Cevdet

System Hunsteger-Petermann hat abgewirtschaftet!

Die Kandidatur des stellvertretenden Personalrates der Stadt Hamm für das Amt des Oberbürgermeisters macht, so die Position der Wählergruppe Pro Hamm, die große Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern im „Konzern Hamm“ deutlich. Der Vorsitzende der Wählergruppe und OB-Kandidat von Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle hierzu: ,,Das System Hunsteger-Petermann hat abgewirtschaftet! Die Personalpolitik der schwarz-gelben Stadtregierung ist undurchsichtig und nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, sondern auch für die Hammer Bürgerschaft nicht mehr tragbar. Unter der Ägide Hunsteger-Petermann hat sich über Jahre ein Filz aus Vetternwirtschaft und Kumpanei gebildet. Von diesem System profitieren einige Wenige auf Kosten der Mehrheit. Personalentscheidungen werden nicht im öffentlichen Raum, sondern in der Regel hinter verschlossenen Türen getroffen. Als Außenstehender kann allein ich rund ein Dutzend Fälle auflisten, wo der Verdacht im Raum steht, dass bestimmte Personen einen Posten beider Stadt erhalten haben, nicht in erster Linie aufgrund ihrer Qualifikation, sondern weil sie das richtige Parteibuch besitzen oder als Dank für getane Gefälligkeiten. Jeder, der in der Stadtverwaltung arbeitet, kennt Fälle, wo Arbeitskollegen befördert werden und man sich die Frage stellt: ,,Warum gerade er?“ Die Antwort lautet häufig dann, dass diese Person gut vernetzt ist. Die Hammer SPD hat eine Mitschuld an der desaströsen Personalpolitik der Schwarzgelben, da sie als größte Oppositionspartei die Augen zu machen und nicht nach Transparenz rufen. Damit tragen sie die Personalpolitik der Stadtregierung indirekt mit.“ Die Wählergruppe Pro Hamm will die Bankrotterklärung der Personalpolitik der schwarz-gelben Stadtregierung an einem Beispiel verdeutlichen. Die Vergabe der Leitung des Kommunalen Integrationszentrums (KIZ) wurde zwar im vergangenen Jahr öffentlich ausgeschrieben, aber die Auswahlkriterien für die Besetzung der Leitung wurden im Büro des Oberbürgermeisters getroffen. Die Wählergruppe verweist darauf, dass es mindestens eine Bewerberin und einen Bewerber mit einem sogenannten Migrationshintergrund gab, die mit ihrer beruflichen Qualifikation und ihrem soziokulturellen Hintergrund eine Idealbesetzung für die Stelle gewesen wären, aber die Bewerber passten nicht in das Raster der schwarz-gelben Personalpolitik.

Dr. Gürle äußert sich zur scheinbaren Inflation von Oberbürgermeisterkandidaten wie folgt: ,,Jede Kandidatin oder jeder Kandidat mehr für das Amt des Oberbürgermeisters ist ein Mehr an Demokratie. Es verdeutlich zugleich, dass viele einerseits mit dem System Hunsteger-Petermann unzufrieden sind, aber andererseits die SPD nicht als Alternative sehen und man sich entscheidet den Bürgerinnen und Bürgern einen dritten Weg anzubieten.“

Vorsitzender

Dr. Cevdet Gürle

Wählergruppe Pro Hamm

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