stadtentwicklung

Bürger im Westen müssen mitentscheiden

Die Wählergruppe Pro Hamm, die schon seit längerem fordert, dass der Hammer Westen stärker auf die politische Agenda gesetzt werden muss, kritisiert die Wortwahl des Oberbürgermeisters. Der Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Stellungnahme aus dem Büro des Oberbürgermeisters wie folgt: ,,Herr Hunsteger-Petermann wurde nicht am 25. Mai 2014 in das Amt des Oberbürgermeisters gewählt, sondern in seinem Amt, dass er seit 1999 inne hat, bestätigt. Herr Hunsteger-Petermann soll keinen besseren Westen versprechen, sondern endlich mit einer aktiven Stadtentwicklungspolitik den negativen Entwicklungen der letzten Jahre entgegenwirken. Die Stadtregierung hat, ich betone unter seiner politischen Führung zugelassen, dass die soziale Balance im Hammer Westens zusehends aus dem Gleichgewicht gerät. Die Stadtregierung hat sich nach langem zögern durchgerungen einen Masterplan, der schon vor zehn Jahren hätte da sein müssen, für die städtische Entwicklung im Hammer Westen aufzustellen. Die Erstellung eines Handlungskonzepts darf kein Selbstzweck sein, in der einige Technokraten aus der Stadtverwaltung Unmengen an Papier produzieren, das aber an der Lebenswirklichkeit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger vorbeigeht. Wenn wir eine längst überfällige Neuausrichtung der Stadtentwicklungspolitik wünschen, dann müssen wir die Menschen im Hammer Westen an der konzeptionellen Erarbeitung eines Masterplanes mitgestalten lassen. Die schwarz-rote Stadtregierung darf ihnen nicht ihre Vorstellungen aufdrucken, sondern muss sie als gleichberechtigte Partner akzeptieren. Wir brauchen einen ehrlichen Dialog auf Augenhöhe, denn es sind genau diese Bürgerinnen und Bürger, die die wahren Experten sind. Denn ein Handlungskonzept mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger des Hammer Westens nicht identifizieren können, worin sie sich nicht wiederfinden, ist im vorneherein zum Scheitern verurteilt.“

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

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