Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Wählergruppe Pro Hamm sieht angesichts einer stark angestiegenen Schulabbrecherquote einen dringenden Handlungsbedarf. Der Sprecher der Pro Hamm Gruppe im Stadtrat Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Entwicklung wie folgt: ,,Die aktuellen Zahlen, nachdem im vergangenen Jahr doppelt so viele Schüler wie 2012 keinen Schulabschluss erreichen konnten, sind ein Beleg für die verfehlte Bildungspolitik der abgewählten schwarz-gelben Stadtregierung. Die politisch Verantwortlichen von damals, die auch heute noch auf ihre Posten sitzen, haben die Zuwanderung aus den südosteuropäischen Staaten vollkommen falsch eingeschätzt. So wurde die Einwanderung von Jugendlichen aus Bulgarien und Rumänien nicht zu Kenntnis genommen. Die Stadt Hamm ist in der Pflicht ein Sofortprogramm aufzuwerfen, um diese Adressatengruppe gezielt zu erreichen, um sie in das hiesige Schul- und Bildungssystem zu integrieren. Allen politischen Akteuren sollte bewusst sein, dass Bildung allein der Schlüssel zum sozialen Aufstieg ist. Wenn wir also den Neubürgern eine Zukunft in unsererer Stadt anbieten wollen, dann müssen wir in erster Linie bestehende Bildungsungleichheiten abbauen.“

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

stadtentwicklung

Bürger im Westen müssen mitentscheiden

Die Wählergruppe Pro Hamm, die schon seit längerem fordert, dass der Hammer Westen stärker auf die politische Agenda gesetzt werden muss, kritisiert die Wortwahl des Oberbürgermeisters. Der Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Stellungnahme aus dem Büro des Oberbürgermeisters wie folgt: ,,Herr Hunsteger-Petermann wurde nicht am 25. Mai 2014 in das Amt des Oberbürgermeisters gewählt, sondern in seinem Amt, dass er seit 1999 inne hat, bestätigt. Herr Hunsteger-Petermann soll keinen besseren Westen versprechen, sondern endlich mit einer aktiven Stadtentwicklungspolitik den negativen Entwicklungen der letzten Jahre entgegenwirken. Die Stadtregierung hat, ich betone unter seiner politischen Führung zugelassen, dass die soziale Balance im Hammer Westens zusehends aus dem Gleichgewicht gerät. Die Stadtregierung hat sich nach langem zögern durchgerungen einen Masterplan, der schon vor zehn Jahren hätte da sein müssen, für die städtische Entwicklung im Hammer Westen aufzustellen. Die Erstellung eines Handlungskonzepts darf kein Selbstzweck sein, in der einige Technokraten aus der Stadtverwaltung Unmengen an Papier produzieren, das aber an der Lebenswirklichkeit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger vorbeigeht. Wenn wir eine längst überfällige Neuausrichtung der Stadtentwicklungspolitik wünschen, dann müssen wir die Menschen im Hammer Westen an der konzeptionellen Erarbeitung eines Masterplanes mitgestalten lassen. Die schwarz-rote Stadtregierung darf ihnen nicht ihre Vorstellungen aufdrucken, sondern muss sie als gleichberechtigte Partner akzeptieren. Wir brauchen einen ehrlichen Dialog auf Augenhöhe, denn es sind genau diese Bürgerinnen und Bürger, die die wahren Experten sind. Denn ein Handlungskonzept mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger des Hammer Westens nicht identifizieren können, worin sie sich nicht wiederfinden, ist im vorneherein zum Scheitern verurteilt.“

