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Pro Hamm gegen Finke-Bau auf der grünen Wiese

Die Wählergruppe Pro Hamm blickt mit Sorge auf den angekündigten Baustart von Finke. ,,Die Ansiedlung auf der grünen Wiese ist weder unter ökologischen Gesichtspunkten, noch unter ökonomischen vertretbar“, so der Vorsitzende der Pro Hamm Ratsgruppe Dr. Cevdet Gürle. ,,Der Finke-Bau wird massiv Kaufkraft aus der Innenstadt abziehen und damit eine Wiederbelebung der City erschweren, wenn nicht unmöglich machen“, so Gürle weiter. Die kritische Haltung der Geschäfteinhaber in Rhynern und der Innenstadt zum Finke-Bauprojekt wurde von der schwarz-gelben Stadtregierung völlig ignoriert. Dr. Gürle: ,,Die Hammer SPD als neuer Juniorpartner von Herrn Hunsteger-Petermann steht uneingeschränkt hinter dem Finke-Bauprojekt, lehnt aber zugleich die Realisierung eines Factory-Outlet-Centers (FOC) in Werl ab. Die schwarz-rote Stadtregierung weist eine gehörige Portion Doppelmoral auf, indem sie auf der einen Seite alles tut, um die Realisierung eines FOC in der Nachbarschaft zu verhindern, aber auf der anderen Seite den Finke-Bau befürwortet. Die Pläne für das FOC werden vehement mit dem Argument, es würde mit dem Verlust von Kaufkraft negative Folgeerscheinungen für die Innenstadt mit sich bringen, abgelehnt. Dass das Finke-Möbelhaus mit einer Verkaufsfläche von über 40 000 Quadratmeter denselben Effekt haben wird, scheint der Fraktionsvorsitzende der Hammer SPD Herr Kocker nicht verstanden zu haben. Wenn die Stadtregierung Ja zum Finke-Bau sagt, müsste sie auch folgerichtig Ja zum Outlet Center sagen. Das tut sie aber nicht, da sie scheinheilig handelt. Um es auf den Punkt zu bringen: „Wir brauchen sowohl eine starke, vitale Innenstadt, wie auch lokale Nahversorgungszentren in den Stadtbezirken. Was wir aber nicht brauchen, ist ein Möbelhaus auf der grünen Wiese.“

Dr. Cevdet Gürle
Ratsgruppe Pro Hamm

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