PresseProHamm13-3

Kolleg hat in Rhynern nichts verloren

Die Wählergruppe Pro Hamm kritisiert die schulpolitische Entscheidung der schwarzgelben Stadtregierung die Außenstelle des Hanse-Weiterbildungskollegs und die VHS-Nebenstelle in das Gebäude der Lohschule zu verlegen. Der Vorsitzende der Wählergruppe Dr. Cevdet Gürle macht deutlich, dass eine Verlegung unter rationalen Geschichtspunkten eine grandiöse Fehlleistung ist. ,,Wir halten es für einen eklatanten schulpolitischen Fehler am Plan festzuhalten das Weiterbildungskolleg und die VHS in das Gebäude der Lohschule zu legen. Das ständige Aufsagen des Gegenteils unseres Schuldezernenten Herr Kreuz ändert nichts an der Tatsache“, so Gürle. Pro Hamm präsentiert einen alternativen Plan und stützt diesen auf drei Argumenten. Gürle: „Erstens, die schwarz-gelbe Stadtregierung stülpt den Bürgern ihre schulpolitschen Beschlüsse auf ohne auf kritische Einwände einzugehen. Schüler, Eltern und Lehrer der betroffenen Schulen wurden vor vollendeten Tatsachen gestellt. So wurde die ablehnende Haltung der Schulleitung des Weiterbildungskollegs als lästige Minderheitsmeinung abgetan. Die CDU/FDP-Stadregierung verweigert sich dem Gespräch mit den Bürgern und zieht es vor eine Politik über die Köpfe dieser zu machen. Eine konstruktive und nachhaltige Schul- und Bildungspolitik kann es nicht geben, wenn man nach der Methode Augen-zu-und-durch handelt.“ Der Vorstandsmitglied Dr. Nizamettin Atli erläutert das zweite Argument: ,,Eine Verlegung des Weiterbildungskollegs aus dem Hammer Norden nach Ryhnern wäre für das Gros der Studierenden eine massive Verschlechterung. Den Statistiken des Schulamtes kann man entnehmen, dass die überwiegende Mehrheit der Studierenden, die am Kolleg über den zweiten Bildungsweg höhere Abschlüsse anvisieren aus den Hammer Westen und Norden kommen. Die Zahl der Studierenden des Kollegs, die im Hammer Süden beziehungsweise Ryhnern wohnhaft sind, beträgt hingegen nur knapp 10 Prozent. Die Stadt Hamm sollte den Studierenden, von denen nicht wenige Mütter und Väter sind und so neben Familie und Arbeit den Mut aufbringen sich weiterzubilden keine Hürden aufstellen, sondern sie in ihren Bemühungen tatkräftig unterstützen. Ein Weiterbildungskolleg hat nichts, aber auch gar nichts in Ryhnern verloren! Es muss sich dort befinden, wo seine Studenten sind oder zumindestens in einer zentralen urbanen Lage.“ ,,Die Aussage des Schuldezernenten, dass mit der Ansiedlung der VHS in das Gebäude der Lohschule die Bürger Ryhnerns nun ohne große Umwege einen VHS-Kurs besuchen können, entlarvt das Denken der schwarzgelben Stadtregierung. Denn diese Aussage impliziert, dass Bürger aus anderen Stadtbezirken wie Pelkum oder Bockum-Hövel die Angebote der VHS nicht nutzen beziehungsweise das Bildungsinteresse an solchen Kursen nicht vorhanden sei. So wenig wie ein Weiterbildungskolleg in die Peripherie gehört, muss eine VHS von ihrem Anspruch her alle Bürger unserer Stadt ansprechen und ist logischerweise ortskern anzusiedeln.“, so Dr. Gürle. Der alternative Plan der Wählergruppe Pro Hamm sieht vor, dass das die Zweigstelle des Weiterbildungskollegs in das Gebäude der Parkschule nach Pelkum verlegt wird. Das heißt in das Gebäude einer Hauptschule, deren Schließung beschlossen wurde und die nun ausläuft. Man strebt aber nicht nur eine bloße Verlegung an, sondern denkt in größeren Dimensionen. Dr. Gürle: ,,In Zeiten zunehmend gebrochener Arbeitsbiografien und des Prinzips des lebenslangen Lernens muss der Weiterbildung in unserer Kommune ein deutlich stärkeres Gewicht beigemessen werden. Deshalb fordern wir am Standort der Parkschule den Aufbau eines vollfertigen Weiterbildungskollegs. Es darf nicht sein, dass die Stadt Hamm als einzige Großstadt Deutschland kein eigenes Weiterbildungskolleg hat“. Die Nebenstelle der VHS sollte nach Auffassung von Pro Hamm in das Gebäude der Harkortschule in den Hammer Süden wechseln. Die Harkortschule als Förderschule wird zum Ende des Schuljahres aufgegeben. Eine Nachnutzung wurde bisher nicht vorgestellt. Das Gebäude der Harkortschule empfiehlt sich aufgrund seiner relativ zentralen Lage als Standort für die VHS-Nebenstelle.