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

fracking-540x304

CDU und SPD „gönnen“ sich „Dienstreise“ in die USA und Kanada

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die anstehende sogenannte ,,Fracking-Reise“ der heimischen Bundestagsabgeordneten Frau Jörrißen (CDU) und Herr Thews (SPD). Ratsherr Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Delegationsreise des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags in die USA und Kanada wie folgt: ,,Die ,,Fracking-Reise“ unserer heimischen Bundestagsabgeordneten Frau Jörrißen (CDU) und Herr Thews (SPD) löst bei mir nur Kopfschütteln aus. Hier werden mehrere Tausend Euro an Steuergeldern für eine ,,Dienstreise“ verwendet auf die man getrost hätte verzichten können. Auf der einen Seite lassen Frau Jörrißen und Herr Thews keine Situation aus, um vor den Gefahren des unkonventionellen Gasbohrens zu warnen, offenbaren aber auf der anderen Seite mit ihren Handeln die Scheinheiligkeit dieser Worte. Ich empfehle Frau Jörrißen und Herrn Thews nicht eine Bohranlage in Pittsburgh aufzusuchen, sondern sich mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich unermüdlich in Bürgerinitiativen gegen Gasbohren engagieren zu treffen. So würden die heimischen Bundestagsabgeordneten nicht nur in den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern kommen und damit deren Ängste und Sorgen wahrnehmen, zugleich wäre ein solches Unternehmen auch eindeutig kostengünstiger für den Steuerzahler. Ich wünsche mir, dass unsere Bundestagsabgeordneten eine klare Position gegen Fracking beziehen und es nicht bei einem ständigen Nein aber belassen. Wenn eine Frau Jörrißen die Fracking-Forschung begrüßt, dann folgere ich daraus, dass die CDU und ihr Koalitionspartner die SPD bereit sind weiterhin die Büchse der Pandora zu öffnen. Falls die heimischen Bundestagsabgeordneten Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in unserer Kommune haben, wovon ich zugegebenermaßen eher nicht ausgehe, dann sollten sie die schwarz-rote Stadtregierung dazu bewegen keine städtischen Grundstücke zur Verfügung zu stellen, die für unkonventionelle Erdgasgewinnung genutzt werden können. Darunter fällt für die Wählergruppe auch die geplanten Probebohrungen. Denn, wenn wir ehrlich sind, wissen alle Beteiligten doch, dass wer einmal angefängt zu bohren, der bohrt weiter!“

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

Cevdet Bild 1

Pro Hamm stellt folgende Anträge

AntragProHamm1-14AntragProHamm2-14

Cevdet Bild 1

Pro Hamm fragt beim OB-Hamm nach

AnfrageProHamm2-14AnfrageProHamm1-14

Whiteboard

Digitalisierung von Schulklassen

Zur Test-Einführung von Tablet in Schulen

Die Ratsgruppe Pro Hamm begrüßt prinzipiell die Ankündigung des neuen Schulausschussvorsitzenden Herr Lindemann nach einer politischen Offensive in seinem Arbeitsbereich. Die Wählergruppe hat aber die Sorge, dass was gut gemeint ist, schlecht umgesetzt wird und man falsche Akzente setzt. Ratsherr Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Ankündigung einer politischen Offensive: ,,Der Koalitionsvertrag der schwarz-roten Stadtregierung ist in der Schul- und Bildungspolitik eine einzige Enttäuschung. Statt einer ehrlichen kritischen Bestandsaufnahme blenden die politisch Verantwortlichen der Stadtregierung unliebsame Wahrheiten aus. So ist es bezeichnend, dass Begriffe wie Bildungsgefälle oder Bildungsbenachteiligung mit keinem Wort im Koalitionstext erwähnt werden. Wenn die schwarz-rote Stadtregierung mit nachhaltigen Programmen und Projekten die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen verbessern und somit die Bildungsungleichheit abbauen will, muss sie zuerst verinnerlichen, dass es ein Bildungsgefälle gibt! Eine frühestmögliche Steigerung der Sprachkompetenz ist hierbei der zentrale Schlüssel um die Baustelle Bildungsungleichheit anzugehen. Es ist aber zu kurz gedacht, wenn die geplante Sprachförderung allein Kinder mit einem sogenannten Migrationshintergrund als Zielgruppe anvisiert. Sprachdefizite sind, das belegen wissenschaftliche Studien, nicht das Ergebnis einer bestimmten ethnischen Herkunft, sondern sind in der Regel den sozioökonomischen Verhältnissen verschuldet, in den Kinder aufwachsen. Deswegen müssen alle bildungsbenachteiligten Kinder mit und ohne Migrationshintergrund von möglichen Sprachförderprogrammen profitieren. Denn wenn Sprachdefizite spätestens im Grundschulalter nicht ausgebügelt werden, drohen sie Bildungsungleichheiten zu verfestigen.“ Die Wählergruppe befürwortet eine Verbesserung der medialen Ausstattung in den Schulen, hält es aber für den falschen Weg durch eine angestrebte Digitalisierung des Unterrichts das klassische Schulbuch abzuschaffen. Dr. Gürle: ,,Das klassische Schulbuch, da mag ich vielleicht wertkonservativ sein, sollte auch in Zukunft eine Arbeitsgrundlage der Schüler sein. Dennoch wäre es falsch digitale Medien, da sie zu unserer Lebenswelt unumstößlich dazugehören, aus dem Unterricht zu bannen. Es wäre empfehlenswert, wenn die Stadt Hamm die Ausstattung der Schule mit sogenannten interaktiven Whiteboards, sprich digitalen Tafeln, unterstützt. Interaktive Whiteboards öffnen neue Chancen für eine moderne Unterrichtsentwicklung und Unterrichtsgestaltung mit denen die Schüler stärker in den Unterricht eingebunden werden, als es durch reine Tablet- und Laptopklassen geschehen kann“.

