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Der Bürger ist der Experte – Bergwerk Ost –

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die Handlungsweise und die Informationspolitik der schwarz-gelben Stadtregierung in der Frage der Nachnutzung des Bergwerks Ost. Der Vorsitzende der Wählergruppe Dr. Cevdet Gürle erklärt, dass die Stadtregierung nicht das Gespräch mit den Bürgern sucht, sondern eine Politik von Oben betreibt. ,,Jede Konzeption, die letztendlich auf dem ehemaligen Zechengelände realisiert wird, wird nur dann von den Hammer Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere von den Menschen in den betroffenen Bezirken angenommen, wenn sie direkt in die Willens- und Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden“, so der Herringer Bezirksvertreter. Gürle weiter: ,,Die Politik muss in einem Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgern ein Konzept für die Nachnutzung entwickeln. Deswegen fordern wir als Pro Hamm, dass nach dem Vorbild des Projekts ,,Im Westen was Neues“ ein Beirat gebildet wird. Der Beirat kann, da er sich u.a. aus Vertretern der Vereinswelt, der lokalen Unternehmer, der Bildungseinrichtungen und der Religionsgemeinschaften zusammensetzt, die Interessen der Bürgerschaft am ehesten vertreten.“ Nach der Vorstellung von Pro Hamm muss der Beirat gleichberechtigt mit den politischen Entscheidungsträgern und der Stadtverwaltung ergebnisoffen und unter dem Gesichtspunkt der Realisierbarkeit die jeweiligen Nachnutzungsentwürfe diskutieren. ,,Denn für Pro Hamm ist ohne Wenn und Aber der Bürger der Experte! Deswegen und weil die Nachnutzung des Bergwerk Ost auf Jahrzehnte das Stadtbild in den Bezirken Herringen und Pelkum maßgeblich prägen wird, ist es von zentraler Bedeutung, die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung zu integrieren“, so Gürle. Die Wählergruppe hat den Vorschlag eines Bildungsparks in den öffentlichen Raum gebracht, nachdem die Idee von vielen Bürgern aus Pelkum und Herringen an Pro Hamm herangetragen wurde. ,,Die Nachnutzung des Bergwerk Ost als Bildungspark ist nur eine Option. Sie wird von uns politisch favorisiert, aber letztendlich müssen die Bürger das Recht haben zu entscheiden, welcher Option, Bildungspark, Kreativ-Quartier, Energiepark oder ein alternatives Modell, sie den Vorzug geben“, so Gürle. Die Aussage des Oberbürgermeisters die Nachnutzung des Bergwerks Ost nicht zu einem Wahlkampfthema zu machen, stößt bei Pro Hamm auf Unverständnis. Gürle hierzu: ,,Die Nachnutzung des Bergwerks Ost muss natürlich ein Wahlkampfthema sein. Die Menschen insbesondere in den betroffenen Bezirken möchten wissen, was die Vorstellungen der politischen Parteien sind und das möchten sie wissen, bevor sie ihren Wahlzettel ausfüllen. Das Thema Nachnutzung des Bergwerks Ost gehört in den öffentlichen Raum, weil es die Menschen bewegt.“

 

Dr. Cevdet Gürle

Vorsitzender
Pro Hamm

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