 

Dr. Cevdet Gürle

Dr. Nizamettin Atli

Pro Hamm

PresseProHamm13-2

Verelendung des Hammer-Westens stoppen

Die Wählergruppe Pro Hamm blickt mit großer Sorge auf die städtebauliche Entwicklung des Hammer Westens. ,,Uns drohen einzelne Wohnquartiere abzugleiten, auch weil die Stadt das Geschehen lässt“, so der Vorsitzende der Wählergruppe Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle. Der promovierte Sozialpädagoge Nizamettin Atli ergänzt, dass die schwarz-gelbe Stadtregierung bis heute Probleme herunterspielt, die negativen städtebaulichen und insbesondere auch sozialen Auswirkungen durch den überdurchschnittlichen Besatz an Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen vollkommen unterschätzt hat. Dr. Cevdet Gürle weiter: ,,Die schwarz-gelbe Stadtregierung muss eine aktive Stadtentwicklungs- und Integrationspolitik betreiben. So kann es nicht förderlich sein, dass Sozialarbeiterstellen gestrichen werden. Es kann nicht Sinn der Sache sein, dass sich an der Wilhelmstraße eine Spielothek an die Nächste anreiht. Wir müssen eine drohende Verelendung der Wohnquartiere im Hammer Westen verhindern und wir müssen schnell handeln. Denn es ist niemanden geholfen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Die Stadt Hamm muss viel stärker in den Hammer Westen investieren. Sie muss beispielsweise die beiden Grundschulen Herman-Gmeiner und die Geist, die in einem nicht einfachen Umfeld exzellente Arbeit im Hammer Westen leisten, deutlich stärker mit Ressourcen ausstatten.” Pro Hamm fordert darüber hinaus eine Fortschreibung des Steuerungskonzepts Vergnügungsstätten, in der klargestellt wird, dass in Wohngebieten sowie in Mischgebieten, in denen die Wohnnutzung vorherrscht, Vergnügungsstätten, Wettbüros und Erotik-Fachmärkte konsequent ausgeschlossen werden. So muss die Konzentration von Vergnügungsstätten an der Wilhelmstraße aufgebrochen werden. ,,Ich habe ein Problem damit, wenn ein Kind zu Fuß auf den Weg zur Schule an einer Spielothek vorbeigehen muss. Spielhallen und Wettbüros haben nichts, aber auch gar nichts in Quartieren, wo Familien wohnen, verloren“, so Dr. Nizamettin Atli. Pro Hamm fordert, dass Vergnügungsstätten in Gewerbegebiete verlagert werden. ,,Wir haben zur Zeit die Situation, dass viele junge Erwachsene, aber auch vermehrt Jugendliche an den Wochenenden ihre Zeit bis in die Morgenstunden in den Spielotheken verbringen. Das sind häufig Männer, die selbst im Hammer Westen wohnen. Es gibt Väter, die spielsüchtig sind und ihre Familien in den finanziellen Ruin treiben“, so Dr. Atli. Dr. Gürle fügt hinzu: ,,Ich würde gern den Ratsdamen und Ratsherren der CDU/FDP die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien zeigen, die betonen, dass insbesondere Männer aus sozial und finanziell prekären Verhältnissen zur Spielsucht neigen. Wenn diese süchtig werden, setzt eine Abwärtsspirale ein, die kaum aufzuhalten ist“. Den Vorsitzenden von Pro Hamm Dr. Cevdet Gürle ist bewusst, dass die Verlagerung von Vergnügungsstätten in Gewerbegebiete nur ein Steuerungsnstrument sein kann. ,,Die jungen Erwachsenen beziehungsweise Jugendlichen, die nicht mobil sind, werden es deutlich schwieriger haben Spielhallen zu erreichen. Schwierig heißt aber nicht unmöglich, deswegen müssen attraktive Alternativen geschaffen werden“, so Gürle. Der Pädagoge Atli kann sich vorstellen, dass durch aufsuchende Sozialarbeit und die stärkere Vernetzung der im Hammer Westen ansässigen Vereine und sozialen Einrichtungen mit der gleichzeitigen Schaffung von Angeboten wie zum Beispiel nächtlicher Sport in städtischen Hallen die angesprochene Zielgruppe erreicht werden könnte. Auf ein weiteres Problem macht Dr. Atli aufmerksam. ,,Die Wilhelmstraße ist nachts schlecht ausgeleuchtet. Als Frau hätte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn ich mit Anbruch der Dunkelheit auf der Wilhelmstraße entlang gehen müsste“. Hier besteht so die freie Wählergruppe Pro Hamm ein dringender Handlungsbedarf seitens der Stadt, damit das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger im Hammer Westen gesteigert werden kann.