Dr. Cevdet Gürle

Wählergruppe Pro Hamm

bildung2

Kinder sind unsere Zukunft

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm schlägt vor, dass die Stadt Hamm sich auf das Siegel ,,Kinderfreundliche Kommune“ bewirbt.

Auf das Siegel können sich Kommunen mit mindestens 5000 Einwohnern bewerben. Der Verein ,,Kinderfreundliche Kommune e.V.“, das von der UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragen wird, ist für die Vergabe des Siegels verantwortlich. Der Vorsitzende der Ratsgruppe Dr. Cevdet Gürle kommentiert die Aktivität des Vereins wie folgt: ,,Wir teilen uneingeschränkt die Zielsetzung des Projekts ,,Kinderfreundliche Kommune“. Der Verein ,,Kinderfreundliche Kommune e.V.“ bringt die Wirkungsabsicht des Siegels in ihrer Projektbeschreibung auf den Punkt. Hier heißt es, die Auszeichnung bietet Städten und Gemeinden die Möglichkeit die Rechte von Kindern und damit den Schutz, die Förderung sowie die Beteiligung von Kindern zu stärken. Die demografische Entwicklung stellt die Kommunen vor eine existenzielle Herausforderung. Kinder- und damit familienfreundliche Lebensbedingungen sind zu harten Standortfaktoren geworden. Wer sich heute für Kinder einsetzt, investiert in die eigene Zukunft. Gleichzeitig werden durch die Optimierung von Bildungschancen, Gesundheit und sozialem Wohlbefinden der Kinder in Städten und Gemeinden die entscheidenden Weichen für das spätere Leben gestellt.“ Für die Wählergruppe ist es unabdinglich, dass die Kinderrechte im Leben und in der Politik der Stadt verankert werden müssen. Denn nur auf diesem Fundament kann eine kinderfreundliche Stadt entwickelt werden. Dr. Gürle erklärt weiter: ,,Wir müssen viel stärker als es heute der Fall ist Kinder und Jugendliche in Entscheidungsprozesse mit einbeziehen. Die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer Stadt und es sollte selbstverständlich sein, dass man sie nicht nur nach ihren Ideen und Vorstellungen fragt, sondern ihnen Gestaltungsmacht überträgt. Mit der Teilnahme am Zertifizierungsverfahren würden wir uns als Kommune verpflichten, die Rechte der Kinder aus der UN-Kinderrechtskonvention in der Stadt umzusetzen. So würden wir als Kommune auf dem Weg zum Erwerb des Siegels u.a. einen übergreifenden Aktionsplan entwerfen und einen ausgewiesenen Kinder- und Jugendetat aufstellen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir Erwachsene dürfen nicht nur über Kinder und Jugendliche reden, sondern mit ihnen. Denn nur sie wissen, wie eine kinderfreundliche Stadt aussehen soll. Die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren ist eine Chance die Arbeit der Stadt im Kinder- und Jugendbereich kritisch zu evaluieren und im Positiven weiterenzuentwickeln.“ Die Wählergruppe Pro Hamm plant für die kommende Sitzung des Stadtrates einen Antrag reinzubringen, in der der Rat aufgefordert wird sich auf das Siegel ,,Kinderfreundliche Kommune“ zu bewerben.

