberg

Dr. Cevdet Gürle

Ratsgruppe Pro Hamm

 

TheoDambergCevdet

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