 

Dr. Cevdet Gürle

Dr. Nizamettin Atli

Pro Hamm

Aus Pro Herringen wird Pro Hamm

Die Wählergemeinschaft Pro Herringen, die 2009 gegründet und mit Erfolg an den im selben Jahr stattgefundenen Kommunalwahlen im Stadtbezirk Herringen angetreten ist, wird bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr seinen Aktionsradius erweitern und plant in allen Bezirken Kandidaten für die politischen Vertretungen aufzustellen. Des Weiteren will man für den Stadtrat kandidieren. Zu diesem Anliegen fand am 03. Juli 2013 eine Gründungsversammlung statt, in der die Wählergemeinschaft Pro Hamm geboren wurde. Welche Beweggründe waren für uns von Relevanz, um diesen Schritt zu machen? ,,In den letzten vier Jahren haben wir eine erfolgreiche Arbeit für den Bezirk Herringen gemacht“, so der Vorsitzende von Pro Herringen Dr. Cevdet Gürle. ,,So wäre die Installierung der Sekundarschule ohne das Mitwirken von Pro Herringen nicht zu Stande gekommen. Diese gute Arbeit scheint sich über die Herringer Bezirksgrenzen hinaus herumgesprochen zu haben. In den letzten Monaten haben uns immer häufiger Anfragen von Hammer Bürgerinnen und Bürgern erreicht mit dem Wunsch, dass wir unser politisches Engagement auf weitere Stadtbezirke ausdehnen“, so Gürle. ,,Mit einer breiten Unterstützung im Rücken haben wir gesagt, ja, wir werden den Schritt wagen und eine gesamtstädtische Wählergemeinschaft auf die Beine stellen“, so der Herringer Bezirksvertreter. Ein weiterer Beweggrund war, der zur Gründung von Pro Hamm führte, dass die politische Entscheidungsgewalt in der Kommune weitgehend im Stadrat gebündelt ist. Die Bezirke sind nur mit schwachen Kompetenzen ausgestattet. ,,Wenn wir eine aktive Stadtentwicklungspolitik bereiben wollen, dann benötigen wir nicht nur in den Bezirken ein Standbein, sondern müssen als politische Wählergruppe im Rat vertreten sein. Denn die Probleme in den einzelnen Bezirken können nur gelöst werden, wenn sie konstruktiv vom Stadtrat flankiert werden“, so Gürle. Der Vorstand der Wählergemeinschaft Pro Hamm setzt sich aus folgenden sechs Personen zusammen: Vorsitzender Herr Dr. Cevdet Gürle, Stellvertretender Vorsitzender Herr Theo Damberg, Stellvertretende Vorsitzende Frau Günay Yildirim, Geschäftsführer Herr Farid Bhihi, Kassierer Herr Richard Emmert und Schriftführerin Frau Nurcan Varol. ,,Es genügt in einer Demokratie nicht nur zu schimpfen, die da oben machen was sie wollen, sondern man muss aktiv versuchen mitzugestalten“, so Richard Emmert. Theo Damberg ergänzt: ,,Es erübrigt sich eigentlich zu betonen, dass wir als Wählergemeinschaft trotz eines türkischstämmigen Vorsitzenden keine Partei von Migranten für Migranten sind. Wir wollen und werden mit unseren Programm und unseren Forderungen alle Hammer Bürger ansprechen“. ,,Die freie Wählergemeinschaft folgt drei zentralen Prinzipien: Sie ist bürgernah – aktiv – unabhängig. Wir wollen eine Politik von Hammer Bürgern für Hammer Bürger machen“, unterstreicht Gürle. Die Themen Bildung, Arbeit und Integration werden einen breiten Raum in der inhaltlichen Ausrichtung der Wählergruppe einnehmen. ,,Ohne eine ausreichende Bildung sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gering und ohne Bildung und Arbeit kann es keine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft geben“, so die Argumentation von Cevdet Gürle. ,,Wir benötigen eine Kehrtwende in der Schul- und Bildungspolitik. Die schwarz-gelbe Stadtregierung hat sich als unfähig erwiesen die Bildungschancen von Kindern unabhängig ihrer sozialen Herkunft zu verbessern.”, zeigt Theo Damberg eine klare Richtung an. Deswegen ist eine Forderung die Pro Hamm aufstellt, die Errichtung einer weiteren, einer dritten Gesamtschule in Hamm. Eine Arbeitsgruppe setzt sich derzeit mit dem Wahlprogramm von Pro Hamm für die Kommualwahlen auseinander. Alle interessierten Bürger, die mehr über Pro Hamm erfahren möchten, sind herzlich zur nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe am Mittwoch den 18. September von 18:00 bis 20:00 Uhr im Klubheim des SVF Herringen eingeladen. ,,Da wir des Öfteren gefragt werden, warum wir das Pro in unserer “Parteibezeichnung” führen, möchte ich das kurz erläutern”, so Gürle. ,,Wir leben in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung und es darf nicht sein, dass rechtsextremistische Gruppen versuchen neutrale Begriffe und das ist das Wort Pro für sich zu vereinahmen. Hier müssen wir als Zivilgesellschaft den rechten Mob eine klare Kante zeigen. Deswegen war es für uns folgerichtig, dass wir das Wort Pro auf die neue Wählergemeinschaft übernehmen und damit auch ein Zeichen gegen Rechts setzen”, erklärt Dr. Gürle. ,,Wir wollen diesen Kurs trotz der zu erwartenden Anfeindungen und Beschimpfungen aus dem rechten Spektrum beibehalten”, so der Vorsitzende von Pro Hamm.

 

Dr. Cevdet Gürle

Vorsitzender
Pro Hamm