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

ka2

Pro Hamm für Einführung einer Wettbürosteuer

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm zum Thema Wettbürosteuer

Die Wählergruppe Pro Hamm verfolgt mit Interesse die Entscheidung der Rates der Stadt Hagen eine Wettbürosteuer einzuführen. Der Vorsitzende der Ratsgruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle befürwortet eine ähnliche Initiative für die Stadt Hamm. Dr. Gürle: ,,Wir sagen Ja zur Einführung einer Wettbürosteuer nach dem Vorbild der Stadt Hagen, weil wir der Überzeugung sind, dass die Einführung einer solchen Steuer mit positiven externen Effekten verbunden ist. Die wachsende Zahl von Wettbüros in der Innenstadt, insbesondere im Hammer Westen sind mir ein Dorn im Auge. Wir haben eine hohe Konzentration an Vergnügungsstätten an der Wilhelmstraße, das aufgebrochen werden muss. Die Lage, die gegenwärtig herrscht, ist nicht akzteptabel. Viele junge Erwachsene, aber auch vermehrt Jugendliche verbringen an den Wochenenden ihre Zeit bis in die Morgenstunden in Wettbüros und/oder Spielotheken. Das sind häufig Männer, die selbst im Hammer Westen wohnhaft sind. Es gibt Väter, die spielsüchtig sind und ihre Familien in den finanziellen Ruin treiben. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass insbesondere Männer aus sozial und finanziell prekären Verhältnissen zur Spielsucht neigen. Wenn diese süchtig werden, setzt eine Abwärtsspirale ein, die kaum aufzuhalten ist. Die Stadtregierung hat tatenlos zugesehen, dass Hunderte von Hammer Bürgerinnen und Bürger in die Spielsucht abgeglitten sind. Die Besteuerung von Wettbüros kann das Glückspiel eindämmen und die Spielsucht bekämpfen. Wir müssen, und das ist mit sehr wichtig, auf der einen Seite den Wettbürobetreibern das Leben schwer machen aber auf der anderen Seite die Spielsüchtigen unterstützen. Die Menschen, die eine krankhafte Spielsucht haben, sind keine Täter, sie sind Opfer denen man aus ihrem Teufelskreis heraushelfen muss. Deswegen fordern wir als Pro Hamm, dass die möglichen Mehreinahmen durch eine Wettbürosteuer nicht dazu dienen sollen die Stadtkasse aufzufüllen, sondern die Gelder müssen zweckgebunden für Projekte in der Suchtprävention verwendet werden. Wir als Wählergruppe planen zur nächsten Sitzung des Rates einen Antrag einzubringen, in der wir die Verwaltung auffordern eine Entscheidungsvorlage für den Stadtrat zu erarbeiten, die dann in die Haushaltsberatungen im Herbst eingebracht werden kann.

Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Pro hamm Stadtentwicklung

Stadtregierung muss Versprechen einlösen

Pressemitteilung der Wählergruppe Pro Hamm

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert scharf die Äußerungen des alten und neuen Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz (SPD). Frau Nurcan Varol, die als Bezirksvertreterin für die Wählergruppe Pro Hamm in Mitte sitzt, kann bei der Vorstellung des Vorhabeplanes der schwarz-roten Stadtregierung nur den Kopf schütteln. Frau Varol: ,,Die schwarz-rote Stadtregierung erhebt den Anspuch wichtige Impulse für die Stadtenwicklung setzen zu wollen, produziert aber ledig nichtssagende Phrasen. Dr. Scholz in seiner Funktion als Ausschussvorsitzender für Stadtentwicklung und Verkehr steht nicht für eine Große Koalition, die den Mut hat zu gestalten und die strukturellen Probleme in unserer Stadt aktiv anzugehen, sondern für eine Große Koalition des Stilltandes. Es ist für mich unerklärlich, dass der Hammer Westen mit keinem Wort in den Ausführungen des Ausschussvorsitzenden Erwähnung findet. Im Vorwahlkampf hatten sowohl die Hammer SPD, wie auch die Hammer CDU den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern einen Masterplan Hammer Westen zugesichert. Nun, scheinen die politisch Verantwortlichen der schwarz-roten Stadtregierung nichts mehr davon wissen zu wollen.“ Die Wählergruppe Pro Hamm fordert zeitnah einen Masterplan Stadtentwicklung Hammer Westen auf die Beine zu stellen, um den negativen Entwicklungen der letzten  Jahre entgegenzuwirken. Frau Varol stellt fest: ,,Wir müssen den Hammer Westen in der politischen Agenda in den Mittelpunkt stellen. In einzelnen Wohnquartieren haben sich die sozialen Probleme erheblich verschärft. So ist durch den massiven Zuzug bulgarisch- und rumänischstämmiger Migranten und dem gleichzeitigen Auszug alteingesessener deutscher und türkischstämmiger Familien das soziale Gefüge im Hammer Westen aus der Balance geraten. Die frühere  schwarz-gelbe Stadtregierung hätte auf die sich abzeichnende Entwicklung reagieren und mit einer aktiven Stadtentwicklungspolitik antworten müssen. Das geschah nicht und man hat eine Gettoisierung billigend in Kauf genommen. Die  Große Koalition setzt unberirrt diese desaströse Stadtentwicklungspolitik fort mit der Folge, dass die soziale Desintegration sich zunehmend verschärft. Statt einer längst überfälligen Neuausrichtung der Stadtentwicklungspolitik, entsteht bei  mir der Eindruck, dass die Stadtregierung dem Motto folgt: Solange die “Neubürger” aus Osteuropa im Hammer Westen und nicht im Hammer Osten sind, ist die Welt für uns heile. So ist es Teil der Hammer Realität, dass während an der  Marker Allee ein „Reichenghetto“ entsteht, die Bürgerinnen und Bürger im Hammer Westen mit ihren Problemen alleine gelassen werden.“

