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Kinder sind unsere Zukunft

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm schlägt vor, dass die Stadt Hamm sich auf das Siegel ,,Kinderfreundliche Kommune“ bewirbt.

Auf das Siegel können sich Kommunen mit mindestens 5000 Einwohnern bewerben. Der Verein ,,Kinderfreundliche Kommune e.V.“, das von der UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragen wird, ist für die Vergabe des Siegels verantwortlich. Der Vorsitzende der Ratsgruppe Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Aktivität des Vereins wie folgt: ,,Wir teilen uneingeschränkt die Zielsetzung des Projekts ,,Kinderfreundliche Kommune“. Der Verein ,,Kinderfreundliche Kommune e.V.“ bringt die Wirkungsabsicht des Siegels in ihrer Projektbeschreibung auf den Punkt. Hier heißt es, die Auszeichnung bietet Städten und Gemeinden die Möglichkeit die Rechte von Kindern und damit den Schutz, die Förderung sowie die Beteiligung von Kindern zu stärken. Die demografische Entwicklung stellt die Kommunen vor eine existenzielle Herausforderung. Kinder- und damit familienfreundliche Lebensbedingungen sind zu harten Standortfaktoren geworden. Wer sich heute für Kinder einsetzt, investiert in die eigene Zukunft. Gleichzeitig werden durch die Optimierung von Bildungschancen, Gesundheit und sozialem Wohlbefinden der Kinder in Städten und Gemeinden die entscheidenden Weichen für das spätere Leben gestellt.“ Für die Wählergruppe ist es unabdinglich, dass die Kinderrechte im Leben und in der Politik der Stadt verankert werden müssen. Denn nur auf diesem Fundament kann eine kinderfreundliche Stadt entwickelt werden. Dr. Gürle erklärt weiter: ,,Wir müssen viel stärker als es heute der Fall ist Kinder und Jugendliche in Entscheidungsprozesse mit einbeziehen. Die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer Stadt und es sollte selbstverständlich sein, dass man sie nicht nur nach ihren Ideen und Vorstellungen fragt, sondern ihnen Gestaltungsmacht überträgt. Mit der Teilnahme am Zertifizierungsverfahren würden wir uns als Kommune verpflichten, die Rechte der Kinder aus der UN-Kinderrechtskonvention in der Stadt umzusetzen. So würden wir als Kommune auf dem Weg zum Erwerb des Siegels u.a. einen übergreifenden Aktionsplan entwerfen und einen ausgewiesenen Kinder- und Jugendetat aufstellen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir Erwachsene dürfen nicht nur über Kinder und Jugendliche reden, sondern mit ihnen. Denn nur sie wissen, wie eine kinderfreundliche Stadt aussehen soll. Die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren ist eine Chance die Arbeit der Stadt im Kinder- und Jugendbereich kritisch zu evaluieren und im Positiven weiterenzuentwickeln.“ Die Wählergruppe Pro Hamm plant für die kommende Sitzung des Stadtrates einen Antrag reinzubringen, in der der Rat aufgefordert wird sich auf das Siegel ,,Kinderfreundliche Kommune“ zu bewerben.

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

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