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Pro Hamm bietet eine Lösung an für den Lippepark

Die Wählergruppe Pro Hamm steht der Stellungnahme der Verwaltung, die eine öffentliche Toilettenanlage im Lippepark nicht empfiehlt, ablehnend gegenüber. Dr. Cevdet Gürle, Fraktionsvorsitzender von Pro Hamm in der Herringer Bezirksvertretung nimmt wie folgt Stellung: ,,Wir verharren bei unserer Position und sehen die Notwendigkeit der Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage im Lippepark. Die Verwaltung kommt bei der Errichtung einer Toilettenanlage  auf eine Kostenschätzung von rund 60 000 Euro. Hinzu kommen Betriebskosten von bis zu 3000 Euro im Jahr. Wir sollten diese Summe in Relation sehen mit dem Gesamtbudget für das Projekt ,,Im Westen was Neues“, welches knapp 30 Millionen beträgt. Das bedeutet, der Bau und die Unterhaltung der öffentlichen Toilettenanlage würden knapp 0,2 Prozent dieser Summe ausmachen. Das ist eine Investition, die eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Lippeparks mit sich bringen würde. Der derzeitige Zustand ist unbefriedigend und die Vorschläge der Verwaltung, dass beispielsweise Besucher des Parks auf öffentliche Toiletten im Bürgeramt oder dem Haus der Jugend zurückgreifen könnten, sind zu kurz gedacht, da diese Einrichtungen an den Wochenenden nicht geöffnet haben. Wir brauchen eine Lösung, die im Sinne der Bürger ist und deswegen ist der Schritt endlich einer öffentlichen Toilettenanlage zuzustimmen längst überfällig. Natürlich besteht die Gefahr von Vandalismusschäden, die die Betriebskosten nach oben schnellen können. Das darf aber kein Totschlagargument sein. Um dem aber entgegenzuwirken, schlagen wir vor, dass das Nutzungsentgelt für die Toilettenanlage mit 1 Euro relativ hoch angesetzt werden soll. So werden Jugendliche oder junge Erwachsene, die andere Gedanken haben als ihre Grundbedürfnisse zu stillen abgeschreckt und zugleich würde man mit einer durchschnittlichen Nutzungsfrequenz von 30mal am Tag über 10 000 Euro im Jahr als Einnahme schaffen. Das Geld kann für die Refinanzierung der Betriebskosten genutzt und für mögliche Schäden eingesetzt werden. Wir als Wählergruppe planen in die anstehende Sitzung der Bezirksvertretung einen Antrag einzubringen, in der aufgefordert werden soll, dass die Stadtverwaltung Mittel für die Errichtung und den Unterhalt der Toilettenanlage in den Haushalt 2015/16 einstellt.“

Dr. Cevdet Gürle
Fraktionsvorsitzender BV Herringen
Wählergruppe Pro Hamm

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