Nurcan Varol
Bezirksvertreterin Mitte
Wählergruppe Pro Hamm

820345655-lohschule-g77aNPP0j34

Stadtregierung gegen Bürgerwillen – Lohschule Rhynern –

Forderung nach einer Verlegung des Weiterbildungskollegs von Rhynern in den Hammer Westen/Pelkum (in das Gebäude der Parkschule)

Die Wählergruppe Pro Hamm wiederholt ihre Kritik an der Verlegung der Außenstelle des Hanse-Weiterbildungsollegs und der VHS in das Gebäude der Lohschule nach Rhynern und fordert die schwarz-rote Stadtregierung auf die eklatante schulpolitische Fehlleistung der Vorgängerregierung zurückzunehmen. Der Sprecher der Ratsgruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle macht deutlich: ,,Die Verlegung der Außenstelle des Hanse-Weiterbildungskollegs und der VHS war ein politischer Beschluss, der gegen den Willen der Schüler, Eltern und Lehrer getroffen wurde. Kritische Einwände, wie die ablehnende Haltung der Schulleitung des Weiterbildungskolleg wurden als lästige Minderheitsmeinung abgetan. Wenn die schwarz-rote Stadtregierung an der Entscheidung ihrer Vorgängerregierung festhält, beweist sie, dass sie deren Politikstil Entscheidungen über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger zu machen, teilt. Die Verlegung der Außenstelle des  Hanse-Weiterbildungskollegs nach Ryhnern bedeutet für das Gros der Studierenden eine massive Verschlechterung. Die überwiegende Mehrheit der Studierenden, die am Kolleg über den zweiten Bildungsweg einen höheren Abschluss anstrebt, kommt aus dem Hammer Westen und Norden. Die Stadt Hamm sollte diesen Menschen, von denen nicht wenige Mütter und Väter sind und so neben Familie und Arbeit den Mut aufbringen sich weiterzubilden keine Hürden  aufstellen, sondern sie in ihren Bemühungen tatkräftig unterstützen. Ein Weiterbildungskolleg hat nichts, aber auch gar nichts in Ryhnern verloren! Es muss sich dort befinden, wo seine Studenten sind oder zumindestens in einer zentralen Lage. Die Mütter und Väter, die am Weiterbildungskolleg eingeschrieben sind, stehen täglich unter hohen Zeitdruck und Sie erschweren Ihnen ihr Studium. So wenig wie ein Weiterbildungskolleg in die Peripherie gehört, muss eine VHS von ihrem Anspruch her alle Bürger unserer Stadt ansprechen und ist logischerweise ortskern anzusiedeln.“ Die Wählergruppe Pro Hamm plant für die anstehende Ratssitzung einen Antrag einzubringen, der vorschlägt zum Schuljahr 2015/16 die Außenstelle des Weiterbildungskolleg und die VHS aus dem Gebäude der Lohschule in die Räumlichkeiten der ausgelaufenen Parkschule (Schulzentrum West) zu verlegen.
Dr. Cevdet Gürle
Wählergruppe Pro Hamm